Kredit aufnehmen um zu traden?

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11 Antworten

NEIN! Gar nichts! und jeder seriöse Kreditgeber ebenso wenig ...

Sofern Du mit CFD tradest, ein zwar extremes Beispiel

Einem Medienbericht droht einem 26jährigen die Privatinsolvenz, weil er im CFD-Handel drastisch daneben lag. Sein Einsatz: Rund 2.800 Euro. Die Nachschusspflicht soll bei 280.000 Euro liegen – und damit rund dem 100fachen seines Einsatzes.

https://www.qomparo.de/news/privatinsolvenz-fur-26jahrigen-durch-cfd-trading/

Verdopple weiter Dein Startkapital ... und investiere monatlich soviel wie Du für die Rate des Kredits zahlen müsstest - überblickbares Risiko resp. selbst der Totalverlust wäre stürzt Dich in keine Bredouille (auch wenn es schmerzt).

Danke für deine Antwort. Ja, ich handele mit Cfds, zum Glück gibt es seit Mai 2017 keine Nachschusspflicht mehr.

Du hast recht, ich sollte lieber weiter mein Kapital auf dem Tradingkonto verdoppeln.

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Okay, ich habe bei meiner Broker Wahl auf jeden Fall darauf geachtet das keine Nachschusspflicht besteht und bis jetzt bin ich mit dem Broker gut gefahren

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Deine Idee kann ich nachvollziehen, sie hat nur einen Haken.

Wenn Du Geld aufnimmst, verdoppelst du praktisch deinen Hebel, weil du Geld riskierst, das nicht deins ist.

Das hört sich jetzt natürlich auch sehr riskant an aber ich denke, dass
ich mit meiner Strategie das Risiko eines Komplettverlusts senken kann.

Die Sache ist, dass du plötzlich in einen Teufelskreis gerätst, wenn du loosing Trades am laufenden Band hast. Das setzt dich unter Druck und unter Druck wirst du noch mehr verlieren.

Wie viel riskierst du eigentlich pro Trade? Ich riskiere pro Trade 1 % von meinem Depot.

Davor habe ich ebenfalls ein wenig Angst, dass mich der Gedanke das es
geliehenes Geld ist lähmt, bei Verlusten und mich mental schwächt.

Und aus diesem Grunde tue es nicht ;-).

Danke für den Tipp. Leider bietet mein Broker nicht so eine große Produktpalette an sondern nur Devisen und Indizies.

Ich möchte darauf Hinweisen, dass eine Strategie, die z. B. im Forexmarkt funktioniert, nicht unbedingt auf andere Produkte übertragbar ist.

Es kann sogar sein, dass eine Strategie bei EURUSD funktioniert, aber nicht bei GBPJPY. Also Strategien einfach zu übertragen, wäre ich vorsichtig.

Jetzt ne Lösung für ein Problem: Spare und fülle dein Depot beim Broker auf.

Danke für deine Antwort. Ich sollte wirklich sparen das ist das vernünftigste was ich tun kann. Aber es juckt mir in meinen Fingern...

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@steelhammer0815

Aber es juckt mir in meinen Fingern...

Dann bist du an dem Punkt, an dem du an deiner Psychologie arbeiten musst. Gier ist ein schlechter Motivator am Wertpapiermarkt

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Ich riskiere pro Trade 3% meines Tradingkapitals und handele eigentlich nur EUR/USD oder GER30.

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Ja, vielleicht bin ich da etwas zu euphorisch.

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Du bist nicht der Erste, der auf diese Idee gekommen ist, und du wirst auch nicht der Letzte sein, der damit gewaltig auf die Schnauze fallen wird.

Man nimmt keine Kredite für spekulative Geschäfte auf. Eine der wichtigsten Regeln, die es in diesem Bereich überhaupt gibt.

Dazu kommt, dass du kaum Erfahrung im Echtgeldtrading hast. Im Bullenmarkt ist es keine Kunst Gewinn zu machen.

Es ist deine Entscheidung.

Danke für deine Antwort. Ich stimme dir zu natürlich ist es sehr spekulativ. Zu meinem Trading: das hängt nicht vom Bullenmarkt ab. Es kommt immer darauf an manchmal bin ich long, dann wieder Short.

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@steelhammer0815

Es ist tendenziell einfacher im Bullenmarkt Gewinne zu machen, als in einer Seitwärts- oder Bärenphase. Das ist bei den allermeisten Tradern so, unabhängig von ihrer Positionierung.

In deinem anderen Kommentar schreibst du, dass du zu ungeduldig bist. Das ist eine der schlechtesten Charaktereigenschaften beim Trading und wird dich langfristig dein Konto kosten.

