kreditkartenbetrug große dummheit

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7 Antworten

ja wir sind noch verheiratet und leben noch in einem gemeinsamen haushalt. wir das kreditkartenunternehmen gleich anzeige erstatten oder zuerst die daten an meinem noch-ehemann übermitteln

das kreditkartenunternehmer wird die information erhalten, dass kein betrug vorliegt, dass kein mensch die kreditkarte zu unrecht verwendet hatte - sie wurde ja nur von deinem ehemann und dir verwendet, bzw. nur dein ehemann und du haben mit dieser kreditkarte bezahlt. solange ihr verheiratet seid, ist also nichts unrechtes vorgefallen.

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Vom Standpunkt deines Ex-Mannes und der Kreditkartenfirma liegt Betrug vor, was normalerweiße auch zur Anzeige gebracht wird. Damit ist der Wettanbieter gezwungen, die Daten herauszugeben, wenn er innerhalb der Haftungsgrenze angesiedelt ist (Impressum des Anbieters checken!).

Es kann aber auch sein, dass er Anbieter von sich aus Kooperativ ist und die Daten von sich aus an die Behörden gibt.

Sollte man es wirklich bis zu dir zurück verfolgen können, so wirst du zum einen eine Klage wegen Betrugs erhalten und eine Klage zur Kostenerstattung.

266b StGB („Missbrauch von Scheck- und Kreditkarten“): (1) Wer die ihm durch die Überlassung einer Scheckkarte oder einer Kreditkarte eingeräumte Möglichkeit, den Aussteller zu einer Zahlung zu veranlassen, mißbraucht und diesen dadurch schädigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Hier steht eine Straftat im Raum und natürlich muss der Wettanbieter in diesem Fall die Daten herausgeben. Neben der Strafe musst Du natürlich den Schaden ersetzen - gegenüber Deinem Exmann und auch gegenüber dem Kreditkartenunternehmen und dem Wettanbieter soweit ein Schaden entstanden ist.

die fragestellerin schreibt, sie sind (noch) nicht geschieden, also gibt es ja auch keine straftat?!

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@FragendeWien

Kreditkarten, die auf den Namen des anderen lauten, werden nach der Trennung noch häufig missbraucht, um hiermit auch dann noch einen aufwendigen Lebensstil auf Kosten des Ehepartners zu finanzieren, obgleich hierauf kein Anspruch mehr besteht.

http://www.rechtsdoktor.de/12.html

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@FragendeWien

ja wir sind noch verheiratet und leben noch in einem gemeinsamen haushalt. wir das kreditkartenunternehmen gleich anzeige erstatten oder zuerst die daten an meinem noch-ehemann übermitteln.

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@vehoe1603

gemeinsamer haushalt, verheiratet - keine straftat! sorry, aber da liegt rechtlich kein delikt vor.

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@FragendeWien

Dafür hätte ich gerne eine Quelle. Ich dachte immer, ich bräuchte eine Vollmacht um Zugriff auf Konto und Karten des Ehepartners zu haben. Das es auch ohne Vollmacht legal ist, ist mir neu!

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soweit ich weiß: (noch) seid ihr verheiratet. solange darf er deine kreditkarte verwenden und und du darfst seine kreditkarte verwenden. bei ehepaaren gibt es ja kein sein/ihr geld, sondern nur das gemeinsame.

das stimmt so nicht

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das geld wirst du wohl zurückzahlen müssen. und ja, die daten werden herausgegeben.

darf der wettanbieter die daten rausgeben?

Der MUSS sogar, wenn es eine richterliche Verfügung gibt (die in solchen Fällen auch erlassen wird).

und was kommt auf mich zu?

Eine Strafanzeige wegen Betrugs.


Du wirst für diese Sache Deine Strafe bekommen und natürlich das Geld zurück zahlen müssen.

er muss die daten rausgeben. und du musst das geld zurückzahlen.

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