Kreationismus und Intelligent Design?

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10 Antworten

Es gibt natürlich so viele Varianten des Kreationismus, wie es Glaubensrichtungen gibt (eigentlich sogar noch mehr), aber im Allgemeinen lässt sich sagen, dass nach kreationistischen Vorstellungen die Menschen eine überlegene Stellung gegenüber der übrigen Natur besitzen oder sie sogar völlig getrennt von ihr zu sehen sind.

Nach Meinung verschiedener Religionen hebt sich der Mensch z.B. dadurch hervor, dass er das Ebenbild Gottes, das einzige beseelte Lebewesen oder das einzige Lebewesen mit Verstand sei. Es ist jedenfalls naheliegend, dass die weite Verbreitung des Kreationismus bis in die Gegenwart vor allem auf den sog. Schmeicheleffekt zurückzuführen ist (man glaubt bevorzugt Aussagen, die einen selbst in ein positives Licht rücken).

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Zuerstmal muss man verstehen, dass ID im Prinzip nichts anderes ist, als der verzweifelte Versuch Kreationismus quasi durch die Hintertür zu verkaufen. Evtl. nicht den Kurzzeit-Kreationismus, aber dafür die "Alte-Erde"-Variante.

Im Prinzip gehen die meisten ID-Strömungen davon aus, dass der Mensch quasi körperlich perfekt geschaffen wurde (was ja auch schon mehrfach angesprochen wurde) und durch den "Sündenfall" und göttliche Eingriffe (Sintflut) degeneriert und somit auch zu dem heutigen Wesen "verarmte". 

Dass dazu wie üblich so ziemlich alle wissenschaftlichen Erkenntnisse regelmäßig über den Haufen geworfen oder einfach gezielt ignoriert werden, stört die Vertreter der ID-These nicht im geringsten, man sucht einfach so lange, bis man jemanden findet, der die eigene Meinung teilt oder zur Not reisst man Aussagen von Wissenschaftlern einfach aus dem Kontext, um sein Weltbild zu bestätigen (da spielt der von Diego angesprochene "Schmeichelmechanismus" eine große Rolle). Eine weitere Parallele zu Kreationisten... Dazu empfehle ich die quote-mining Sammlung auf Talkorigins, da kann man sich dann mal ein Bild dazu machen, wie ehrlich da vorgegangen wird.

Gerne wird die ET dabei auf den reinen Zufall reduziert und auf die angebliche Unmöglichkeit der Entwicklung bestimmter Strukturen verwiesen (z.B. das Auge)... Dazu werden immer wieder auch aberwitzige Zahlen präsentiert, die das ganze dann belegen sollen... Dass Evolution nicht zielgerichtet ist und somit schon alleine diese "Berechnungen" hinfällig werden, wird gerne ignoriert, ebenso wie die etlichen grundsätzlichen Probleme, die mit dem "perfekten Design" einhergehen.

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bei der Evolutionstheorie heisst es ja, dass der Mensch bis heute einem nicht abgeschlossenen Artenwandel unterworfen ist.

Evolution ist generell niemals abgeschlossen, solange es Fortpflanzung und den Tod gibt. Kein auf geschlechtliche Weise gezeugtes Kind gleicht komplett seinen Eltern. Es kann nur zu Formen und Physiologien kommen, die ein Optimum darstellen und stabilisierender Selektion unterliegen. Veränderungen führen dann nicht mehr weit von der bestehenden Gestalt oder Physiologie fort.

Wie sieht es beim Kreationismus und Intelligent Design aus?

Der Kreationismus, auch in seiner »Light-Version« ID, kennt keine Entwicklung, sondern geht von der Konstanz der Arten aus.

Was angesichts der Tatsache, dass sogar der Mensch aus Wildtieren Haus- und Nutztiere züchten und somit zumindest neue Unterarten künstlich schaffen konnte, eine ziemlich steile These ist.

