Kredit - Hauskauf?

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13 Antworten

Hallo joggel93,

gerne möchte ich Dir bei Deinem Anliegen weiterhelfen. Es ist aufjeden Fall gut, dass Du Dich schon vorab über Deine Möglichkeiten informierst.

1) Eigenkapital: Für einen Finanzierung ist das eingebrachteEigenkapital ein entscheidendes Kriterium. Viele Kreditinstitute verlangen,dass mindestens die Kaufnebenkosten (Grunderwerbssteuer, Grundbuch- undNotarkosten und eventuell der Makler) aus dem Eigenkapital getragen werdensollen. Grundsätzlich gilt aber: Je mehr Eigenkapital eingesetzt wird, destobesser die Konditionen

2) Einkommen und Beschäftigung: Ebenso wichtig ist, dass ihr Euchin einem festen Beschäftigungsverhältnis (Angestellt, Arbeiter, Beamter etc.)befindet und möglichst keine Probezeit oder Befristung vorliegt.

Die zukünftigen Mieteinnahmen können von den Banken berücksichtigtwerden, meist aber nicht zu 100%, sondern nur zum Teil.

In der sogenannten Haushaltsrechnung wird die Bank anhand desHaushaltsnettoeinkommens (Nettoeinkommen der Darlehensnehmer plus Kindergeld)die Lebenshaltungspauschalen für Lebensmittel, Kleidung, kleinereVersicherungen usw. abziehen, sowie die Raten für weitere, bestehende Verbindlichkeiten und einengewissen Puffer berücksichtigen. Nach Abzug aller Kosten und der zukünftigenRate für die Baufinanzierung sollte noch ein gewisser Puffer fürUnvorhergesehenes übrig bleiben.

Eine pauschale Aussage über die Machbarkeit der Finanzierung istleider nicht möglich, da nur grobe Angaben vorliegen. Weitere wichtige Punktesind z.B.

Lage der Immobilie: Region, Attraktivität der Lage (guteAnbindung, ruhige Gegend, Einkaufsmöglichkeiten, Schule, Kindergarten).

Zustand und Baujahr der Immobilie: Fallen eventuell nochRenovierungsmaßnahmen an? Welche Maßnahmen werden durchgeführt? Viele Bankenkönnen unter bestimmten Voraussetzungen nur wertsteigernde Maßnahmenmitfinanzieren (Dämmung, Isolierung, Fenster, Heizung, Wohnraumerweiterung).

Die Bank hat von werterhaltenden Maßnahmen (Streichen der Wände, Einbau derKüche, Tapezieren) in der Regel keinen deutlichen Vorteil, also keineSteigerung im Wert der Immobilie und deshalb können oftmals nur wertsteigerndeMaßnahmen von der Bank übernommen werden.

Ich empfehle Dir, Dich an Deine Hausbank oder einenFinanzierungsvermittler zu wenden. Somit kannst Du Dir einen Überblick über dieFinanzierungsmöglichkeiten verschaffen und Dir unterschiedliche Angebote zumVergleich einholen.

Ich wünsche Dir viel Erfolg bei der Besichtigung am Samstag undalles Gute mit der späteren Hausfinanzierung.

Viele Grüße,

Jennifer von Interhyp

 

Gut, dass Du schon mal über Eigenkapital verfügst, auch wenn es "nur" 60.000 € sind.

Grundsätzlich wird empfohlen, ca. 20% des Kaufpreises aus dem Eigenkapital zu bedienen. Das wären in deinem Fall 90.000 €.

Du kannst hier aber zumindest die Kaufnebenkosten (Notar, Grunderwerbssteuer, Makler) aus dem Eigenkapital zahlen, was schon einmal wichtig ist, um einen günstigen Zins zu erhalten.

Ein Nettoeinkommen von insgesamt 3100 € (Das Kindergeld ist da schon drin?) könnte ausreichen.

Es kommt hier aber in erster Linie auf die sonstigen laufenden Ausgaben (Kredite, Auto, etc.) an.

Ich würde hier einfach mal ein paar Banken kontaktieren.

Bevor ich mir aber jetzt schon Gedanken mache, würde ich den Besichtigungstermin abwarten.

Anhand des Preise lässt sich keine Aussage über den Zustand des Hauses machen.

Wenn dort noch größerer Instandsetzungsbedarf besteht, würde ich die Finger davon lassen.

Das Kindergeld ist noch nicht dabei. Kredite bestehen auch nochnicht.noch nie negativ aufgefallen.

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Ich hätte da Angst, soviel verdient ihr nicht,


Rechne es Dir selbst aus: Was zahlt ihr an nicht zu streichenden Versicherungen, braucht ihr evtl. zwei Autos?, wieviel Geld braucht ihr für Essen im Monat, für neue Kleider - und dann müsst ihr auch noch berücksichtigen, dass ihr in dem eigenen Haus ja Strom, Wasser, Kanalgebühren, Grundgebühren und für die Heizung zahlen müsst.

lg Lilo

Es wird sich sicherlich eine Bank finden, die Euch einen Kredit gibt, fragt sich nur, ob das gut für Euch ist.

