Soll ich mich wegen psychischen Problemen krank schreiben lassen?

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8 Antworten

Auf jeden Fall zum Arzt gehen und ne Weile zu hause bleiben! Wenn du so weiter machst bist du auf dem besten Weg zum Burn Out und dann kannst du seeehr lange nicht mehr in deinem Beruf arbeiten wenn überhaupt. Lass es nicht so weit kommen und achte mehr auf dich und deine Gesundheit. Die Arbeit und das Geld sind wichtig aber nicht so wichtig wie deine Gesundheit!

danke dir für deine antwort. mmh ja, ich bin nur verunsichert, weil wie die antwort von satintaupex3 sagt, ich bin erst einen monat bei dem einsatz (wie gesagt ich arbeite über zeitarbeit, dort angestellt bin ich allerdings schon 10 monate) und das sowas nciht gut kommen würde. :(

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Geh morgen zum Arzt - setz Deine Gesundheit nicht aufs Spiel........

Kein Arbeitgeber sieht es gern wenn ein gelber Schein eingereicht wird....aber wenn es nicht geht, dann geht es eben nicht !!!!

Hallo,

die Symtome die du beschreibst passen sehr gut zu einer Depression.Depressionen sind die Volkkrankheit Nr. 1, doch leider auch heute noch ein Tabuthema.Du kannst dir von deinem Arzt eine Überweisung zu einem Psychologen, bzw. Therapeuten geben lassen. Wartezeiten von 3 Monaten sind allerdings nicht selten.

Auf der folgenden Seite findest du interessante Informationen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Depression

Ich hoffe, mein Tipp war für dich hilfreich.

Also ich kann dir nicht einfach sagen "Reiß dich zusammen".

Wenn man krank ist, ist man krank. Egal ob man eine Woche, oder ein viertel Jahrhundert in dem Betrieb ist.

Und Psychische Belastungen werden, meiner Meinung nach, in unserer Gesellschaft immer herunter gespielt und klein gemacht.

Sie werden reduziert auf "Stell dich nicht so an", oder, so wie du es ausdrückst "psychische Problemchen".

Noch dazu werden sie in eine Ecke gedrängt, die Begriffe beinhaltet wie "die spinnt", "die ist nur zu faul", "Schmarotzer", "arbeitsscheu".

Mir hat man das über Jahrzehnte auch so vorgeworfen. Und ich Trottel, habe den Fehler gemacht weiter zu Arbeiten. Bis zum letzten. Und was habe ich dafür bekommen?

Einen Orden? Nein! Eine bessere Stellung in der Firma? Nein! Eine Besserung meiner Befindlichkeiten? Nein!

Statt dessen habe ich jedesmal einen Tritt bekommen und konnte gehen.

Und heute? Wie ist die Bilanz?

90 % Schwerbehindert. 2 Herzinfarkte, 9 mal defillibriert, 3 Wochen Koma.

Und das alles weil ich so blöd war auf Zeitgenossen zu hören, die mir gesagt haben "Beiß die Zähne zusammen. Das Leben ist nun mal hart und kein Spiel".

Erst viel später habe ich erkannt das diese Leute vollkommen daneben liegen mit ihrer Meinung.

Fast 40 Jahre habe ich in die Rentenversicherung eingezahlt. Glaubst du heute denke ich noch daran ein Stück Arbeit zu machen um mich zu finanzieren. Kommt gar nicht in Frage.

Ich warte die letzten Jahre bis zu meinem Renteneintritt. Und diese Jahre soll der Staat mir finanzieren.

Das heist aber nicht, das ich jetzt nichts mehr arbeite. Ich bin lediglich nicht mehr Erwerbstätig. Arbeiten tue ich in der Woche mehr als jeder durchschnittliche Angestellte. (von der Stundenzahl her)

Unentgeltlich und ehrenamtlich.

Und was sagt der Staat dazu? Er sagt das ist in Ordnung!

Seitens des Bundespräsidenten und des Bundesministeriums für Arbeit wure mir mitgeteilt (ich zitiere):

"Insbesondere vor dem Hintergrund ihrer gravierenden Einschränkungen kann ihr vielfacher ehrenamtlicher Einsatz nicht Hoch genug geschätzt werden."

Und daher gebe ich auf Kollegen die mit hohem Fieber arbeiten keine Hymnen ab. Ich sage weder "Die sind blöd". Und mir wird schon gar nicht einfallen sie für ihr betriebliches Interesse zu loben.

So wie ich jetzt dem Staat auf der Tasche liege, so liegen sie später, wenn sie in Rente sind, dem Staat auf der Tasche. Einfach auf Grund der medizinischen Kosten die sie verursachen.

Und dann tönen sie herum "Ich habe mein Leben lang gearbeitet bis zur Rente". Das ändert doch nichts an dem Zustand das sie zusätzliche Kosten für den Staat verursachen.

Und keiner zahlt für "SEINE RENTE" ein. Das was die Werktätigen heute einzahlen geht an die Rentner vorher gehender Generationen.

Und sollte es sich so ergeben, das in unserem Rentenalter nicht genügend Beitragszahler vorhanden sind. Dann werden unsere Renten geringer ausfallen, bzw. gekürzt. Mehr als der Staat hat, kann er nicht ausgeben.

Durchhalten und einen anderen Job suchen.

Die Gesundheit geht prinzipiell immer vor, aber gesund und Hartz4 wäre auch nicht meine Wunschoption.

Schwere Frage!

Wenn Du davon überzeugt bist, dass es Dich wirklich krank macht oder Du es bereits bist, gehe zum Arzt!

Alles Gue

Zum Arzt gehen und vielleicht mal Blut untersuchen lassen.

Man kann nicht immer wegen jedem Zimperlein zum Arzt rennen und sich krank schreiben lassen. Sorry,aber du arbeitest erst 1 Monat und das macht überhaupt gar keinen guten Eindruck,wenn du jetzt schon mit dem nicht zur Arbeit kommen anfängst.Wenn du jetzt schon Jahre in dieser Schichtarbeit arbeiten würdest und dann über solche Probleme klagen würdest, könnte ich das verstehen,aber doch nicht nach einem Monat! Reiß dich zusammen.

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