Kredit Vertrag unterschrieben aber nur via Foto versendet?

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7 Antworten

Wenn Du dort online einen Kreditantrag gestellt hast, ist das ein gültiger Vertrag.

Heutzutage kann man ja auch übers Internet einen Handyvertrag oder eine Versicherung abschließen, das sind alles gültige Verträge.

Dieser zustande gekommende Vertrag hätte nach einer von denen angegebenen Frist gekündigt werden können. Da Du das nicht gemacht hast, hast Du jetzt leider ein Problem.

Wenn Du das nicht zahlst, wird das nur teurer. Du tust mir leid, wirst bestimmt bald eine schöne Rechnung eines Inkassounternehmens bekommen. Da werden ganz schnell aus 150,- Euro 250,-, die arbeiten nicht umsonst.

Hast Du irgendwann mal was Schriftliches von diesem Kreditinstistut bekommen? Mails? Bestätigung, dass dieser Kreditantrag bearbeitet wird?

lg Lilo

Nicht alle Verträge sind gültig und nicht alle Forderungen sind rechtens!

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Du musst echt pleite und dermaßen hilflos seien, dich sollen Kredithaien am Hals zu werfen. Mit deiner Unterschrift und zurücksenden ist ein gültiger Vertrag zustande gekommen. Soweit stimme ich einigen Antworten zu.

Nur wenn nun auf einmal die Rede von 150 Euro ist, die vorher gar nicht vereinbart wurde, so sehe ich überhaupt keine Grundlage zum Eintreiben.

Diese Inkassobetrüger kannst du einfach nur auslachen, die können dir rein gar nichts. PS: Es ist wohl klar, selbst wenn du die 150 Euro bezahlst, wirst du dennoch nie einen Kredit bekommen.

Dazu müsste man genaueres wissen, war es ein Antrag oder war es ein Vertrag. Was war Inhalt des Vertrages, wofür werden die Gebühren verlangt? und viele weitere Fragen mehr.

Geld verschenkt keiner und in diesem Sektor sind die Betrüger unterwegs wie Quallen im Mittelmeer. Wende dich am Besten an eine Verbraucherzentrale.

Der Vertrag ist gültig. Auch Faxe sind rechtswirksam, ein Foto ist ja nichts anderes.

Vielleicht solltest du einmal zu einer Verbraucherberatung gehen. Du hast ja bei Online-Abschlüssen ein gesetzliches Widerrufsrecht.

Du könntest auch versuchen Ihnen die Zwecklosigkeit eines Inkassos vor Augen führen. Schreib eine Antwort nach dem Motto: "Hätte ich EUR 150,00 würde ich keinen Kredit beantragen". Ob es allerdings hilft? Wohl nicht.

Ansonsten ist das ein altes Geschäftsmodell. Du zahlst für deren Vermittlungsversuch und bekommst niemals einen Kredit. 30 Sekunden Google hätten gerecht, um das herauszufinden....

Du solltest damit zum Anwalt gehen und lieber da Geld hinein investieren, bevor du noch mehr in die Schulen gerätst.

Vielleicht ist der Vertrag sogar unwirksam.

Auf jeden Fall, wenn dort nichts von 150 Euro vereinbart wurde, musst du das auch nicht bezahlen. Also schau noch mal in Vertrag nach.

Ist die Widerrufsfrist schon abgelaufen? Kommst du irgendwie aus dem Vertrag raus??

Nein, meines Erachtens ist dies nicht rechtsgültig, Ich würde auf keinen Fall zahlen. Diese Angebote sind unseriös, denn es gibt keinen Kredit. Du kannst eine Kopie von dem Schreiben an die staatliche Verbraucherzentrale schicken. LASSE dich nicht von Kleinganoven einschüchtern. Und sei nicht zu gut gläubig in Zukunft.

Sie hat einen Vertrag unterschrieben - das ist jetzt rechtsgültig!

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@LiselotteHerz

Habe verstanden, dass sie einen "Antrag" unterschrieben hat. Sie kann mir mal den Namen dieser "Agentur" schicken. Dann gucke ich mal nach, ob etwas über die bekannt sein wird.

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@LiselotteHerz

Ja, erst gültig aber offenbar hast du wohl nicht sehen wollen, dass die 150 Euro erst verlangt wurde, nachdem der Vertrag unterschrieben wurde und wo bitteschön siehst du da eine Verpflichtung. Oder akzeptierst du jede Forderung, von der bei Unterzeichnung keine Rede war?

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Kreditunternehmen die vorab Geld von dir verlangen sind schlichtweg unseriös.

Du solltest ihnen mit einem Anwalt drohen. Meistens geben sie dann Ruhe. 

In jedem Fall, nicht bezahlen. Ein Foto des Vertrags per Email ist nicht rechtsgültig. 

Du irrst, auch durch das abschicken des Vertrags durch ein Foto ist ein Vertrag. (letzter Satz (bloßes Handeln!!)).

Ein Vertrag kommt grundsätzlich nur durch Angebot und Annahme zustande,
also durch einen rechtlich verbindlichen Vorschlag der einen Partei,
dem die andere Partei vorbehaltlos zustimmt. Nimmt sich beispielsweise
jemand am Kiosk eine Zeitung weg, legt den entsprechenden Geldbetrag auf
den Tisch (= Vertragsangebot) und der Verkäufer nimmt das Geld an (= Vertragsannahme), ist auf diese Weise ein Kaufvertrag zustande gekommen.1
An diesem Beispiel wird auch deutlich, dass ein Vertrag entstehen kann, ohne das die Vertragsparteien auch nur ein Wort miteinander wechseln oder etwas schriftlich festhalten. Verträge kommen vielmehr durch Willenserklärungen zustande und diese können schriftlich, mündlich oder durch bloßes Handeln abgegeben werden.

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