Außerdem sieht er zwischen der Glaubensaussage »Gott hat die Welt und alles darin Befindliche geschaffen« und der wissenschaftlichen Beschreibung der Entstehung der heute vorfindlichen Arten über die Evolutionstheorie einen Widerspruch, den es nicht gibt und nicht geben kann, da Gott als Schöpfer des Universums von diesem unabhängig ist wie ein Schriftsteller von der Handlung seines eigenen Romans.

Außerdem könnte anderenfalls der Gläubige selbst, da auf natürliche Weise gezeugt und geboren, selbst kein Geschöpf Gottes sein, wenn sich dies widerspräche.

Deshalb ist Kreationismus schlechte Theologie. Ihm fehlt das »a und o«, wodurch nur noch »Kretinismus« übrig bleibt.

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Beide nehmen die Genesis wörtlich. Als die Genesis verfasst wurde, dachte man noch, die Welt wurde so geschaffen, wie sie ist und danach gibt es keine großen Veränderungen mehr.

Diese Meinung hielt sich allgemein bis etwa Mitte des 19. Jhdt. Da erst entdeckten Geologen, dass es offensichtlich sehr langsame und lange dauernde kontinuierliche Veränderungen auf der Erde gibt und dass der alte griechische Spruch "panta rhei" (alles fließt), tatsächlich korrekt ist. Etwa um die selbe Zeit entdeckte auch Darwin, dass die Arten Änderungen unterworfen sind.

Die Kreationisten und IDler akzeptieren aber keine Erkenntnisse der Wissenschaft und bleiben im antiken Wissen verhaftet. Genauer könnte man sagen, sie sorgen selber dafür, dass sich ihr Verstand in der Haft eines Glaubensgefängnisses befindet.

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Franz1957 19.10.2016, 18:45

Das wird meist so dargestellt, trifft aber nur sehr teilweise zu. ID wird unter Kreationisten weithin gerade deshalb abgelehnt, weil die IDler, was ihre Arbeitsmethodik angeht, sich gar nicht mit der Genesis befassen, und in ihren durchaus unterschiedlichen persönlichen theologischen Positionen, sofern sie eine haben, jedenfalls keine Anhänger eines Junge-Erde-Konzeptes sind.

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Hamburger02 19.10.2016, 21:27
@Franz1957

Um ehrlich zu sein: solche Details gibt es, interessieren mich persönlich aber nicht sonders. Habe keine Absicht, meine Zeit mit der tieferen Betrachtung unterschiedlicher Fantastereien zu verbringen, die letztlich doch aufs ziemlich selbe hinauslaufen. 

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Franz1957 19.10.2016, 23:36
@Hamburger02

Dein Desinteresse daran ist natürlich Dein gutes Recht und bedarf gar keiner Begründung. Nur beeinträchtigt es halt automatisch die Zuverlässigkeit des dann aus x-ter Hand stammenden Informationsfundus. Da der Fragesteller differenziert fragt, scheint es ihn ja genauer zu interessieren.

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Hamburger02 20.10.2016, 05:23
@Franz1957

Betreffs Haltung gegenüber der Evolution sind sie sich aber sehr ähnlich und lehnen diese ab. Das ist das entscheidende und welche Spinnerei sie sich stattdessen ausdenken, macht dann eben keinen Unterschied mehr. Und welche Gruppe die andere an Absurdität nun übertrifft, lohnt sich nicht, herauszuarbeiten.

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Franz1957 20.10.2016, 12:52
@Hamburger02

und lehnen diese ab

Das trifft gar nicht zu. Zumindest von einem ist bekannt, daß er das ausdrücklich nicht tut:

Further, I find the idea of common descent (that all organisms share a common ancestor) fairly convincing, and have no particular reason to doubt it.

(Michael Behe in seinem bekanntesten Buch, siehe englische Wikipedia.) Was immer man ansonsten an seinen oder anderer Leute Positionen als Spinnerei einstufen möchte, steht ja jedem völlig frei. Ich halte es jedenfalls für wichtig, die Positionen auch Andersdenkender, wenn ich sie schon kritisiere, dann auch nach bestem Wissen wahrheitsgemäß wiederzugeben.

