Krebserkrankung und betroffene Person will sich nicht mehr untersuchen lassen - Wie "überzeugen"?

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8 Antworten

Du sagst, die OP sei erst einige Monate her?

In diesem Falle erkläre der Person, dass diese Nachuntersuchungen immer noch Teil der ursprünglichen Behandlung sind. Und dass derjenige seine Behandlung zu Ende führen soll. Er würde doch auch sonst im Leben keine halben Sachen machen.

Während der ersten Jahre nach einer Krebserkrankung sind diese Nachuntersuchungen unerlässlich. Sollte sich dabei ein erneuter Befund ergeben, ist eine weitere Behandlung dann auch relativ simpel und längst nicht so belastend wie die erste Krebstherapie.

Ich spreche hier aus eigener Erfahrung.

Danke für die Antwort.

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Meint diese Person wirklich sie sei gesund wenn ja: Erklaere ihr dass es nicht so ist und erklaere ihr die Gefahr von Metastasen und die Funktion von Chemotherapie.

wenn sie sich das nur einredet sie seit gesund dann setzte dich mal mit den 5 phasen des sterbens nach Kuebler-Ross auseinander( http://de.wikipedia.org/wiki/ElisabethK%C3%BCbler-Ross#Dief.C3.BCnfPhasendes_Sterbens 0, es koennte sein dass sie sich in der ersten Phase (Denial) oder etwas aehnlichem Befindet .

aber auf jeden fall wuerde ich einen Psychologen kontaktieren und ihn Fragen was zu tun ist.

Danke für die Antwort.

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Es gibt keine sachlichen Argumente denke ich. Ich habe einen Vater, der vor 2 Jahren einen Hirninfarkt hatte und nun geistig fit völlig eingesperrt in seinem Körper lebt, weil fast nichts mehr funktioniert. Er ist totunglücklich und eigendlich darf er nicht mehr essen und hat eine PEG.(Schluckreflexdefekt). Da er völlig da ist haben wir es, trotz aller Anfeidungen von Ärzten durchgesetzt, dass er essen darf. Er weis genau, wenn er sich wieder verschluckt und die nichtmehrzählbare Lungenentzündung hat, ist es aus...wir wissen es auch. Es ist aber sein Wille, diese kleine Freude im Leben noch zu haben....mit allen Folgen.

Ich denke mal, jeder entscheidet wirklich für sich, was er noch möchte oder nicht. Für die Familie und das Umfeld ist das hart und oft nicht zu akzeptieren............man muss es aber, weil die Person es für sich entscheidet und schon soviel Schmerz durchgemacht hat. Es ist schwer, ich weiss, aber man muss immer daran denken, was man selbst in so einer Situation möchte.................und wenn es abweicht von dem, was die Person für sich beschlossen hat, muss man es leider akzeptieren und einfach weiter den Weg mitgehen....bis zum Ende, dafür ist man da!

Alles Gute Lemonhead

Danke für die Antwort.

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Hallo, wenn man sich wegen Krebsvorerkrankung nachuntersuchen lässt, wäre die eigene Verantwortung nicht nur für sich selbst sondern auch für seine Familie. Die Chemo ist grausam aber der Krebs ist 1000 Mal grausamer. Ausserdem gehört die Nachuntersuchung auch zur Behandlung, u.a. Krebsbekämpfung.

Danke für die Antwort.

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Ich finde du solltest es akzeptieren. So eine krankheit und vorallem OP und Chemo haben der Person bestimmt viel stress bereitet den sie sich nicht noch mal antun will. vllt erinnert das krankenhaus auch noch daran und sie möchte nicht ein mal mehr hingehen...

Danke für die Antwort.

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@montana83

gerne. auch wenn es wahrscheinlich nicht genau das war was du eig hören wolltest. sry deswegen!

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Ich würde der Person sagen, dass es ja nur eine Untersuchung ist und ihr klar machen, dass das noch lange nicht heißt, dass eine weitere Behandlung folgt. Und vielleicht fragen, ob der Person ihr Leben etwas wert ist. Aber ich würde das 1x sagen und nicht damit nerven, oft erreicht man mit nerven nur totale Resignation.

Danke für die Antwort.

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Stell dir vor, das bist du. Wenn du keinen Bock mehr hättest würdest du auch nicht von allen Seiten zugenervt werden wollen. Also handle dementsprechend!

Danke für die Antwort.

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das alter der person wäre hilfreich und die art der krebserkrankung!

Danke für die Antwort. Die Person ist 60 und die Erkrankung war im Unterleib.

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