Kreuzbandplastik und Thrombose

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3 Antworten

Hi, zu erst Mal: tief durchatmen, keine Panik!

man bekommt nicht immer das posttrombothische Syndrom. Die Chancen sind am geringsten, wenn du dich an alle Übungen hälst, die dir der Arzt verordnet und den Strumpf trägst. Und deine Medikamente immer regelmäßig nimmst. (ich nehme mal an Marcumar insgesamt 3-6 Monate?). wg. der Übungen: am besten den Arzt fragen.Aber rumliegen ist bei Thrombose generell nicth anzuraten, man wendet im Moment eher "leichte Bewegungstherapie" an. also rumgehen, mal leicht bergauf, leicht bergab.Also sollte das Kreuzband schon beübt werden können.

Du wirst nicht merken, ob und wann sich der Thrombus von selbst auflöst, höchstwahrscheinlich hat er es schon getan, dafür ist ja die Therapie da. Das Marcumar ist vor allem um sicherzustellen, das sich auch alles zurückbildet und sich keinen neuen Thromben bilden.

Wieso solltest du nicht in der Gesundheit arbeiten können? Eine Thrombose (vor allem so "klassich", nach ner OP) ist keine ewig währende Grunderkrankung. Sollte es allerdings nochmal vorkommen, solltest du dich mal auf Gerinnungsstörungen untersuchen lassen.(Am besten gehst du immer zum selben Arzt, wenn du zu ihm Vertrauen hast, dann hat er einen Überblick über deine Kranlheitsgeschichte.)Und jetzt keine Panik: die sind alle ziemlich gut in den Griff zu kriegen

Risikofaktoren sind übrigens: weibliches geschlecht, Rauchen, Pille/oder weibliche Hormonpräparate/Schwangerschaft, Op, bekannte Gerinnungsstörungen u.ä.

Hey Graaziaa, ich hatte so etwas ncoh nicht. Allerdings habe ich schweren Verdacht, ja man kann shcon fast sagen, die Bestätigung, einer Blutgerinnungsstörung. Mein Blut ist zu dick. Das sind ganz viele verschiedene, unter anderem Faktor 5. Ich würde dir empfehlen, dich auf Blutgerinnungsstörungen testen zu lassen, weil es sont zu Komplikationen kommen könnte. Wie das mit dem Kreuzbandriss ist, weiß ich leider nicht. Ich habe nur als Sanitäterin gelernt, wie man handelt, aber nicht, welche Spätfolgen das hat. Ich denke aber nicht, dass es die haben wird. WENN sich bestätigt, dass dein Blut okay ist. Wenn nicht, lässt sich das mit Medikamenten gut beheben, so dass das Risiko, eine weitere Thrombose zu erleiden, viel geringer wird. Alles weitere wird dir aber dann dein Arzt sagen. Der kennt dich schließlich (hoffentlich) viel besser ;) LG Jane

Graaziaa 05.07.2011, 21:38

Vielen Dank Jane402!! Ich bekomme noch die Untersuchungsergebnisse zugeschickt!! Ich danke Dir für Deine Antwort und Mühe... Lieben Gruß!!

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Nicht jede Thrombise ist eine Gerinnungsstörung!!!!! Mein Gott-Graaziaa hat eine klare Ursache: die OP, danach Liegen/keine Bewegung, wenn sie auch noch andere Risikofaktoren wie die unten von mir aufgeführten hat, dann ist die Thrombose eine von vielen Risiken einer Op. Wichtig ist nur, das sie nach der Op mit einen gerinnungshemmer behandelt wurde (Heparin z.B.: Clexane, Fraxiparin o.ä.)

Und jetzt keine Panikmache. Eine Thrombose ist nicht der Untergang der Welt, sondern gut behandelbar und eine Gerinnungsstörung sollte nur ausgeschlossen werden, wenn sie Thrombosen mehrmals kriegt, ohne eine Auslösesituation.

Und du hast vermutlich eine APC-Resistenz oder Faktor-V-Leiden Mutation. Da ist ein Gerinnungsfaktor zu viel und führt so zu Thrombosen, aber auch diese störung ist gut behandelbar.

Graaziaa 05.07.2011, 21:43

Auch Dir vielen Dank, mir geht es schon viel besser!! ICh wurde einen Tag vor der Op und nach der Op (eigentlich 6 Wochen) mit Clexane versorgt!! Ich denke, dass ein weiterer Faktor meine Pille-Aida- war!!! Dazu noch zu wenig Bewegung, zu wenig getrunken und der Kreislauf kam nicht richtig in Schwung!!

Liebe Grüüße Graaziaa;)

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