Krasse Migräne D:

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Die Symptome, die du beschreibst deuten schon auf Migräne hin. Auch das Anfangsalter von 13 - 15 Jahren ist bei Migräne relativ normal. Häufig ist Migräne erblich bedingt. Haben deine Eltern, Großeltern oder andere Verwandte auch Kopfschmerzen mit diesen Begleitsymptomen?

Typische Anzeichen von Migräne sind:

Meist einseitiger Kopfschmerz, Übelkeit, Erbrechen, Seh- und Sprachstörungen sind typische Anzeichen für Migräne. Licht-, Geräusch-, Geruchsempfindlichkeit und Abneigung gegen bestimmte Nahrungsmittel auch (Es muss nicht alles zutreffen). Normale Schmerzmittel zeigen meist keine Wirkung.

Es gibt Migränemedikamente (Triptane), die im Notfall zuverlässig helfen. Die soll man aber nicht zu häufig einnehmen, da sonst ein medikamenten-abhängiger Kopfschmerz hinzukommt. Triptane sind verschreibungspflichtig.

Ein Neurologe ist hier der zuständige Arzt. Am Besten einer, der Erfahrung mit Migränepatienten hat. Das ist leider nicht bei jedem der Fall, deshalb ist es ratsam sich vorher zu erkundigen.

Man kann der Migräne auch vorbeugen, indem man die Migräneauslöser vermeidet:

Bestimmte Nahrungsmittel sind häufig Auslöser von Migräne. Das können bei jedem Migräniker andere sein - man muss einfach beobachten, was man in den Stunden (oder auch 24 Std.) vor einer Attacke gegessen oder getrunken hat. Häufig sind Geschmacksverstärker wie Glutamat, die in den meisten Fertigprodukten (Tütensuppen, Chips, xxx-fix - Kochhilfen, Gewürzmischungen, ect.) enthalten sind Migräne auslösend. Einfach auf der Packung unter Zutaten nachlesen.

Auch Stress kann ein Auslöser sein. Wobei die Migräne häufig erst nach der Stressphase auftritt. Nach einer anstrengenden Arbeitswoche hat man z. B. am Wochenende Migräne. Die Vermeidung von Stress ist wichtig.

Ein regelmäßiger Schlaf-/Wachrhythmus und ausreichend Schlaf sind auch förderlich um der Migräne vorzubeugen. Wenn man die Möglichkeit hat einen Mittagsschlaf zu halten, kann das hilfreich sein. Dieser sollte aber nicht länger als 20 Minuten dauern. Generell ist ein geregelter Tagesrhythmus, auch was die Mahlzeiten betrifft, von Vorteil. Ausreichend zu trinken ist sehr wichtig!

Migräne lässt sich von einem guten Heilpraktiker auch homöopathisch behandeln - zwar meistens nicht heilen, aber die Häufigkeit der Attacken und die Intensität lässt sich reduzieren.

Der erste Weg sollte aber immer erst mal der zum Neurologen sein - für die Diagnose (um andere Ursachen auszuschließen) und zur Verschreibung der Schmerzmittel für den Notfall. Der Hausarzt gibt dir den Überweisungsschein dazu.

Wie immer Top Recherche - sehr guter Rat!

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Danke für den Stern :-)

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Ja, mit 15j. ist das mit der taubheit keinesfalls normal,wie sieht das denn in der Familie bei dir aus, gibs da auch solche Vlgeschehnisse?Geh bitte unbedingt zum arzt und lass es abklären.Hast du stress oder welche sorgen?

erst mal solltest du das ganze ärztlich abklären lassen, es gibt zig migränearten, daß was du beschreibst ist superheftig. migräne ist ja auch eng mit der epilepsie verwandt......... geh bitte zum arzt

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Kopfschmerzen - Tumor - Migräne - Stress - Lumbalpunktion - Ärzte sind ratlos

Hallo :)

Ich habe jetzt seit über einem Jahr durchgängig Kopfschmerzen. Sie hören nie auf, auch nicht in Ruhephasen, der Nacht oder bei Belastung. Sie sind einfach immer da, nur wurden sie mit der Zeit immer schlimmer und das wurde mir im Herbst 2012 zu viel. Ich bin zum Arzt gegangen. Dieser war sich so unsicher, was er mit mir machen sollte, dass er einen Kollegen dazu bat und gemeinsam entschieden sie mich wegen Tumorsymptomen zu eine Neurologin zu schicken, die den gleichen Verdacht hatte. Nachdem nichts im MRT Kopf festgestellt wurde, allgemeine Erleichterung, ich habe keinen Krebs. Doch die Beschwerden blieben. Meine Arme und Beine schlafen regelmäßig ein, ich bin permanent müde, ich habe Schwierigkeiten zu sprechen (ewiges Verhaspeln, manchmal sag ich was komplett anderes, als ich gedacht habe), manchmal sehe ich unscharf oder doppelt und mir ist permanent kotzübel und schwindlig. Im EEG waren einige Wellen im Frontallappen zu langsam, doch das schien niemanden auch nur irgendwie zu beeindrucken. MRT Halswirbelsäule: Skolliose (hab ich aber auch im Kreuz, also nichts neues und ohne Beschwerden), Nerven alle in Ordnung. Ultraschall der Halsvenen: o.B.

Die Neurologon verwies mich darauf ins Krankenhaus, wo sie gestern eine Lumbalpunktion machten. Wieder o.B. Druck in Ordnung, keine Entzündung, das Blut war auch unauffällig (das haben sie während meiner ganzen Behandlungslaufbahn bestimmt sechsmal überprüft). Der Arzt meinte, ich solle doch mal einen Psychiologen aufsuchen.

Ich finde das eine Unverschämtheit. Mir geht es gut. Es ist nichts vorgefallen und ich bin ein äußerst zufriedener Mensch, auch mit dem Stress hält sich alles in Grenzen und ich nehme mir so viel Zeit, dass mir das nicht über den Kopf wächst - ich habe alles im Griff, na ja, mittlerweile sind es wohl auch die Kopfschmerzen, die mich bestimmen und ständig ans Bett fesseln. Warum müssen Ärzte immer die Psyche als letzten Ausweg nehmen? Als ich Probleme mit dem Magen hatte und man in einer Magenspiegelung auch nicht gleich etwas fand und die Tabletten Wochen zuvor gegen eine Gastritis nicht anschlugen, wollte man mich auch zum Psychologen schicken. Doch - oh Wunder - der pathologosche Befund meiner Schleimhaut war nicht o.B. und ich hatte üble Bakterien im Magen, die durchaus Krebs und Geschwüre verursachen können, wenn sie Beschwerden bereiten.

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