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Hallo galonga,

Eines ist klar: Wenn das stimmt, was Evolutionsbefürworter glauben, dass nämlich das Leben aus unbelebter Materie entstanden ist und sich aus einer ersten Zelle sämtliche Arten des Lebens entwickelt haben, dann ist die Existenz eines Schöpfers überflüssig. Dann wäre auch all das falsch, was die Bibel über die Entstehung von pflanzlichem, tierischen und menschlichen Leben sagt. Sie spricht nämlich eindeutig von Erschaffung, nicht von Entwicklung.

Bevor ich auf einige Grundpfeiler der Evolutionstheorie eingehe, möchte ich etwas vorausschicken. Es gibt selbstverständlich eine Entwicklung innerhalb der einzelnen Arten; niemand, der ernst genommen werden will, würde das bestreiten. Diese Entwicklung nennt man Mikroevolution. Deutlich wird sie bei vielen Tierarten, z.B. beim Hund, genauer gesagt bei den Hunderassen. Sie weisen eine sehr große Bandbreite an Größen, Formen und Fellfarben auf, die weitgehend durch Züchtung entstanden sind. Doch die Veränderungen bewirken niemals, dass aus dem Hund eine andere Tierart entsteht. Der Darwinismus geht jedoch von der Entwickelung sämtlicher Tierarten aus. Hier spricht man dann von einer Makroevolution, also einer Entwicklung über die Artgrenzen hinaus.

Was zeigen die Fakten? Es wird zwar seit den Tagen Darwins nach Beweisen für eine Makroevolution gesucht, doch gibt es dafür bis heute keinen Beleg! Eine Entwicklung über die Artgrenzen (wobei ich hier den Artbegriff weiter fasse, als es in  Evolutionsbiologie üblich)  hinaus ist aber eine Grundvoraussetzung dafür, dass sich das Leben von selbst entwickeln konnte.

Bevor ich auf die Evolutionstheorie selbst zu sprechen komme, möchte ich zuerst einmal die Stimmen einiger Wissenschaftler wiedergeben, die ihr kritisch gegenüber stehen.

Der Mikrobiologe Michael Denton schrieb: „Es kann keinen Zweifel darüber geben, daß die Biologen nach einem Jahrhundert intensivster Anstrengungen nicht vermögen, .  .  . [die Darwinsche Evolutionstheorie] in irgendeiner bedeutsamen Hinsicht zu bestätigen. Es ist und bleibt eine Tatsache, daß sich die Natur nicht auf das Kontinuum eingrenzen läßt, das das Darwinsche Modell verlangt, noch kann die Glaubhaftigkeit des Zufalls als schöpferisches Mittel verteidigt werden“ (Evolution: A Theory in Crisis).

Der Biochemiker Michael J. Behe: „Die molekulare Evolution entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage. .  .  . Es gibt Behauptungen, daß eine solche Entwicklung stattfand, aber keine einzige davon wird durch einschlägige Experimente oder Berechnungen gestützt. Da niemand die molekulare Evolution selbst beobachtet hat und es keinerlei Grundlage gibt, auf die sich derartige Behauptungen stützen könnten, kann wirklich gesagt werden, daß .  .  . die Behauptung von der Darwinschen molekularen Evolution bloße Großsprecherei ist“ (Darwin’s Black Box).

Der Evolutionist Loren Eiseley gab zu: „Den Theologen war immer vorgeworfen worden, sie beriefen sich allzusehr auf Mythos und Wunder, und nun blieb der Wissenschaft selbst nichts anderes übrig, als eine eigene Mythologie zu begründen: Die Unterstellung nämlich, daß ein Vorgang, den man allen Anstrengungen zum Trotz nicht hatte beweisen können, in der Vergangenheit stattgefunden haben sollte“ (Die ungeheure Reise, München, 1959, S. 230).

Das sind nur einige Stimmen von vielen, die zum Ausdruck bringen, was viele Wissenschaftler nicht auszusprechen wagen: es gibt keine wirklich schlüssigen Beweise, dass eine Evolution des gesamten Lebens, so wie sie von Evolutionisten erklärt und beschrieben wird, stattgefunden hat. Auch wesentliche Fragen bleiben unbeantwortet.

