Krebsrisiko erhöht durch Verwandte?

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4 Antworten

Ja, vermutlich.

Aber du solltest bedenken: Erstens liegt das statistische Risiko, irgendwann mal in seinem Leben an Krebs zu erkranken, sowieso bei etwa 50%. http://www.cancerresearchuk.org/health-professional/cancer-statistics/risk/lifetime-risk#heading-One

Wenn dein Risiko jetzt bei etwa 60% liegt, ist das eine Risikoerhöhung um 20%, aber es bedeutet noch lange nicht, dass du mit absoluter Sicherheit Krebs bekommen wirst.

Du solltest aber sehen, dass du dein persönliches Risiko so gering wie möglich hältst, insbesondere nicht rauchen, täglich Lichtschutz verwenden, nicht zuviel Alkohol trinken, dich gegen Hepatitis B und als Mädchen auch gegen HPV impfen lassen und regelmäßig alle angebotenen Vorsorge-Untersuchungen wahrnehmen.

Und einfach hoffen, dass die Medizin dann, wenn du ins gefährlichste Alter für Krebs kommst, weiterhin so große Fortschritte gemacht hat wie bisher. Krebs ist ja in erster Linie eine Alterskrankheit.

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Risiko ist da - - daher ist Kontrolluntersuchung bei dir wichtig - ich weiß jetzt nicht wie alt du bist aber ich würde mal mit dem Arzt sprechen und ihn fragen wie das mit dem Risiko bei dir ist - und ab wann du kommen kannst und vorbeuge untersuchen bei dir machen kann

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Das kann man aber nicht einfach so pauschal sagen.

Es kommt z.B. darauf an wie alt die Familienmitglieder zum Zeitpunkt der Erkrankung waren usw.

Ich verstehe deine Angst, meine Mutter starb an Brustkrebs (mit 54) , mein Opa (ihr Vater) an Lungenkrebs und mein Onkel (ihr Bruder) an Darmkrebs.

Lt. meinem Frauenarzt ist das Risiko besonders hoch, wenn Verwandte ersten Grades (Mutter, Vater,...) unter (ich bin mir nicht mehr sicher ca. 40 Jahre) einem bestimmten Alter an Krebs erkrankt sind.

Ich gehe regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen (Darmspiegelung; Mammographie - auch wenn ich das "offizielle Alter" für eine Mammographie noch längst nicht erreicht habe) So ist man etwas beruhigter.

Dazu eine gesunde Ernährung - mehr kann man selbst (leider) nicht tun.

Lieben Gruß!

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Da Du Dir jetzt schon Gedanken machst eher nicht, da Du sicher mit gesunder Ernährung und Vitaminen dagegen arbeiten wirst. 

Also genetisch theoretisch natürlich ja, muss aber nicht dein Schicksal sein, wenn Du Dich gut informierst. Manche würden Dir ab einem gewissen Alter zur Krebsvorsorge raten.

Informiere Dich was empfohlen wird, wäge ab was Du persönlich für Dich als notwendig erachtest.  Vor allem hab nicht ein Leben lang Angst vor etwas, was man vielleicht nur bedingt beeinflussen kann. 

Angst fördert erfahrungsgemäß meist nur das was man befürchtet.

Eine positive optimistische Lebenseinstellung ist der beste Weg gesund zu bleiben .

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