Kreditorenrechnung aus Ausland?

4 Antworten

Wenn du als Unternehmer in einem anderen EU-Land einkaufst und Deine Umsatzsteuer-ID angibst, stellt der Verkäufer die Rechnung ohne MWST, meldet aber den Betrag an sein Finanzamt. Du musst dann in Deiner Umsatzsteuer-Voranmeldung den Rechnungsbetrag als "innergemeinschaftlichen Erwerb" angeben, Erwerbsumsatzsteuer berechnen und kannst die gleich ein paar Zeilen weiter unten wieder als Vorsteuer abziehen. Der Betrag "läuft praktisch nur durch" und effektiv zahlst Du keine MWST. Aber erfassen musst Du den Vorgang - sonst gibts irgendwann Probleme.

Bei Ware aus einem Drittland erhebt der Zoll bei der Einfuhr 19 % Einfuhrumsatzsteuer. Die musst Du an den Zoll tatsächlich bezahlen, kannst sie aber in der nächsten Umsatzsteuervoranmeldung wieder als Vorsteuer abziehen. Der Effekt ist der gleiche wie oben - nur dass hier erst mal "echtes" Geld fließen muss.

Wenn dir die Abläufe mit der MWST nicht vertraut sind, würde ich dringend raten, einen Steuerberater einzuschalten. Das kann sonst böse Folgen haben

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung

Hallo,

wenn sowohl du, als auch der andere Unternehmer sind, die eine VAT-ID haben, bekommst du eine Netto-Rechnung und du führst die deutsche Umsatzsteuer ab und holst sie dir direkt über den Vorsteuerabzug zurück.

Für dich passiert quasi nix, für das Finanzamt aber schon.

Der jeweils andere Unternehmer aus dem EU-Ausland gibt gegenüber seinem Finanzamt nämlich ebenfalls keine steuerfreie Leistung an, sondern, dass diese im Empfängerland versteuert wird.

LG, Chris

Edit: ziemlich geil ist, das gf.net diese Frage automatisch der Kategorie "Reisen und Urlaub" zuordnet... wenn der Algorithmus so doof ist, wie sein Programmierer.

Es müsssen beim Wareneingang untersxchiedliche akonten für innergemeinschaftlichen Erwerb und Erwerbe aus Drittländern geben. Die Umsatzsteuer wird bei der Meldung asn das <finanzamt in Deutschland gemacht. Die Länder melden dem FA die Zahlen, die in Deutschland überprüft werden.

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung

Baumaterial von der Umsatzsteuer absetzen

Hallo

Wenn man in in Deutschland ein Unternehmen hat und auch hier alles einkauft gibt es kein Problem es von der Umsatzsteuer zu absetzen.

Wie sieht es eigentlich aus wenn wir den Baumaterial im Ausland kaufen würden (einem EU Land)? Kann man es absetzen? Und wie gewohnt in den Büchern führen ?

Oder müssten wir eine import/export firma aufmachen und dann weiter an uns verkaufen? Kann mir jemand helfen?

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Hallo,

wenn ein Unternehmen eine Rechnung erhält, weist die die Umsatzsteuer auf. Das ausstellende Unternehmen zahlt diese dann als Umsatzsteuer an das Finanzamt, derjenige, der die Rechnung begleicht holt sich diese vom Finanzamt als Vorsteuer zurück.

Wo ist hier der Sinn? Warum werden die Rechnungen nicht einfach alle als NETTO ausgewiesen, also ohne eine Steuer? Dann würde das Finanzamt zwar nichts davon haben, aber das ist jetzt ja auch bereits der Fall, denn letztlich bleibt bei der Institution nichts über.

Danke für eine Klarstellung

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Umbuchung vornehmen, Anzahlung bereits geleistet - muss ich da eine Stornorechnung erstellen mit Gutschrift?

Hallo zusammen,

seit kurzem schreibe ich für meine Eltern, die Ferienwohnungen haben, Rechnungen, wo die Mehrwertsteuer ausgewiesen wird. Wir haben aufgrund einer Doppelbuchung jetzt den Fall, dass die Gäste im gleichen Zeitraum eine andere Ferienwohnung von uns nehmen werden. Sie haben bereits die Anzahlung für die andere Fewo geleistet. Muss ich da eine Stornorechnung erstellen mit Gutschrift der Anzahlung und dann eine neue Rechnung, wo dann die Gutschrift verrechnet wird? Wenn ja, kennt ihr da geeignete Vorlagen?

Viele Grüße!

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Behandeln grade die Umsatzsteuer in Finanzbuchhaltung und ich verstehe beim Thema 'Umsatzsteuer' etwas nicht.

Lau Theorie ist die Umsatzsteuer 'erfolgsneutral'. Aber ich verstehe das nicht. Der Hersteller oder GH, je nachdem, zahlt doch immer die Differenz zwischen Umsatzsteuer und Vorsteuer, also die Zahllast, also ist es im Prinzip doch ein Aufwand, weil man die Zahllast zahlen muss, oder nicht?

Und es wird gesagt, dass die Umsatzsteuer am Ende der Endverbraucher zahlt.. aber er zahlt ja die Summe der Zahllast.Heißt das, dass das Finanzamt dann das doppelte der Umsatzsteuer am Ende bekommt? Also Zahllast plus die Umsatzsteuer, die der Endverbraucher zahlt?

Danke schonmal :)!

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