Einer der Grundpfeiler, auf der die Evolutionstheorie ruht sind Mutation. Liefern sie jedoch befriedigende Erklärungen für das Vorhandensein der heute lebenden Arten? Man geht davon aus, dass zufällige Veränderungen im Erbgut von Pflanzen und Tieren nicht nur neue Arten, sondern sogar völlig neue Pflanzen- und Tierfamilien hervorgebracht haben. Was zeigen die Fakten?

Seit einigen Jahrzehnten hat man sich darum bemüht, durch gezielte Auslese von Mutationen z.B. bessere und ertragreichere Pflanzenarten hervorzubringen. Der Mutationsforscher Wolf-Ekkehard Lönnig, der sich rund 30  Jahre mit Mutationsgenetik an Pflanzen beschäftigte, erklärt: „Es wurde eine Revolution der traditionellen Pflanzen- und Tierzucht erwartet. Man dachte, man würde durch Induktion und Selektion positiver Mutationen neue und bessere Pflanzen und Tiere erhalten.“ Man startete Forschungsprojekte und versuchte durch neue Methoden die Evolution zu beschleunigen.

Was haben 40 Jahre Forschung auf diesem Gebiet gebracht? „Der Versuch, durch Bestrahlung [die Mutationen hervorruft] ertragreichere Sorten zu züchten“, sagt der Forscher Peter von Sengbusch, „erwies sich trotz eines großen finanziellen Aufwands weitgehend als Fehlschlag.“ Lönnig führt dazu aus: „Spätestens in den 1980er-Jahren erwiesen sich die Hoffnungen und die Euphorie weltweit als Fehlschlag. Als separater Forschungszweig wurde die Mutationszüchtung in den westlichen Ländern eingestellt. Die allermeisten Mutanten .  .  . waren lebensunfähig oder anfälliger als Wildarten.“

Nach inzwischen etwa 100 Jahren Mutationsforschung kann man inzwischen Aussagen darüber treffen, ob durch Mutationen tatsächlich neue Arten entstehen können. Dazu noch einmal der Mutationsgenetiker Lönnig: „Durch Mutationen kann aus einer Art [einer Pflanze oder eines Tieres] keine völlig neue entstehen. Diese Schlussfolgerung stimmt sowohl mit der Summe aller Erfahrungen und Ergebnisse der Mutationsforschung des 20.  Jahrhunderts überein als auch mit den Gesetzen der Wahrscheinlichkeitsrechnung".

Der Versuche der Wissenschaftler, durch Mutationszüchtung gezielt neue Arten hervorzubringen, ist also gescheitert. Kann man erwarten, dass der Zufall etwas bewirken konnte, das nicht einmal in den Laboren der Welt unter der Aufsicht von Wissenschaftler gelingen konnte?

Die Forschung hat immer wieder gezeigt, dass man an Artgrenzen stößt, die einfach nicht überschritten werden können. Was spricht noch gegen Mutationen als Motor einer Höherentwicklung?

Man sollte bedenken, dass Mutationen zufällige, nicht zielgerichtete Veränderungen im Erbgut darstellen. Kann man dadurch wirklich positive Veränderungen erwarten, die letztendlich eine Höherentwicklung zur Folge haben? Außerdem sind die allermeisten Mutationen für einen Organismus schädlich, was Wissenschaftler übereinstimmend zugeben. In der Encyclopedia Americana wird darüber gesagt: „Die Tatsache, dass sich die meisten Mutationen auf den Organismus schädlich auswirken, scheint kaum mit der Ansicht vereinbar zu sein, Mutationen seien die Quelle des Rohmaterials für die Evolution. In der Tat stellen die Mutanten, die in Biologielehrbüchern abgebildet sind, eine Sammlung von Missbildungen und Monstrositäten dar, und die Mutation scheint eher ein zerstörender als ein aufbauender Prozeß zu sein.“

Wie ist denn ein Prozess zu bewerten, bei dem von 1000 Ereignissen 999 schädliche zu erwarten sind? Ein Beispiel: Würde sich das Bild eines Fernsehers wohl verbessern lassen, wenn man die Rückwand öffnet und man mit einem Schraubenzieher ein wenig in dem Innenleben des Fernsehers stochert? Oder: Welches Zutrauen hätte man zu einem Chirurgen, bei dem auf 1000 Bewegungen nur eine richtige käme? Die Antwort liegt auf der Hand.

