Krankschreibung was tun!?

7 Antworten

Wenn sie keine AU einreicht, wird ihr das natürlich als Urlaub bzw. Überstundenabbau angerechnet.

Fehlt sie mit Krankschreibung, dann muss der Arbeitgeber sie weiter bezahlen, da sie lang genug im Betrieb ist (die ersten Wochen im neuen Betrieb wäre die Krankenkasse zuständig).

Urlaub steht ihr rechtlich ebenfalls anteilig auf die Tage zu.

Ist sie mit pünktlich eingereichten Attest krank oder normal im Urlaub und der AG zahlt nicht bzw. rechnet es mit Überstunden ab, sollte sie mit dem Arbeitgeber reden, sich falls er nichts ändert einen Anwalt und einen neuen Arbeitgeber suchen.

Sie ist auf der Suche nach was neuem. Sie will kein großes Fass mit Anwalt usw. aufmachen solange sie noch nichts neues hat.

Danke:)

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100 Ü-Std. sind bei Vollzeit schon 12,5 Arbeitstage, das sind schon 2,5 Wochen ! Je nach Alter hat ein Minijobbern einen Anspruch auf mind.28 Arbeitstage Urlaub. Davon kann man zum Überstundenausgleich 7,5 Tage abziehen, das wären dann 4 Wochen Urlaub. Aber Achtung: Wenn der Ag 8Std. pro Tag für den ÜStd.-Ausgleich anrechnet, obwohl als Minijobber diese Std. pro Arbeitstag garnicht geleistet werden, dann legt der Jobber zu seinen Ungunsten drauf ! Das hört man immer wieder ! Der Ag darf jedoch betriebsbedingt die Urlaubstage so legen, dass es nicht den Betriebsablauf gefährdet. Überstunden des Vorjahres müssen gesetzlich bis zum 31.März des laufenden Jahres abgegolten werden.

Je nach Alter hat ein Minijobbern einen Anspruch auf mind.28 Arbeitstage Urlaub.

Eine Staffelung des Urlaubsanspruchs ist - außer bei Jugendlichen - nach deutschem Recht nicht erlaubt. Der gesetzliche Mindesturlaub beträgt 24 Werktage (entsprechend einer 6-Tage-Woche).

Überstunden des Vorjahres müssen gesetzlich bis zum 31.März des laufenden Jahres abgegolten werden.

Eine solche Bestimmung gibt es nach deutschem Recht nicht.

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Am besten wechselt sie den Arbeitgeber. Sie hat einen rechtlichen Anspruch sowohl auf bezahlten Urlaub als auch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall. Übstunden in dem Maße anhäufen, im geringfügigen Arbeitsverhältnis, sind ebenfalls nicht rechtens.

Gibt es einen Betriebsrat, sollte sie sich zumindest an den wenden aber im Grunde - warum tut sie sich das an?

Sie hat schon mehrere Gespräche geführt. Leider erfolgslos. Deshalb ist das die Notlösung. Sie sucht nach was anderem hat aber leider noch nichts gefunden.

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Sie arbeitet wie ich als 450€ Kraft im Einzelhandel. Sie bekommt es nicht bezahlt wenn sie krank ist und auch keinen Urlaub.

Beides steht ihr zu.

Das ist ja ein netter Arbeitgeber. Wie tickt der denn?

Überstunden auszahlen, wenn sie nicht kommt, das geht gar nicht.

Wenn sie krankgeschrieben ist und die Krankmeldung vorlegt, muss sie so bezahlt werden, wie wenn sie gearbeitet hätte.

Ebenso steht ihr Urlaub zu, der auch bezahlt werden muss.

Leider haben Gespräche nichts gebracht. Auch nicht die Drohungen zum Anwalt zu gehen. Deshalb soll das als Notlösung dienen. Sie ist auf der Suche nach was anderem...

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@Aaabbb14

Auch das Arbeitsgericht kann weiterhelfen. Dazu braucht man nicht unbedingt einen Anwalt.

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