Kredit Bearbeitungsgebühr

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10 Antworten

Rechtlich hast Du durch Dein erstes Schreiben alle Fristen gewahrt und es kann nichts passieren. Für die Banken ist es ein schwieriges Unterfangen. Nicht bei allen Kreditarten wurden vom BGH Bearbeitungsgebühren für unzulässig erklärt. Außerdem muss die Bank prüfen, wann der Kredit abgeschlossen wurde und ob evtl. bereits eine Verjährung vorliegt.

Also, Fristen sind durch den Brief kein Problem. Gegen ein FREUNDLICHES Schreiben in Richtung: Sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte Sie höflichst an mein Schreiben vom xx.xx.xxxx erinnern. Gibt es hier inzwischen ein Ergebnis zwecks Erstattung der Kreditbearbeitungsgebühren für das Darlehen Nr. xxxxxxxxxxx? Vielen Dank für Ihre Mühe.

Hallo, ich habe dieses Schreiben auch bekommen. 3 Wochen später war das Geld wirklich auf meinem Konto gutgeschrieben. Habe noch einen weiteren Einspruch bei einer anderen Bank laufen. Gestern kam genau der gleiche Brief noch einmal. Bin mal gespannt ob die auch so problemlos zahlen. Aber der Kampf lohnt sich. Viel Glück

heimer 25.06.2014, 19:18

Super das freut mich. Bei welcher Bank warst du?

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hundenenny 30.06.2014, 11:17
@heimer

Bei der Postbank lief ein Autokredit, das habe ich zurückbekommen. Bei der Deutschen Bank läuft ein Darlehen, auf die Rückerstattung warte ich noch.

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heimer 02.07.2014, 20:31
@hundenenny

Vielen Dank! Da muss ich jetzt mal bei der Postbank anrufen! Genau da habe ich meine beiden Kredite am laufen gehabt!

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Habe heute beí der Santander Bank angerufen und gefragt was jetzt mit der Bearbeitungsgebühr ist und mir wurde gesagt " Es wurde mit der Auszahlung begonnen da es sehr viele anfragen gibt dauert die bearbeitung jeder einzelner Kunden wann ich an die Reihe komme weiss man nicht wird aber Monat Juli- August sein"

da du das Schreiben von der Bank hast wird keine Frist verstreichen. Warte noch ein paar Tage ab da die Bank warscheinlich mehrere solche Schreiben bearbeiten muss

Da solltest Du noch warten; die Banken werden mit solchen Schreiben bombardiert; zudem muß jeder Fall einzeln geprüft werden.

Man darf auch nicht vergessen, daß die Banken das Urteil erst einmal vorliegen haben müssen und dann wird es rechtlich auf seine Anwendbarkeit in anderen Fällen geprüft; das erfolgt meistens zentral und daher kann es etwas dauern, bis die Filialen entsprechende Anweisungen erhalten.

Abwarten, sie schreiben das sie unaufgefordert darauf zurück kommen.

Hi, ich arbeite in einer Bank und bearbeite ebenfalls diese Schreiben.

Es kann noch eine Menge Zeit ins Land gehen, da kannst du Fristen setzen, wie du willst. Der BGH hat nämlich nach wie vor KEINE schriftliche Urteilsbegründung herausgeben, sodass die Banken aktuell noch nicht korrekt prüfen können, auf welche ihrer Kredite das nun anwendbar ist. Desweiteren ist eine Instanz in Revision gegangen, was natürlich auch noch abzuwarten gilt. Deswegen brauchst du der Bank keine weitere Frist setzen, denn bis die schriftliche Urteilsbegründung raus ist und die Revision geklärt ist, werden die Banken vorerst nichts unternehmen. Deswegen: Wir kommen unaufgefordert auf Sie zurück.

Bei weiteren Fragen, kannst du mir gerne schreiben!

Alles Liebe

heimer 20.06.2014, 15:06

Naja Ende des Monats geht noch ne Frist raus und danach geht die Geschichte zu meinen Rechtsanwalt soll der sich drumm kümmern und gut.

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Bogenschuetzin 20.06.2014, 15:38
@heimer

Wie gesagt, ich würde mir das Geld sparen! So schnell geht das nicht. Ich würde das Geld nicht zum Fenster rauswerfen. Die Bank kann ja nichts dafür, der BGH scheint lahme Sekretärinnen zu haben ;) Spaß bei Seite, warte die Rechtskraft der Urteile ab und pack nen Monat oben drauf. Dann ist angemessen und wenn es dann abgelehnt wird, kannst du immer noch klagen.

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Habt ihr zwischenzeitlich alle eure bearbeitungsgebühren erstattet bekommen. Falls nicht schreibt mir doch ne e- mail an neukat7@web.de. Vielleicht kann ich euch weiterhelfen...

Vielen Dank! Da muss ich jetzt mal bei der Postbank anrufen! Genau da habe ich meine beiden Kredite am laufen gehabt!

Die Frage ist, ob das Sinn macht. Da dürften derzeit zig tausende von Schreiben auflaufen, dass das Zeit zur Bearbeitung braucht, dürfte selbstverständlich sein...

heimer 20.06.2014, 08:13

Hmm, mir geht es nicht unbedingt darum, dass ich die Bank triezen will mir möglichst schnell zu antworten. Sondern eher darum wie das rechtlich aussieht.

