Krankschreibung bei chronischer Krankheit

2 Antworten

Wenn du eine chronische Krankheit hast, dann kann man dich jederzeit aufgrund dieser Erkrankung wieder krank schreiben...Es bleibt ja die gleiche Diagnose..darum heißt es ja auch chronische Erkrankung.

Die Diagnose ist doch vertraulich,.... krank ist krank.. ob mit Bandscheibenvorfall oder Grippe

wenn ein ärzt. Dienst festgestellt hat, Du kannst nicht mehr 3 Std./tägl. bzw. weniger als 15Std./wöchentlich arbeiten erst dann entfällt doch die Bewerbungspflicht..*

die Erwerbsfähigkeit stellt nicht der Hausarzt fest... das ist der Vertrauensärztliche Dienst, ggf. auch der von der Rentenversicherung.*.

Ja, das ist ja das Problem, daß die Rentenstelle anderer Ansicht ist, als das AA. Die Rentenstelle meint, daß ich mich nicht in ärztliche Behandlung begeben hätte, was aber so nicht stimmt. Ich war in Behandlung, bzw. habe mich entsprechend dem ärtzlichem Rat hin verhalten (Übungen täglich (erfolglos) durchgeführt) habe mich allerdings nicht krankschreiben lassen.

Nach einem Krankheitsschub Sommernde 2012 und der "zufälligen" Erkenntins (Vermutung), was die Ursache meiner Leiden (Verquikung derselben) sei, was dann durch den FA im Febr.2013 gesichert bestätigt wurde, woraufhin nun das AA meint, ich sei nicht vermittelbar/ nicht einsatzfähig, habe ich einen Erwerbsmindungsrentenantrag gestellt + termingerechte Abgabe meines Widerspruchs auf die Ablehnung hin, worin die Rentenversicherung 2014 meint, daß ich mehr als 6 h täglich** +** Arbeitsweg(!!) arbeitsfähig wäre, habe ich, wegen der Ablehnung meines Widerspruchs, die Angelegenheit einem RA übertragen, der mir geraten hat, alle nur möglichen Befunde/Atteste zu bringen, u.a. eben jene Krankschreibungen, die nun aber durch den Umstand der Terminverschiebung, durch die Schwester des FA, um diese eine Woche nicht lückenlos ist. Da die Ärztin meinte, sie könne diese Diagnose nicht weiter verwenden ...... ich solle mich informieren, betreffs Diagnosen und deren Verwendung, habe ich das versucht, jedoch ohne fündig zu werden. Deshalb stelle ich die Frage nun hier.

Wahrscheinlich sind die Ärzte von der Vielzahl an Vorschriften und Gesetzen, die zu berücksichtigen sind, überfordert. Denn, wie kann mir als Patient die Pflicht betreffs lückenlose Krankschreibung - gegenüber einem Arzt (!) - übertragen werden, wenn ich diese Pflicht 1. nicht kenne bzw. 2. schuldlos den ursprünglichen, gemeinsam abgesprochenen Termin der Wiedervorstellung nicht einhalten kann, weil die Praxis des Arztes mir die Terminverschiebung mitteilt (auf Anrufbeantworter gesprochen)? Wie kann ich, als Patient, ermessen, ob die Verlegung des Wiedervorstellungtermins von mir zu akzeptieren ist oder nicht, wenn ich unverschuldet keinerlei Rückfrage stellen kann?

Es gab auch bei dem eine-Woche-später-Termin (heute) zwischen der Ärztin und mir unterschiedliche Ansichten, wann ich zuletzt bei ihr war. Schon das ist ein sanfter Disput, ein Streit-Gespräch, was ich lieber nicht mit meiner Ärztin hätte führen müssen. Glücklicherweise stellte sie dann doch noch die Richtigkeit meiner Angaben fest.

Allerdings blieb sie bei der Feststellung, daß sie auch diese eine Woche nicht rückdatieren könne und deshalb eine neue, andere Diagnose stellen müsse. Aber ich will und kann so was nicht, meine Krankheit ist schon so belastend genug. Ich will lieber nicht krank sein, als alle meine Handycaps schillernd schildern - d a s ist belastend und macht einen erst noch kränker. Aber leider kann ich es mir nicht aussuchen.

Das AA und das Rentenamt sind in meinem Fall nicht eins, betreffs meiner Angelegenheit, was auch kein Einzelfall ist, sondern mehrfach im echten Leben bei chronisch Kranken oder anderweitig Kranken vorkommt.

