Krankschreibung bei 3/4 Stelle. Wie wird das gerechnet?

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3 Antworten

Du hast während der Erkrankung dasjenige an Entgelt zu erhalten, das Du bekommen hättest, wenn Du nciht krank geworden wärst: Es gilt das Lohn- oder Entgeltausfallprinzip!

So steht es etwas komplizierter formuliert im Entgeltfortzahlungsgesetz EntgFG § 4 "Höhe des fortzuzahlenden Arbeitsentgelts" Abs. 1:

Für den in § 3 Abs. 1 oder in § 3a Absatz 1 bezeichneten Zeitraum [Anmerk.: gemeint sind Zeiträume wegen unverschuldeter Erkrankung und wegen Organspende] ist dem Arbeitnehmer das ihm bei der für ihn maßgebenden regelmäßigen Arbeitszeit zustehende Arbeitsentgelt fortzuzahlen.

Wenn es also für die Zeit, in der Du krank geworden bist, bereits einen Dienstplan gab, der Deinen Einsatz vorsah, dann bist Du so zu bezahlen, als hättest Du laut Dienstplan tatsächlich gearbeitet!

Du bist also zu bezahlen laut Dienstplan für Samstag bis Dienstag, nicht aber für die als frei eingetragenen Tage!

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Bei Urlaub und AU werden die tgl. Stunden dieser beiden mit deiner durchschnittlich gearbeiteten Stundenzahl berechnet.

Also: arbeitest du tgl. im Schnitt 5 Stunden, so wird dein AU Tag und dein Urlaubstag auch mit 5 Stunden berechnet.

Grundsätzlich bei einer AU zählen die kompl. Tage der AU. Also vom 9.8. bis 15.8. AU minus SA u. SO.  = 5 Tage a 5 Stunden.

Jetzt kommt es darauf an, ob in deinem Vertrag eine 5 oder 6 Tagewoche beschrieben ist. und ob du für das betreffende WE eingeteilt warst.

Dementsprechend ändern sich auch die Berechnung der Stunden der AU

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Kommentar von Familiengerd
09.08.2016, 12:54

Das ist falsch!

Da es bereits eine Dienstplaneinteilung mit Arbeitszeiten und Freizeiten gab, sind auch nur die eingetragenen Arbeitsstunden zu bezahlen!

Es gilt das Lohn-/Entgeltausfallprinzip!

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Wir rechnen nur die Tage bzw. Stunden, die der Arbeitnehmer gearbeitet hätte. Das wäre dann der Betrag der Lohnfortzahlung.

Ich schätze, das wolltest Du wissen?

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Kommentar von Familiengerd
10.08.2016, 12:24

Wir rechnen nur die Tage bzw. Stunden, die der Arbeitnehmer gearbeitet hätte. Das wäre dann der Betrag der Lohnfortzahlung.

Und so ist es auch richtig!

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