Überleg es Dir, nicht, dass es z.B. eine Katastrophe wird, wenn mal die Waschmaschine ihren Geist aufgibt. Urlaub kann man dann auch vergessen, selbst, wenn man noch so anspruchslos ist.

Ich habe selber letztes Jahr eine Immobilie gekauft und mich entsprechend intensiv mit dem Thema beschäftigt. Die genannten Fakten reichen für eine halbwegs fundierte Einschätzung sicherlich noch nicht aus, so wäre auch relevant, wie lange ihr eure Berufe schon ausübt und ob diese unbefristet sind. Dann gibt es z.B. ja auch noch das Scoring bei der Schufa. Meine persönliche Vermutung aufgrund meiner Erfahrung ist aber, dass das tendenziell eher nichts wird. Vor der Einführung der EU-Kreditrichtlinie Anfang letzten Jahres wären die Chancen da noch besser gewesen, jetzt sind die Regelungen aber viel strenger- selbst bei Festanstellung und halbwegs gutem Scoring. Das Eigenkapital ist im Vergleich zur Kaufsumme auch zu niedrig, ebenso ist das Einkommen für die Kaufsumme sehr niedrig. Mieteinkünfte dürfen nach der EU-Kreditrichtlinie nicht mehr berücksichtigt werden.

Natürlich dürfen Mieteinkünfte (nach Steuer) auch unter WIR nach wie vor angerechnet werden!

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Pauschal nicht zu beantworten. Das musst du die jeweiligen Banken fragen. Theoretisch ist alles möglich, sofern die Immobilie das Geld wert ist.

Werde mir am Samstag das Objekt anschauen wenn es mir zusagt werde ich mich an die Bank wenden ä.die schickt dann wahrscheinlich einen Gutachter.

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Evtl. wenn Dir Deine Eltern eine entsprechende Bürgschaft geben können...ja (Wenn Du jetzt zur Miete wohnst....das Geld ist weg!) Lass Dich zunächst von Deiner Hausbank beraten, weitere Angebote sinnvoll


ES gibt auch im Netz verschiedene Möglichkeiten, sich das Ganze durchzurechnen, entscheidend dürfte jedoch schon sein, was Dein Vater und die Mutter Deiner Freundin als Miete bezahlen würden...

Schau Dir das (nur als Beipspiel) mal an...

https://www.immobilienscout24.de/baufinanzierung/baufinanzierungsrechner/darlehensrechner.html

"...entscheidend dürfte jedoch schon sein, was Dein Vater und die Mutter Deiner Freundin als Miete bezahlen würden..."

- das war einmal, nach der EU-Kreditrichtlinie dürfen Mieteinnahmen bei der Finanzierungsplanung nicht mehr berücksichtigt werden.

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Das wird eng ....

Bei 2% Zinsen + 1% Tilgung sind das schon 1.125 EUR im Monat.

Ob die Bank da mitspielt, bezweifle ich.

Freundin ist nicht Frau und daher schneller weg :-)

Miteinahmen durch Familie sind auch fraglich.

Bank anrufen und sich beraten lassen

1% Tilgung ist absolut nicht zu empfehlen.
Seriöse Banken bieten mittlerweile grundsätzlich Immobilien-Kredite erst ab 2% Tilgung an.

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Vergessen Sie das Ganze möglichst schnell!

Warum fragst du nicht deine Bank, die gibt dir vielleicht den Kredit, hier bekommst du nichts ...

Das ist ne Menge Holz....

Was zahlen denn Vater / Schwiegermutter als Miete?

Da ich das Haus noch nicht kenne kann ich dazu keine genauen Angaben machen aber ich gehe mal von ca 400-500 aus

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@joggel93

zu den 450.000 kommt dann noch die Grunderwerbsteuer, die Notarkosten + Eintragungen, usw.

Dann: wie hoch ist der Zins, welche Tilgung auf wieviele Jahre?

Wenn da noch weitere Wohneinheiten vorhanden sind, und noch ein paar weitere Mieter Geld in den Jackpot werfen, dann vielleicht.

Ansonsten sollte die Bank Euch ins Gewissen reden und auch die Kreditanfrage ablehnen.

Der Kasten frisst Euch auf.

Du kannst ja auch nicht NUR für´s Haus arbeiten! Wenn die Rechnung auf dem Papier aufgeht, dann habt Ihr etwas vergessen.

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genau, das wäre sehr wichtig zu wissen.... Abgesehen das 450.000 sehr viel Geld ist...

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ich glaube nicht

Danke für die Präzision 

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