Krankschreibung kurz nachdem ich gekündigt habe - ist das strafbar oder als Vorsatz anerkannt? - UMFRAGE?

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Du solltest fair zu Dir selbst sein! 0%
Du solltest Deine Einstellung überdenken! 0%
Zieh durch! 0%
Du solltest mal lockerer werden! - Entspann Dich mal! 0%
Lass Dich mit Deinem kranken Bein krankschreiben - komplett! 0%
Ja, Du solltest Dich vom Anfang bis Ende krankschreiben lassen! 0%
Nein, Du solltest Dich keinen einzigen Tag krankschreiben lassen! 0%

4 Antworten

Hey Du.

Daß dein Arbeitgeber einen Aufhebungsvertrag nicht akzeptiert, ist ein Zeichen, daß dieser Dich nicht wirklich loswerden möchte. Das bedeutet weiterhin, daß Du mit deinem Chef schon gesprochen hast. Also wenn Du schon deine Kündigung deinerseits angesprochen hast, wäre unbegründete Krankschreibung nun ein Vorsatz. Weil angekündigt.

Geh mal weiter arbeiten und mach nen sauberen Abgang. Nimm deine Überstunden und deinen Resturlaub so, daß Du mit dem letzten Arbeitstag sauber aus der Firma rausgehst. So behälst Du Dir die Achtung aller anderen Kollegen.

Noch hast Du aber nicht gekündigt und könntest klar und deutlich deinem Chef gegenüber vorbringen, was Dir nicht passt. Oder wo Du Handlungsbedarf siehst innerhalb der Belegschaft.

Wenn Er dein Handeln nicht so sieht, wie Du, kannst Du Ihm die Kündigung zum Gegenzeichnen gern vors Gesicht halten. Somit brauchst Du keine Angst haben, wenn Du rein moralisch für Dich im Recht bist. Die Kündigung sollte von Dir sauber, ordentlich verfasst sein - ohne enthaltene Vorwürfe.

In der Kündigung sollte strikt enthalten sein, daß Du nach 10 Jahren in dieser Firma, die Dir schließlich auch etwas bedeutet, ein Teil deines Lebens geworden ist, hervorbringen, daß Du zum Ende der Kündigungsfrist deine 30 Überstunden noch absetzen möchtest, deinen Resturlaub noch nimmst zum Ende des Beschäftigungsverhältnisses. Bis dahin wirst Du brav und ordentlich, ohne Ausnahme deine Arbeit wie von Dir gewohnt ausführen, fertigstellen.

---> somit kann Dir keiner etwas ans Bein nageln. Sei also trotz aller Übelkeiten selbst fair und gerecht, auch wenn sich das blöd anfühlt. Aber nur so behälst und erhälst Du dir den Respekt der Kollegen aus 10 Jahren Arbeit miteinander.

Oder möchtest Du jetzt vor Wut kapitulieren und hinterher den Kürzeren ziehen, nur weil Du einfach auf etwas so pochst, was eigentlich überhaupt nicht deine Art und Weise ist. Mal auf die Kloake/ Kleinkläranlage hauen vor Wut - möchtest Du das? Sicher. (????)

....aber bringt Dich das weiter? Du brauchst sicher für deine nächste Arbeit ein Arbeits- Zeugnis deines vormaligen Arbeitgebers. Oder?

Immer schön fair bleiben, auch wenn der Chef ein kleines - Wie hieß nochmal das kleine von Otto Waalkes gesprochene Faultier in "Ice Age" - ist.

Immer schön fair bleiben - Egal, wie blöd es läuft. Immer wenn Du in der größten Eiszeit fair bleibst, erhäslt Du dir die Achtung aller Anderen.

Hoffe, ok so. Nö, ich stimme nicht ab.

Kritik/ Fragen/ Meinungen etc. - sehr gern.

LG ChloeSLaurent

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Finde ich in Ordnung, Deine Meinung. Denke aktuell noch mal darüber nach, lieber einen sauberen Abgang zu machen. Denn meine Kollegen habe ich mittlerweile in's Herz geschlossen. Aber meine Kündigung an sich steht trotzdem fest. Denn mit 1280 € Gehalt ausgezahlt nach 10! Jahren immer beim gleichen Arbeitgeber in Vollzeit und eine Unterbesetzung (2 Mann in einem der allergrößten Hotel's in Mecklenburg Vorpommern) in einem riesigen Lagerbereich finde ich schon schwach, als "Anerkennung der Mitarbeiter".

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Man ist in solchen Situationen nicht fair aus moralischer Integrität, sondern aus Eigennutz. Wie steht es mit dem Arbeitszeugnis? Was wird der neue AG über dich erfahren, wenn er beim alten AG anfragt oder über berufliche Kontakte? Wenn du in einem kleinen überschaubaren Bereich arbeitet, wo das Netzwerk eng ist: immer einen sauberen Abgang hinlegen und wenn du über den Ex-AG herziehst, immer nur schön diplomatisch. Es kann immer sein, dass man den ungeliebten AG doch mal wieder braucht, auch deshalb lieber nicht im Streit gehen. Das Kräfteverhältnis ist NICHT ausgewogen.

Wenn von der Seite keine Gefahr droht: nicht mehr erscheinen und für die anderen Fragen einen Fachanwalt für Arbeitsrecht hinzuziehen. Oder vielleicht berät dich ja hier noch jemand :)

Ein reifer erwachsener Mensch legt einen souveränen Abgabg hin. Kündigen, um Resturlaub bitten, und Überstundenabbau. Und die letzten Tage weiter engagiert arbeiten und eine ordentliche Übergabe hinlegen.

Alles andere ist affig, kindisch, und unreif.

Kann man Überstunden schriftlich einfordern - mit Freizeitausgleich bzw. Auszahlung?

Jeder Mitarbeiter bei uns im Betrieb besitzt ein Stundenkonto. In der Kasse kann man sich persönlich zu Arbeitsbeginn/Arbeitsende an bzw - abmelden. Somit ist die Aufzeichnung schon mal gewährleistet. Mein Vertrag läuft noch bis 06.04.2016. Laut Vertrag müssen die Überstunden bis 31.03.2016 ausgeglichen sein. Habe mein Arbeitgeber schon öfter darauf angesprochen, dass ich mal ne Woche zum Ausgleich frei mache - es kam immer die Antwort: zwischen Januar und April kannst du deine Überstunden nehmen, da ist eh Flaute. Nun nehme ich erstmal mein Resturlaub vom 18.01-10.02.16. Da meine Kollegen teilweise auch noch Resturlaub und Überstunden haben, sehe ich bei mir eher schwarz.

Daher komme ich jetzt auch mal zum Punkt xD: Kann ich meine Überstunden schriftlich einfordern? Der Arbeitgeber hat mir von April - Juli einen Nachweis über meine Stunden geschickt. Weigert sich aber nun oder tut so als würde er es vergessen, um mir die restlichen Monate zu schicken.

Sorry für den langen Text. Bitte um Rat grüße kNoBi

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Hoffe das ich eine Antwort bekomme ;)

Danke schonmal...

Gruß

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