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Ja, dass stimmt ich bin ungeduldig. Danke für deine Einschätzung.

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Höherer Hebel bedeutet höheres Risiko und eine geänderte Strategie. Ob sich diese Strategie bewährt, ist also offen. Die kreditbasierte Finanzierung ist ein weiterer Unsicherheitsfaktor. 

Das klingt insgesamt nicht überzeugend.

Danke für deine Antwort. Das Problem ist nur, das sich mein Tradingkapital ohne den Kredit nur langsam erhöhen wird und dafür bin ich zu ungeduldig. Vernünftiger ist es natürlich keinen Kredit zu nehmen, keine Frage.

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@steelhammer0815

Bei höheren Einsätzen spielen dann jedoch weitere Faktoren mit hinein, die bisher noch nicht aufgetreten sind. Daß das kreditgestützt ist, erschwert die Sache zusätzlich und hat schlechte Entscheidungen zur Folge, die dann den Verlust nach sich ziehen.

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Davor habe ich ebenfalls ein wenig Angst, dass mich der Gedanke das es geliehenes Geld ist lähmt, bei Verlusten und mich mental schwächt.

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@steelhammer0815

es kommt auch darauf an, wie schnell der Kredit im Fall des Verlusts beglichen werden kann. Das worst case sollte bei trading ja immer bedacht werden. 6 Monate den Betrag abstottern ginge ja noch, aber eine Privatinsolvenz wäre es nicht wert.

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Davor würde ich dir dringend abraten, mit einem Kredit Finanzgeschäfte abzuwickeln, bei denen du auch mit einem Totalverlust rechnen musst.

Bleibe lieber auf dem Teppich und setze nur soviel Geld ein, dass du einen Totalverlust locker verkraften kannst. Keiner gibt dir eine Garantie, dass du mit mehr Geld am Ende auch mehr Erfolg hast.

Besnders vorsichtig solltest du sein, wenn du in binäre Optionen investiert bei denen eine Nachschusspflicht besteht. Wenn du Pech hast, siehst du dich innerhalb kürzester Zeit mit einem Schuldenberg konfrontiert an dem du unter Umständen jahrelang abzuzahlen hast. Der Broker will auf jeden Fall sein Geld.

Ja, kann man machen. Also Kredit über 10.000 € aufnehmen, alles ins Tradingdepot packen, dann ein ordentlichen 100er Hebel einsetzen und gucken was passiert... Alles eine Frage des Timings, am Ende wartet der Reichtum oder der Strick.

Haha, hoffentlich ersteres :D Danke für deine Antwort.

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Grundregel jedes Traders: 

- Handle NIE mit Geld, das Du nicht hast

- Handle nur mit Geld, auf das Du im schlimmsten Fall verzichten kannst.

- Handle nur mit dem geld, was Du in naher Zukunft nicht benötigst.

Danke für deine Antwort. Aber es schmerzt mit so einem geringen Hebel zu handeln. Ich rechne mir immer aus wie es wäre, wenn ich doppelt so viel Geld gemacht hätte, bei jedem Trade und dann denke ich immer an das Kapital was mir dafür fehlt.

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@steelhammer0815

Na, dann versuchs doch mal mit Quartalstrading, da bist Du jeweils nur in einen Wert über Nacht investiert, hast Dein Kapital dann wieder frei für den nächsten Trade. Das Risiko ist überschaubar.

da hättest Du z.B. bei Nike letzte Woche 10 % machen können, bei AeroViroment 8 %. Ich hatte in den letzten 3 Monaten alleine 12 Trades mit über 10 %.  (Allerdings auch einmal über 10 % verloren :-) )

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Danke für den Tipp. Leider bietet mein Broker nicht so eine große Produktpalette an sondern nur Devisen und Indizies.

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Eigentlich ein recht gut (aber Market Maker). Ich interessiere mich auch eher für Forex Trading und deshalb finde ich den Broker auch ganz gut.

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Nein, Risiko bis Totalverlust ist zu hoch. Diese "Methode" übrigens ist oft die Ursache für Bankpleiten (Herstatt, Köln).

Das wäre mir viel zu heikel. Wenn es schief geht, ist dein Leben ruiniert.

Deine Idee ist absoluter Schwachsinn.

Könntest du das detaillierter erläutern.

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Man sollte nur mit Geld traden, das man übrig hat und ohne Probleme auch komplett verheizen könnte. Ich halte es für falsch, für so ein Vorhaben einen Kredit aufzunehmen.

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