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass nicht beweisbar ist, dass Mutationen neue Arten hervorbringen können. Durch zufällige und ungerichtete Veränderungen im Erbgut entstehen keine neuen Baupläne, die Neues hervorbringen könnten. Da Mutationen in der Regel schädigend sind, gibt es Veränderungen eher in Richtung Degeneration.

Das sind nur einige wenige Gründe, die deutlich machen, dass die Mutationen nicht dazu geeignet sind, eine Höherentwicklung der Arten zu begründen.

LG Philipp

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Mark1616 21.10.2016, 13:54

Blablabla.

Reicht es dir nicht, wenn dein Geschreibsel bereits drölf dutzend mal widerlegt worden ist?

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stine2412 21.10.2016, 15:32
@Mark1616

Mark, du wiederholst auch nur, was man dir vorbetet! Die Wissenschaftler sind schon viiiiiel weiter, als es deine Überzeugung ist. Seltsamerweise sind diese Erkenntnisse noch nicht im Unterricht in den Schulen angekommen. Deshalb verharren Menschen wie du auch dermaßen  auf ihrem Standpunkt.  Ich bin davon überzeugt, dass du das Geschriebene von Philipp noch nicht einmal ganz gelesen hast. Kannst du dir vielleicht in etwa vorstellen, welche Menschen hinter diesen Beiträgen stehen? Du würdest dich wahrscheinlich nicht auf so ein Niveau herablassen und diese "Geschreibsel" nennen! Du kannst anderer Meinung sein, aber bitte in einem vernünftigen Ton!

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Mark1616 21.10.2016, 22:19
@stine2412


Kannst du dir vielleicht in etwa vorstellen, welche Menschen hinter diesen Beiträgen stehen?

Ja, fundamentale Christen, die im Leben noch nichts von ergebnisoffener Forschung gehört haben und die es nicht wahrhaben wollen, dass sie ihr Leben einer antiken Mythengeschichte gewidmet haben.

Es ist wirklich traurig, zu was für Phantastereien Menschen neigen, wenn sie in ihrer Kindheit nur stark genug indoktriniert wurden.


Du kannst anderer Meinung sein, aber bitte in einem vernünftigen Ton!

Erkläer mir doch einmal, was für einen Ton ich einem Menschen gegenüber anschlagen soll, der selbst als Erwachsener immer noch vehement an den Osterhasen glaubt und denkt, dass er nach seinem Tod mit ihm ins Wunderland käme?

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ThomasJNewton 21.10.2016, 22:20
@stine2412

Was ist es denn für ein "Niveau", wenn du "Die Wissenschaftler" schreibst, ohne im Geringsten eine Ahnung zu haben, was "Die Wissenschaftler" eigentlich so machen.

Oder hast du eine Wissenschaft studiert?
Nein, jedenfalls nicht erfolgreich.

Dein Geschreibsel ist also anmaßend.
Und stellt eine der "Sieben Todsünden" dar, Superbia genannt.
Nicht dass ich das Konzept der Todsünden wirklich verstehe.

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Hyperhaes 22.10.2016, 11:49
@stine2412

Ach stine,

wenn du dich ja so gut damit auskennst... Gib doch bitte mal die nächsten zwei Sätze an, den Eiseley dort geschrieben hat und dann bewerte den Kontext nochmal neu... 

Dieses ewige quote-mining... von Leuten, die sich selbst als "absolut ehrlich" bezeichnen... schon sehr entlarvend... Aber ich nehme mal an, dass die nicht ein einziges der angesprochenen Werke mal gelesen hast und auch nicht ein einziges Argument aus den Händen deiner WTG mal objektiv überprüft hast, oder? 