Mal andersherum, wenn ich die Bank bei irgendetwas um Aufschub bitten würde. Würde mir doch auch ständig eine Frist gesetzt werden oder?

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Mephisto2343 20.06.2014, 09:57
@heimer

Die Frage ist aber immer, ob die Frist angemessen ist. Und hier dürfte das aufgrund der Menge nicht der Fall sein...

Rechtlich hast Du mindestens bis Ende des Jahres Zeit, frühestens erst zum Ende des Jahres hin müsstest Du gerichtlich tätig werden...

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Bogenschuetzin 20.06.2014, 10:02
@Mephisto2343

Nützt aber eh nichts. Es gibt keine schriftliche Urteilsbegründung, so lange können und werden die Banken nichts tun. Da braucht man auch gegen Ende des Jahres nicht tätig werden ;) So lange diese Begründung nicht vorliegt, passiert auch nichts.

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Mephisto2343 20.06.2014, 10:52
@Bogenschuetzin

Falls Ende des Jahres die Verjährungsfrist abläuft, wird man da wohl tätig werden müssen... 'facepalm'

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Bogenschuetzin 20.06.2014, 11:01
@Mephisto2343

Es gibt nach wie vor keine Urteilsbegründung, insofern kann auch nicht festgelegt werden, inwieweit man tätig werden muss ;)

Es wurde bisher nur gesagt, dass die Bearbeitungsgebühren nicht zulässig sind, aber für welche Verträge genau und warum und überhaupt, wurde nach wie vor durch den BGH nicht schriftlich dargelegt und es die Rechtskraft des Urteils abzuwarten. Das heißt, die Banken prüfen natürlich die Anwendbarkeit der Entscheidungen und, wie gesagt, ein Ergebnis wird nach Rechtskraft der Urteile mitgeteilt

facepalm

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Mephisto2343 20.06.2014, 11:48
@Bogenschuetzin

Ist das Böswilligkeit zu Gunsten Deines Arbeitgebers, dass Du hier so einen Blödsinn schreibst?

Wenn der Anspruch Ende des Jahres verjährt, MUSS der Kunde vorher tätig werden, damit er seine Ansprüche nicht verliert, egal ob es bis dahin eine Nachricht von der Bank oder eine Urteilsbegründung gibt...

Bei soviel Unwissenheit oder Böswilligkeit kann man nur noch den Kopf schütteln...

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Bogenschuetzin 20.06.2014, 12:16
@Mephisto2343

Das gebe ich gerne zurück. Da ich gestern erst mit unserer Anwältin sprach, kann ich dir versichern, dass das korrekt ist was ich schreibe, du solltest lediglich besser lesen!!

Ich sagte auch nicht, dass der Kunde nicht tätig werden muss. Natürlich muss er in diesem Jahr tätig werden, wenn ansonsten zum Ende des Jahres die Ansprüche verjährt sind.

Das heißt aber nicht, dass die Bank bis dahin auch zurückgezahlt haben muss! Es sei denn, die Rechtskraft der Urteile wurde bestätigt und die Bank kann bis dahin endlich prüfen, ob auf welche Kredite es zutrifft. Dieses ist nämlich nach wie vor nicht der Fall und glaube mir, uns in den Banken geht das genauso auf die Nerven!

Also sieht bitte von deinen Beleidigungen ab und lies meine Antworten richtig! Der Kunde ist in diesem Fall tätig geworden und das ist ausreichend.

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Mephisto2343 20.06.2014, 14:29
@Bogenschuetzin

Ich sagte auch nicht, dass der Kunde nicht tätig werden muss.

Duschriebst auf meinen Einwand der Verjährung

"insofern kann auch nicht festgelegt werden, inwieweit man tätig werden muss ;)"

und das ist schlicht und einfach falsch, egal wieviel man daran rum diskutiert...

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heimer 20.06.2014, 15:04
@Mephisto2343

Also, um mal zu schlichten. Ich sollte laut Finanz Test meine Bearbeitungsgebühr wieder zurück bekommen. Normaler Ratenkredit, Postbank(genau die Bank die sich da geweigert hat usw.). Mir geht es nur um die rechtliche Geschichte, es geht wirklich nur darum, meinen Anspruch nicht zu verlieren. Ich werde spätestens Ende des Monats nochmals schreiben, Frist setzen und danach gehts dann über meinen Rechtsanwalt und fertig.

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Bogenschuetzin 20.06.2014, 15:43
@heimer

@Mephisto, damit meinte ich die Bank, nicht den TE. Natürlich muss dieser seine Ansprüche schon mal anmelden, damit die Verjährungsfrist ihm da keinen Strich durch die Rechnung macht. Das hat er getan und das ist auch ausreichend. Dafür braucht er nicht nochmal losgehen und ne neue Frist setzen, dadurch geht es nicht schneller, denn wie gesagt, das BGH hat seine Begründung nach wie vor nicht schriftlich bekannt gegeben. Insofern kann der TE es sich einfach sparen, jetzt schon zu klagen, das wäre einfach rausgeschmissenes Geld.

"Damit kann nicht gesagt werden, inwieweit man tätig werden muss" galt der Bank. Bislang werden die Banken nicht tätig, weil einfach die Grundlagen noch fehlen. Deswegen kann auch noch nicht gesagt werden, wann die Kunde ihre Gelder zurück erhalten und OB sie diese überhaupt zurück erhalen, das ist ja abhängig davon, was in der Urteilsbegründung steht. So meinte ich das.

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