Ich denke, ich werde nach dem Pfingstmontag dann meinen RA konsultieren, wie auch die Rentenstelle und das AA. Ich fühle mich echt im Nachteil und auch überfordert, System in die Sache zu bringen. Es kann doch nicht sein, daß man als Betroffener mit derartigen Problemen alleingelassen wird. Auch deshalb, da ich ja nicht mal Krankengeld beziehe, keinerlei Zahlung von irgend einem Amt bekomme, wie auch keine Steuererleichterungen, was ja nach GdB (m.E.n.) eigentlich zustehen müßte.

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@Gelinda

Wenn eine Krankmeldung ausläuft und der behandenlde Arzt nicht erreichbar , gibt es doch immer Vertretungsärzte..der Hausarzt kann ja auch mal einen Unfall haben :( dann muß man sich falls die Praxis ganz geschlossen ist an einen Arzt in der Nähe wenden.oder einen anderen Facharzt.

Verstehe nicht wieso Du Dich bewerben mußt, wenn Du nicht im Leistungsbezug bist?

Wende Dich doch mal ans Integrationsamt in Deiner Stadt, oder schalte ggf. den Vdk, oder einen anderen Sozialverband ein... alles Gute ;)h

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@himako333

Ja, ich mußte Jahre d r e i Bewerbungen pro Woche nachweisen! Dafür, daß mir die Zeit anerkannt wird als arbeitssuchend, was aber nicht rentenerhöhend wirkt, nur eben, daß es als Wartezeit zählt. Jetzt bin ich 61,5 J. und müßte, wenn ich nicht krank wäre, nur noch eine Bewerbung pro Woche nachweisen bis ich 65 bin oder . . . bis wann weiß ich jetzt nicht genau

Trotzdem habe ich mich nicht krankschreiben lassen, weil ich es nicht wahr haben wollte und immer dachte, da ich eh keine Arbeit finde, ist es egal, ob ich nun krank bin, weil es ja eh keinen interessiert. "Ich kriege so oder so keine Leistungen." Schließlich hätte ich auch noch für die nicht hilfreichen Arztbesuche bezahlen dürfen. Soweit ich Hilfe bekam, war ich beim Spezialisten und habe mich nach seiner Empfehlung verhalten. Eine OP wollte ich nicht, weil es mir danach nicht besser, sondern nur anders schlecht (eingeschränkte Gesundheit) geht und weil die Gefahr einer Ansteckung mit Krankenhausinfekten hoch war und ist.

Mein Fall liegt beim Rechtsanwalt. Heute habe ich einen Brief vom AA bekommen. Darf mich wieder mal vorstellen, damit sie mit mir über meine Berufssituation sprechen können. Kann ich der Angestellten sagen, daß mein Fall beim RA liegt und sie möchte sich dorthin wenden?

für die Grüße: Danke.

FG Gelinda

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@Gelinda

Guten Morgen Gelinda, Du sagst Du wolltest keine OP, soviel ich weiß muß man alles machen um seine Arbeitsfähigkeit wieder herzustellen... sonst kann man aus den Leistungsbezug fallen... gibt ganz wenige Ausnahmen, da darf man die Behandlung ablehnen.. ( aggressive Krebstherapie ohne Heilungsgarantie)

Du hast Einspruch gegen die ablehnenden Bescheide eingelegt, das solltest Du dort ruhig sagen.* Allerdings ist nicht Dein Anwalt der Ansprechpartner für Deinen Sachbearbeiter... das bleibst Du! ... und Du mußt bis zur endgültigen Klärung weiterhin zu den Terminen erscheinen & die geforderten Bewerbungen schreiben, oder vorstellig sein/werden*

wünsche Dir noch ein schönen Sonntag m.l.G. ;)h

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@himako333

Die Rentenstelle hat gesagt: ich muß mich nicht operieren lassen, schließlich muß ich ja selber auch das Risiko tragen, das trägt für mich kein Amt, kein anderer. Und, es ist nicht sicher, daß es bei mir funktioniert. Eine bzw. die OP kann keiner ungeschehen machen. Ich kann da auch nicht zustimmen, weil es nur ein Versuch ist und wenn es klappen würde, wäre ich hinterher auch "nur" behindert, nur eben anders behindert.