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DiegoderAeltere 21.10.2016, 23:39
Dann wäre auch all das falsch, was die Bibel über die Entstehung von pflanzlichem, tierischen und menschlichen Leben sagt. Sie spricht nämlich eindeutig von  Erschaffung, nicht von  Entwicklung.

Und bekanntlich kann nicht sein, was nicht sein darf. Millionen Christen schaffen es, ihren persönlichen Glauben mit wissenschaftlichen Erkenntnissen zu vereinen, weil sie nicht krampfhaft die Realität an den genauen Wortlaut der Bibel anpassen wollen. Warum versuchst du das nicht mal?

Es gibt selbstverständlich eine Entwicklung innerhalb der einzelnen Arten; niemand, der ernst genommen werden will, würde das bestreiten. Diese Entwicklung nennt man Mikroevolution. (...) Der Darwinismus geht jedoch von der Entwickelung sämtlicher Tierarten aus. Hier spricht man dann von einer Makroevolution, also einer Entwicklung über die Artgrenzen hinaus. 

Welcher Mechanismus sollte denn bitte verhindern, dass Mikroevolution in Makroevolution übergeht? Das eine anzuerkennen und das andere zu negieren ist so, als würde man behaupten, dass man zur anderen Straßenseite laufen kann, aber nicht zum Bahnhof fünf Ecken weiter.

Es wird zwar seit den Tagen Darwins nach Beweisen für eine Makroevolution gesucht, doch gibt es dafür bis heute keinen Beleg!

(wobei ich hier den Artbegriff weiter fasse, als es in  Evolutionsbiologie üblich)

Vertreter der Grundtypenlehre haben ihren Artbegriff stets so weit gefasst, dass "artübergreifende Evolution" in beobachtbaren Zeiträumen nicht stattfinden kann, eine eindeutige Definition wird nie gegeben. 

Wenn man das Enstehen von Fortpflanzungsbarrieren innerhalb einer biologischen Art nachweisen und ihren Zerfall in mehrere Spezies dokumentieren kann, wird der "Grundtyp" mit dem Gattungsbegriff gleichgesetzt. 

Wenn man Rückkreuzungen zwischen verschiedenen Gattungen nachweisen und damit ihre Verwandtschaft belegen kann, wird der Grundtyp mit dem Familien- oder Ordnungsbegriff gleichgesetzt.

Eigentlich kann man die Verwandtschaft auch über Familien- und ORdnungsgrenzen hinweg durch Fossilien und verschiedene Verwandtschaftstests belegen und so einen evolutionären Stammbaum erstellen, aber wenn man konsequent das gesamte Leben auf der Erde zu einem "Grundtyp" zusammenfasst, löst sich die gesamte Argumentation in Wohlgefallen auf.

Der Mikrobiologe Michael Denton schrieb:

Der Biochemiker Michael J. Behe: 

Der Evolutionist Loren Eiseley gab zu:

Da zwei der drei zitierten Autoren offenbar die gemeinsame Abstammung der Arten nicht leugnen, ist das eine denkbar schlechte Zusammenstellung von Zitaten, um deine Position zu stützen.

Außerdem handelt es sich um ein Autoritätsargument.

es gibt keine wirklich schlüssigen Beweise, dass eine Evolution des gesamten Lebens, so wie sie von Evolutionisten erklärt und beschrieben wird, stattgefunden hat.

Und wenn drei Stücke fehlen, kann man nicht erkennen, welches Bild auf dem Puzzle abgebildet ist? 

Man geht davon aus, dass zufällige Veränderungen im Erbgut von Pflanzen und Tieren nicht nur neue Arten, sondern sogar völlig neue Pflanzen- und Tierfamilien hervorgebracht haben.

Selektion und andere Evolutionsmechanismen, die zu den zentralen Aussagen der Evolutionstheorie gehören, werden hier völlig ignoriert. Niemand würde erwarten, dass Evolution allein aufgrund von Mutationen vonstatten geht.

Die Forschung hat immer wieder gezeigt, dass man an Artgrenzen stößt, die einfach nicht überschritten werden können. 

