Krebs (verschiedene Arten) vorbeugen wie mache ich das?

8 Antworten

Und da ich weder rauche noch trinke sollte ich doch ohnehin schon einen massiven Vorteil haben oder?

Einen MASSIVEN Vorteil, der alles was du ernährungsmäßig machst (über das Vermeiden von Fettleibigkeit hinaus) geradzu lächerlich erscheinen lässt. Ernährung als Krebsvorbeugung ist schlecht belegt. Dein reduzierter Fleisch- und Wurstkonsum kann eine geringe Auswirkung auf dein Darmkrebsrisiko haben, aber selbst das ist eine schwierige Sache, es ist zwar nach der wissenschaftlichen Evidenz so, aber man weiß weder warum noch ob es vielleicht nur auf gepökeltes Fleisch zutrifft- oder auf bestimmte Fleischsorten. Die dazu verfügbaren Metastudien können das nicht auftrennen, und wie gesagt: Der Effekt ist klein und bezieht sich nur auf Darmkrebs.

Also setz deine Astrengungen darauf, konsequent zu vermeiden dass du rauchst oder größere Mengen Alkohol trinkst. Alles sonst ist von sehr nachgeordneter Bedeutung und nicht Wert, sich einen Kopf draus zu machen.

"Ernährung als Krebsvorbeugung ist schlecht belegt."

Nein, du bist schlecht informiert, siehe oben

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@educare

Grobbeldopp hat Recht, es gibt nur sehr wenige Belege für einen Einfluss der Ernährung auf die Krebsentstehung.

Am ehesten noch gepökeltes Fleisch in großen Mengen und Darmkrebs - aber sogar das ist umstritten, weil gepökeltes Fleisch meist in Industrieländern verzehrt wird. Und genau dort leben die Menschen lange genug, um das Darmkrebsalter auch zu erreichen.

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Das mit der Ernährung hat nur sehr geringe Auswirkungen. Wenn überhaupt kannst du eventuell dein Darmkrebsrisiko geringfügig (um bis zu 30%) senken, wenn du auf den häufigen Verzehr von gepökeltem Fleisch verzichtest, Andere Effekte der Ernährung auf das Krebsrisiko sind nicht belegt.

Aber einige Sachen sind wissenschaftlich erwiesen:

  • Nicht rauchen. Rauchen erhöht das Krebsrisiko um 5000%, das ist schon eine andere Hausnummer als das bisschen bei Darmkrebs und Pökelfleisch.
  • Normales Körpergewicht halten - starkes Übergewicht erhöht das Krebsrisiko.
  • Alkohol nur in Maßen - übermäßiger Alkoholkonsum erhöht das Krebsrisiko. Andererseits schützt mäßiger Alkoholgenuss vor Herzinfarkten, also die "goldene Mitte" finden.
  • Lichtschutz - nicht nur bei Sonnenbädern, sondern täglich. Immer, für den Rest deines Lebens. Nie mehr ohne LSF 30 das Haus verlassen.
  • Lass deinen Impfschutz gegen Hepatitis B überprüfen und gegebenenfalls auffrischen. Hepatitis B ist ein Risikofaktor für Leberkrebs.
  • Wenn du eine Frau bist: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs.
  • Regelmäßige Bewegung, das scheint das allgemeine Krebsrisiko etwas zu senken.

Das Schöne ist: Mit den meisten dieser Tipps senkst du gleichzeitig dein Herz-Kreislaufrisiko. Und es ist auch nicht teuer oder kompliziert.

Trotzdem kannst du dich nicht darauf verlassen, dass du bei Befolgung all dieser Tipps keinen Krebs bekommen wirst. Du kannst dein statistisches Risiko senken, aber du hast keine Garantie, dass du geschützt bist.

Die medizinische Forschung in den letzten 10 Jahren hat eins immer klarer werden lassen: Wer letztlich Krebs bekommt und wer nicht, hängt maßgeblich vom Zufall ab.

Das bedeutet gleichzeitig: Man ist an einer Krebserkrankung nicht "selber schuld"! Man hat einfach Pech gehabt.

https://www.nbcnews.com/health/cancer/it-s-not-your-fault-researchers-confirm-cancer-often-random-n737776

Ach ja: Und natürlich solltest du alle angebotenen Vorsorge-Untersuchungen wahrnehmen, um eine Krebserkrankung, so sie denn kommt, so früh wie möglich zu entdecken! Dann sind die Heilungschancen ziemlich gut.

völlig daneben, Krebsvorsorgeuntersuchungen sind eine Momentaufnahme (heute negativ in ein Paar Monate positiv) und können die Krankheit NICHT vorbeugen, wenn Krebs entdeckt wird ist er schon lange unterwegs

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@educare

Ach Kind, lesen hilft. Man macht die Vorsorge, um Krebs so früh wie möglich zu entdecken.

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@Pangaea

wie immer überheblich, aber du hast keine Ahnung ab welcher Grösse Krebs entdeckt werden kann

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@educare

Aber sicher doch. Brustkrebs zum Beispiel bei einer Größe von unter 5 mm.

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@Pangaea

und wie lange braucht der Krebs um diese Grösse zu erreichen und warum kleinere Grössen immer noch unentdeckt bleiben?

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@educare

Man kann nicht feststellen, wie lange der Krebs brauchte, um eine erkennbare Größe zu erreichen, eben weil man ihn unter einer bestimmten Größe nicht erkennen kann. Das liegt an der Empfindlichkeit der Diagnostik. Du kannst einzelne Zellen nicht sehen, also siehst du auch einzelne Krebszellen nicht.

Die Zeit unterscheidet sich auch je nach Krebstyp. Es gibt schnell wachsende, aggressive Krebszellen, die eine erkennbare Größe vielleicht schon nach ein paar Monaten erreichen, andere brauchen Jahre.

Um so wichtiger sind Vorsorge-Untersuchungen, um den Krebs so früh wie möglich zu erkennen.

Wer weiß, wie gut die Diagnostik noch wird.

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Meine Mutter hat sich viel bewegt, sich gesund ernährt nicht geraucht und wenig Alkohol getrunken, trotzdem hat sie Brustkrebs bekommen, der bei der Mammographie übersehen wurde. Die anschließende Chemo und Bestrahlung waren brutal, genutzt hat es ihr letztlich nichts. Es gibt keine direkte Krebs vorsorge, nur früh Erkennung und die hat auch ihre Tücken.

Das tu mir Leid- aber es geht um Wahrscheinlichkeiten, und nicht um das tatsächliche Eintreten von Krebserkrankungen. Es ist trotzdem richtig, darauf zu wetten, dass wer keine Drogen nimmt auch nicht an Krebs erkrankt bzw. den Rat zu geben das zu lassen. 

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