Mein Gott, was sage ich denn zur Ärztin? Ich kann nicht verstehen, wieso sie meint, sie könne die Diagnose nicht wieder verwenden, das verstehe ich absolut nicht, weil ich die ja solange ich lebe, haben werde. Ich soll mir Gedanken machen - ich komme mir veralbert vor. Aber ich habe nicht den Mut ihr das so zu sagen. Sie hat bei meinem nächsten Termin nur Minuten Zeit - das weiß ich ja, weil es ja wieder aus Sicht der Schwester Zeitpunkt-Schwierigkeiten gab, für meinen nächsten Termin. Da hat die Ärztin dann (zufällig war die Tür auf) den Termin eingegrenzt auf Mittwoch: "Es wäre ja nur der Krankenschein ausstellen!"

Ich kann an nichts anderes denken und komme zu keinem Ende.

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@Gelinda

Hallo :) ich bins nochmal... evtl. hilft Dir die Seite ...http://www.betanet.de/betanet/soziales_recht/Grad-der-Behinderung-164.html weiter.

Wenn Du noch nicht beim Versorgungsamt warst gehe da schnellstens hin, die stellen aus allen vorliegenden ärztlichen Befunden ein Gutachten mit genauer Angabe zu den% Deiner Einschränkungen.

interessant sind auch auf der link-seite die aufgeführten einzelnen Erkrankungen..

erstmal m. lieben Grüßen ;)h

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@himako333

Guten Tag Himako - für mein Leiden steht: mindestens 50 GdB und für die weiteren Leiden geringere GdB bzw. Grenzfälle, die werden ja alle nicht addiert, wirken aber so, daß ich quasi ständig noch nebenher zu den mindestens 50 GdB, mehreres beeinträchtigendes oder behinderndes habe. Alters"erscheinungen" zählen ja grundsätzlich nicht seufz - - - wobei: man kann sich fragen, ob nicht alles eine vorprogrammierte Alterserscheinung ist genervt guck, mit 61 ist man eben:; v e r b r a u c h t, die Zellen werden eben mit der Zeit nicht mehr korrekt erneuert. Wenn plötzlich vom Staat festgelegt wird: ab sofort ist man nicht mehr mit 60 Rentner, tja, was dann (?), wenn die Zellen sich nicht nach Gesetzesvorschriften richten, das aber nicht zählt?

Versorgungsamt? Dazu müßte ich lückenlose Krankschreibungen nachweisen, womit ich jetzt erst begonnen habe, aber mein FA ja nun... siehe Eingangsschilderung bzw. nachfolgende Kommentare. Lückenlos ist nicht mehr. Die Symptome habe ich mindestens seit 2008 mit ärztlicher Feststellung.

(Der damalige Arzt ist nur mit Hilfe meines Gatten zu erreichen bzw. langwierige Tagesfahrt, deshalb habe ich einen FA hier in der Nähe gesucht, den ich wenigstens selbständig erreichen kann.) Jedenfalls sagt mein FA hier: "Es kann Ihnen keiner helfen und es ist ja gut, daß und wie Sie selber damit versuchen klarzukommen." Mit meiner Diagnosenummer geht man nicht einfach mal so zu irgend einem Arzt , meine Hausärztin (?), die hat dazu eine eigene Sicht, die schreibt mich nicht krank bzw. muß ich da auch wieder gegen deren Ansichten die Umstände meiner Leiden mir voll ins Bewußtsein holen und ihr darlegen, bin ich manchmal erschlagen, was sie für Thesen vertritt, zudem ist das auch ein Wege-Problem/ Problem der Sprechzeiten. Ich kann nicht einfach so, wie ein "Mensch-ohne-diese-Leiden" unterwegs sein.

Jetzt ist es Abend und morgen muß ich los - wieder eine schlaflose Nacht vor mir? Ich habe das Gefühl nicht geschlafen zu haben, es kreist mir ständig im Kopf, am Tag bis zum ins Bett gehen stöbere ich und lese darüber. Wenn ich was finde ist es allgemein. Überschriften. Aber so richtig kann man nichts darüber lesen. Verständlich: Tabuthema.

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@Gelinda

Liebe Gelinda, Du hast auch als Arbeitslose ein Recht auf Urlaub :) nehme doch 10Tage dann lohnt sich die Fahrt und mache einen Termin bei dem Dir bekannten Arzt von früher...

wenn Du da ein Gutachten erhälst hast Du sicherlich etwas Handfestes... bedenke gerad unter Ärzten .. schmunzel.. eine Krähe hackt der andern kein Auge aus. ... lege das Gutachten bei jedem Arzt/ Vertrauen-besuch vor.

wenn Du nicht gut einschlafen kannst übe doch in Gedanken schon mal Arzt-Patienten-Gespräche. Dann wirst Du sicherer.

Für heute wünsche ich Dir einen tiefen Erholungsschlaf m.l.G. ;)h

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