Nenne doch bitte eine Studie, in der eine solche Grenze nachgewiesen wurde.

Wie ist denn ein Prozess zu bewerten, bei dem von 1000 Ereignissen 999 schädliche zu erwarten sind?

Die allermeisten Mutationen sind neutraler Natur, und nützliche Mutationen machen nur einen sehr geringen Anteil aus. Das ist allgemein bekannt und steht in jedem Biobuch. Dass nützliche Mutationen durch die Selektion fixiert und akkumuliert werden, steht üblicherweise einen Absatz darunter.

Da Mutationen in der Regel schädigend sind, gibt es Veränderungen eher in Richtung Degeneration.

Du widersprichst dir hier selbst. Weiter oben räumst du nämlich ein, dass Evolution in Form von Mikroevolution existiert. Auch diesen geringfügigen Entwicklungen liegen aber Mutationen zu Grunde. Bakterien entwickeln Resistenzen aufgrund von Mutationen, und Hunderassen unterscheiden sich aufgrund von Mutationen. 

Wenn du die Entwicklung aufgrund von Mutationen ausschließt, muss du also auch den nachweisbaren Evolutionsprozess leugnen.

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Kreationisten vertreten die genaue Gegenposition zur Evolutionstheorie und halten sich exakt an den biblischen Ablauf: Alles ist von Gott direkt erschaffen. Für die Kurzzeit-Kreationisten, die an einer Erschaffung der Welt und des Lebens innerhalb der biblischen sechs Tage glauben, fehlt für eine Entwicklung des Kosmos oder des Lebens schlicht die notwendige Zeit - die Welt ist insgesamt nicht älter als ungefähr 6000 Jahre.
Dadurch würden aber sämtliche Erkenntnisse derNaturwissenschaft bedeutungslos, ja,jede Forschung verliert überhaupt ihren Sinn, wenn die Welt
undurchschaubar anders erscheint als sie tatsächlich ist .

Die in Amerika weit verbreitete Theorie des Intelligent Design (ID) stellt
 fest, dass vor allem die komplexen Strukturen wie  Organe, manche Pflanzen- und Tierarten nicht durch zufällige Mutationen und Selektionen erklärt werden können, sondern einen intelligenten Designer (also einen Schöpfer) voraussetzen. Die Argumente der ID-Wissenschaftler sind
unterschiedlicher Qualität - und sie kommen aus unterschiedlichen Richtungen.
 Letztlich bleibt beim Intelligent Design offen, welche Alternative (vom Kurzzeit-Kreationismus bis zur theistischen Evolution) bevorzugt wird. Einig sind sich die Vertreter der Theorie lediglich in dem Erweis, dass die evolutionistische Behauptung, alles habe sich von alleine entwickelt, unhaltbar ist.

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ThomasJNewton 19.10.2016, 20:33

ID-Wissenschaftler

Kennst du auch bessere Witze?
Welche zum Lachen?

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Kreationisten lehnen Evolution vollkommen oder zumindest Artenübergreifend ab und nehmen die Schöpfungsgeschichten wörtlich.

ID lehnt Evolution nicht ab, sieht aber einen Schöpfer entweder für den Anstoß -also der Entstehung des Lebens- oder für alle veränderungen der Lebewesen.

dies ist sehr informativ: http://www.horeb.org/xyz/podcast/credo/20160708cr.mp3

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Der Artenwandel ist ja ohnehin umstritten. Nachgewiesen ist bis heute ja nur ein Artenwandel in bestimmten Speziesgrenzen.

So weit wie ich das beurteilen kann, gibt es eine Tendenz, dass Menschen   immer grösser werden. Und die Lebenserwartung steigt und das sogar in den Entwicklungsländern.

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uteausmuenchen 19.10.2016, 23:27

Der Artenwandel ist ja ohnehin umstritten.

Nein, keineswegs... da bist Du schon den Kreationisten auf den Leim gegangen...

;-)

Grüße

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Mikro-Evolution und der Glaube an einen Schöpfer/eine Schöpfung schließen sich nicht aus.

