Kreisrunder Haarausfall? Wer hat damit Erfahrungen?

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4 Antworten

Liebe Cathrin82,

das ist leider sehr häufig so, dass das Blutbild in Ordnung ist und trotzdem die Haare ausfallen. Eine Blutuntersuchung ist einfach nicht ausreichend, um die Ursachen für den Haarausfall zu finden. Es sollten zusätzlich körperliche Belastungen, das Energiesystem, die Psychsomatik und vieles mehr untersucht werden. Dann findet man in der Regel auch die Ursachen für den Haarausfall.

Hallo Cathrin,

ich hatte selbst den kreisrunden haarausfall und würde dir von dem her auch raten nochmal zu einem Hautarzt zu gehen, der kennt sich da nochmal ein bisschen besser aus. Die meisten Ärzte verschreiben erst einmal eine Cortisoncreme. Die Anwendung mit der Creme ist natürlich zeitlich begrenzt und wenn es nicht besser wird mit dem Haarausfall gibts auch noch viele andere Cremes etc. (Das ist mal der übliche Anfang der Behandlung)

Dann der Kreisrunde Haarausfall: Der Name sagt eigentlich schon sehr viel aus. Es fallen in "kreisrunden" Flecken die Haare aus. Es können große oder kleine Flecken sein, viele oder wenige und überall auf dem Kopf verteilt. In schlimmen Fällen kann sich die Krankheit auch auf den Körper ausbreiten, aber das ist recht unwahrscheinlich und da würde ich mir noch gar keine Sorgen machen. Bei den meisten Fällen wachsen die kahlen Flecken innerhalb von ein paar Monaten wieder zu. Deshalb sollte man sich die ersten Monate auch wirklich keinen zu großen Stress machen (ganz vermeiden kann mans natürlich nicht, es ist einfach belastend und das kann man auch nicht beschönigen). Der Grund für diese Krankheit ist noch nicht geklärt. Viele sagen, dass es vom Stress kommt und psychische Ursachen hat. Ob es auch einen genetischen Zusammenhang gibt, wird noch erforscht.

Ich persönlich seh diesen psychischen Aspekt anders. ich habe schon ein paar Leute getroffen, die diese Krankheit auch hatten und bei niemandem kam es vom Stress (vielleicht gibts wirklich jemanden, der diese Krankheit wegen Stress bekommen hat, das will ich natürlich nicht abstreiten.). Ich habe nur die Erfahrung gemacht, dass manche Schulmediziner dazu neigen, vieles auf die Psyche zu schieben, weil sich bei ihrer Methode kein Behandlungserfolg einstellt. In diese Richtung sollte man sich nie was einreden lassen! Aber unabhängig von dem Auslöser der Krankheit, sollte man sich überlegen mal bei einem Psychotherapeuten vorbei zu schaun, wenns länger dauert, weil die Krankheit selbst auf jeden Fall belastend ist. Der Zusammenhang von Schilddrüse und alopecia areata ist auf jeden Fall da (es tritt gern zusammen auf), aber ob der Zusammenhang kausal ist, ist fraglich. Im allgemeinen kann ich noch raten eine Mappe anzulegen, in der man alles sammelt, was mit der Krankheit zusammenhängt: Untersuchungsergebnisse, Medikamente, die man genommen hat etc. und auch eine Art "Zeitplan", also wann welche Symptome aufgetreten sind. Das macht vieles besser nachvollziehbar und macht auch den Wechsel zu anderen Ärzten leichter.

Ich hoffe ich konnte etwas helfen und wünsche deiner Mutter noch viel Glück! :)

Geh mal mit deiner Mutter zum Dermatologen, er kann feststellen, ob die Haarwurzeln noch intakt sind oder warum die Haare ausfallen. Das kann auch ein Hormonproblem sein, der Hausarzt ist allein nicht der richtige Ansprechpartgner dafür. Wenn das erst der Beginn ist, kann man evtl. noch etwas dagegen machen. Es gibt auch Tablettenkuren gegen diffusen Haarausfall. Aber erst mal das Urteil des Dermatologen abwarten.

das wirkt sich so aus, als dass die haare kreisrund ausfallen und kann bspw. auch durch stress verursacht sein... wir können keine ferndiagnose stellen..

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