Kredit für Wohnung, sinnvoll?

10 Antworten

Hallo Daniel,

super, dass Ihr Euch schon im Vorfeld Gedanken zur Finanzierung Eurer zukünftigen Wohnung macht: Dies kann der entscheidende Wettbewerbsvorteil sein, sobald es konkret wird.

1) Eigenkapital: Viele Banken verlangen, dass diese Kaufnebenkosten (Grunderwerbssteuer, Grundbuch- und Notarkosten und evtl. Maklercourtage) aus dem Eigenkapital getragen werden sollten: Mit Eurem Eigenkapital-Einsatz von 50.000 bis 60.000 Euro wären diese Kosten auf jeden Fall gedeckt und sogar ein Teil des Kaufpreises: also eine sehr gute Voraussetzung.

Grundsätzlich kann man sagen: Je mehr Eigenkapital eingesetzt wird, desto besser sind die Konditionen.

2) Beschäftigung: Ein weiterer, sehr wichtiger Punkt ist Euer aktuelles Beschäftigungsverhältnis. Die Bank möchte sicherstellen, dass die monatlichen Raten für die Wohnung auch auf Dauer gezahlt werden können und daher sollte ein nachhaltiges Einkommen vorhanden sein (sprich: aus einer Beschäftigung wie z.B. als Angestellter, Arbeiter, Beamter). Wichtig ist hierbei auch, dass möglichst keine Probezeit und keine Befristung vorliegt und das Arbeitsverhältnis somit nicht von heute auf morgen beendet werden kann.

Da die Höhe des Zinses und der Tilgung die monatliche Rate bestimmen und diese beiden Punkte noch nicht bekannt sind, kann ich Dir keine Rate nennen.

Ich empfehle Dir daher, Dich an Deine Hausbank oder einen Finanzierungsvermittler zu wenden. Dort kannst Du Dir unterschiedliche Angebote errechnen lassen und vergleichen.

Ich drücke Euch für den anstehenden Wohnungskauf die Daumen und wünsche alles Gute.

Viele Grüße,

Jennifer von Interhyp


Würde sich eine Investition lohnen?

Selbstgenutztes Wohneigentum ist keine Investition, zumeist jedenfalls nicht.

Die Rate läge (bei 30 Jahren Laufzeit, Zinssatz etwa 2,5 - 3%) zwischen 500 und 600,- € monatlich. Dazu käme noch das Hausgeld wofür auch gerne mal 400,- € im Monat fällig würden.

Theoretisch also stämmbar.

Gegenfragen:

  • Arbeitskraftabsicherung ist bei beiden in passender Höhe vorhanden (Berufsunfähigkeitsversicherung, Krankentagegeld, Pflegetagegeld, ggf. Unfallversicherung und Risikoleben)?
  • Keiner von euch ist befristet beschäftigt oder in der Probzeit?

ich und meine Lebensgefährtin

Halte ich für eine schlechte Idee - oder auf jeden Fall notwendig klare Verträge zu machen.

Bei einem Ehepaar gibt es gesetzliche Regelungen und Gerichtsurteile wie bei einer Trennung oder finanziellen Streitigkeiten z.B. von Erben mit gemeinsamen Eigentum umgegangen wird. 

Bei "Lebensgefährten" fehlt dieses Gerüst und müsste auf jeden Fall "nachgebaut" werden. 

Also: Wenn nicht beide genauso viel verdienen gehören dann nach x Jahren jedem noch immer 50% (obwohl der eine mehr als der andere gezahlt hat und es vielleicht durch die Abbuchung der Rate von seinem Konto beweisen kann). Wer zieht aus? Wer darf verwerten? Der mit den besseren Nerven? Der der mehr verdient?

Also hier ist rechtliche Klärung und wie gesagt ein interner Vertrag mit Hilfe eines Anwaltes Pflicht. Weil, bei einer Mietwohnung ist es schon schwierig aber bei einem solchen Objekt? 

Beide sind ja weiterhin für die Bezahlung verantwortlich obwohl vielleicht die Beziehung nicht mehr existiert und jeder wo anders wohnt.

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Freue mich auf Eure Antworten Gruß Mosko

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