Makro-Evolution und Der Glaube an einen Schöpfer/eine Schöpfung schließen sich aus. Praktisch und mathematisch, aber auch biologisch ist die von Heilsbringern  wie Dawkins propagierte Makro_Evolution unmöglich.

cheerio

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NadarrVebb 19.10.2016, 19:54

Oje, ein Trottel

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gromio 19.10.2016, 21:40
@NadarrVebb

so so, konstruktive Sachargumente wären mir allerdings lieber.....wenn möglich....

cheerio

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NadarrVebb 20.10.2016, 19:14
@gromio

Warum sollte ich meine Behauptung begründen? Du begründest ja auch nicht weshalb Makro-Evolution deiner Meinung nach praktisch und mathematisch, aber auch biologisch unmöglich sein soll.

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ThomasJNewton 19.10.2016, 20:42

Gut nachgeplappert!

Der Unterschied zwischen Mikro- und Makro-Evolution ist ein Graben im Grabenkrieg.
Nur dass keiner außer den Grabenkriegern den Grabenkrieg will.

Der Graben besteht ZU Kreaktionisten, Kamikaze-Piloten, Selbstmordattentätern, Pegidisten und ähnlichen.
ZWISCHEN denen gibt es keinen Unterschied, oder Graben.

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gromio 19.10.2016, 21:31
@ThomasJNewton

Der Unterschied zwischen Mikro- und Makro-Evolution ist kein Grabenkrieg, sondern eine ernste Angelegenheit, die nicht zu unterschätzen ist. Dies kann man gern banalisieren,  aber das ist nicht banal.

Wer hier ein Trottel ist, das ist ganz offensichtlich - ich bin es nicht.

Ich halte nichts von Frontenbildung, sondern beschränke mich auf die WAHRSCHEINLICHE Wahrheit - die ET ist es nicht.

Aber der glaubt, was er will, nicht wahr......

cheerio

1
Hyperhaes 19.10.2016, 23:06
@gromio

Ahhh... die übliche Mikro-Makro-Geschichte mal wieder...

Aber evtl. bekomme ich dann jetzt ja mal eine Antwort darauf, welche Charakteristika denn genau vorhanden sein müssten, damit du sie auch als Beispiel für deine "Makroevolution" akzeptieren würdest?

Praktisch und mathematisch, aber auch biologisch ist die von Heilsbringern  wie Dawkins propagierte Makro_Evolution unmöglich.

cheerio

Den Beweis der mathematischen und biologischen Unmöglichkeit hätte ich gerne mal gesehen... 

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ThomasJNewton 19.10.2016, 23:20
@gromio

Unterschied zwischen Mikro- und Makro-Evolution

Immer wieder lustig!

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SlowPhil 20.10.2016, 01:30

Makro-Evolution und Der Glaube an einen Schöpfer/eine Schöpfung schließen sich aus.

Tun sie nicht, und zwar ebenso wenig, wie sich der Glaube, selbst Geschöpf Gottes zu sein, und das Wissen, dass man aus Spermium und Eizelle auf völlig natürliche Weise hervorgegangen ist.

Kreationismus ist schlechte Theologie.

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Mark1616 21.10.2016, 13:57


Praktisch und mathematisch, aber auch biologisch ist die von Heilsbringern  wie Dawkins propagierte Makro_Evolution unmöglich.

Wer behauptet das und wo ist der Nobelpreis, den sich dieser "Wissenschaftler" mit einer glaubwürdigen Belegung dieser Behauptung verdient hätte?

Es ist wirklich zu köstlich, wie man an deinen Beiträgen die panische Angst davor erkennen kann, die du davor hast falsch zu liegen. Die Zeit, die du einem antiken Märchen gewidmet hast, ist unwiderbringlich verloren. ;)

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Kreationismus und Intelligent Design machen keine Vorhersagen über die Entwicklung des Menschen.

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ThomasJNewton 21.10.2016, 22:24

Keine Vorhersagen, aber Aussagen.

Das ist nicht weniger schlimm.

Und wenn jemand etwas selbstverständliches sagt, steckt häufig eine Absicht dahinter.

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