Krebs, alleinerziehender Vater

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6 Antworten

Wie es weiter geht, wird die Chemo zeigen. Als Familie könnt ihr nur versuchen, so normal wie möglich mit dem Onkel umzugehen und ihn bei Bedarf zu unterstützen.

Ansonsten findet in Krankenhäusern außer einer medizinischen Betreuung auch eine psycho-soziale Betreuung statt und da steht die Eltern-Kind-Situation auch im Focus. Evtl. Hilfen werden in der Regel sehr schnell über den sozialen Dienst 'angeleiert'.

Diagnose am 30. und am 03. hat die erste Chemo schon stattgefunden? Das ist außergewöhnlich schnell. Da hat der Erkrankte ja kaum Zeit, sich mit der neuen Situation zu befassen, geschweige denn, die Kinder auf evtl. Veränderungen vorzubereiten. Ich kenne es nur so, dass vor einer OP oder Behandlung die engste familiäre Situation 'entspannt' wird.

Ja bleib du locker. Jeder geht mit seiner krebsdiagnose anders um. Aber sei du einfach für die 2 kleinen da und unterstützte sie:)! Dein Onkel wird sich für jede Hilfe bestimmt freuen aber ich denke die meisten Leute wollen auch nicht das man es mit der "Hilfe" übertreibt und er sich dann auch wie ein Krebskranker fühlen muss. Aber gib ihnen kraft das zu überstehen!:)

Du kannst auf die Kinder aufpassen und mit ihnen zusammen etwas unternehmen. Nach einer Chemotherapie wird sich dein Onkel fuer eine Woche nicht sehr gut fuehlen, da braucht er verstaerkt deine Hilfe. Er kann sich dann nicht um seine Kinder kuemmern, weil es ihm schlecht geht und er immer muede sein wird.

Hoffen, dass alles gut geht, aber auch dich und vor allem die beiden Kinder langsam darauf vorbereiten, das er irgendwann tot sein könnte.

Wie alt bist du denn?

Die Chemo wird ihn sicherlich mitnehmen, jemand muss ihm ja helfen mit dem Haushalt, er darf/ kann sich nicht anstrengen..

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Die Vorbereitung auf den Tod sollte auf keinen Fall ein Jugendlicher übernehmen. Erstens ist das überhaupt noch kein Thema und zweitens bleibt den erkrankten Elternteilen meist noch ausreichend Zeit, die Kinder selbst über Art und Schwere der Erkrankung aufzuklären. Krebs ist nicht automatisch ein Todesurteil.

'Irgendwann' sterben wir alle und jeden von uns kann es heute oder morgen schon treffen oder man wird (ur)alt, da steckt niemand drin und kann verbindliche Vorhersagen treffen.

Man macht so jungen Kindern nur unnötig Angst, wenn man nach der ersten Chemo schon vom evtl. Tod des Vaters spricht. Die Mutter haben die Kinder ja offensichtlich schon verloren durch welche Umstände auch immer. Da müssen nicht noch mehr Verlustängste geschürt werden.

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das ist doch kein Problem er kann doch eine Haushaltshilfe bekommen :) solange er zu schlapp ist alles selber zu erledigen.

Es gibt viele viel schlimmere Krankheiten .. denke mal an Amyotrophe Lateralsklerose, sowas ist echt grausam

Du kannst ihn ermutigen und was mit den Kindern unternehmen oder einfach auf sie aufpassen.

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