Kreditkartenzahlung im Onlineshop

3 Antworten

Der Betreiber der Seite muss einen Vertrag mit z. B. Paypal haben. Die haben (war jedenfalls früher so) sogar Codes, die man auf die eigene Seite setzten kann, damit Interessenten (bei Ebay) oder Kunden auch wissen, dass es diese Zahlungsmöglichkeit gibt.

Also, das mit Paypal ist kein Problem, ebenso auch nicht das Verfahren von Google Checkout. Beide haben nur einen kleinen Nachteil

a. Deine Transaktionskosten (Disagio und TA Gebühr) sind enorm hoch

b. Der Kunde benötigt ein entsprechendes Konto bzw. muss bei diesen Anbietern seine Daten lassen.

Paypal ist hier in Deutschland zwar sehr bekannt, hat es aber mit einer reinen Kreditkarten Transaktion sehr wenig gemeinsam. Hierzu gibt es entsprechende Dienstleister (Payment Service Provider).

Der Vorteil bei diesen Anbietern liegt darin, dass Du Deine Konditionen verhandeln kannst. Weiterhin bieten die zahlreiche Karten an (Visa, Master, Amex und wenn es internationaler wird auch länderspezifiche Karten wie z.B. Switch Solo und Carte Blue) Ebenso führen die das Settlement, die Fraud Protection und die Chargeback Abläufe, was bei Paypal und Checkout nicht gegeben ist.

Namhafte Anbieter für das reine Kreditkarten Clearing wären in Deutschland die Wirecard AG, Heidelpay, Concards, B&S Cardservices usw.

Nachteil Du brauchst einen entsprechenden Händlervertrag und musst in der Regel die Schnittstelle zum Processing integrieren. Für viele Shopsysteme gibt es aber entsprechende Schnittstellen die Fix und Fertig vorhanden sind.

In der Regel solltest Du mit Paypal und Sofortüberweisung (Sofort AG) gut fahren. Hast Du Abbrüche wegen der Einen oder Anderen Zahlungsart, dann solltest Du die Integration einer PSP Lösung in die engere Wahl nehmen.

es gibt keine Vorschriften wie eine website ihre Zahlungsbedingungen ausgibt.

Fakt ist aber, es muss mindestens eine kostenlose Bezahlmöglichkeit angeboten werden.

Niemand kann verpflichtet werden Kreditkarten zu akzeptieren

Ich denke dabei an Kreditkarte und Vorauszahlung per überweisung. Wäre das eine Lösung?

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Fakt ist aber, es muss mindestens eine kostenlose Bezahlmöglichkeit angeboten werden.

Nö. Wo steht das?

Niemand kann verpflichtet werden Kreditkarten zu akzeptieren

Das nicht, aber der Käufer muss ja dort nicht kaufen.

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@Mouse1982

es gibt Gerichtsurteile, dass Online-Shops mindestens eine für den Kunden kostenlose Bezahlmöglichkeit anbieten müssen. Ich finde jetzt das Urteil nicht auf die Schnelle, ist aber so, glaub mir

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