Krankmeldung Umdatiert, darf der Arbeitgeber diese Krankmeldung ablehnen?

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4 Antworten

Die Frage waere, wer hat die Krankmeldung umdatiert, ein Arzt?

Klar darf ein Arbeitgeber so was anzweifeln, eigentlich sollte der Arzt, bzw. das Krankenhauspersonal dann lieber noch einmal eine neue Bescheinigung ausstellen, bzw. zumindest muss die Aenderung mit seinem Kuerzel versehen werden, damit man erkennen kann, dass sie berechtigt war.

Der Arbeitgeber kann das auch pruefen lassen, ob das so okay ist. Es kommt ja durchaus vor, dass in diesem Bereich Betrugsversuche statt finden.

Jede Korrektur darf der Arbeitgeber anzweifeln, würde ich auch.

Verstehe irgendwie den Sinn nicht. Wann die zweite ausgestellt wurde hat doch nichts damit zu tu das es eine andere Krankheit ist. Was geändert werden müsste wäre die 2. AU wenn das KH sie als Folgebescheinigung ausgestellt hat und nicht als neue. Wenn sie die AU als neue ausgestellt haben dann geht zur Krankenkasse der Befund und die Kasse weiß das es was neues ist.

Ohne eine schriftliche Erklärung des austellenden Arztes kann der Ag die geänderte Krankmeldung ohne weiteres.

Anzweifeln darf man zunächst einmal alles. Das Krankenhaus (bzw. der Arzt) werden im Zweifelsfall zu erklären haben, warum sie zunächst etwas fehlerhaft beurkunden, welches nachtraglich korrigiert werden mußte.

Nuano 28.08.2013, 16:31

Die Frage ist, ist es Rechtens diese jetzt auch eben nicht an zu erkennen ? Der zweizeiler wird aufgesetzt vom Arzt, ist schon besprochen, da die Krankenkasse mir das empfohlen hat.

Ps.: ich verstehe, das der Arbeitgeber, skeptisch ist, aber Recht und Skepsis, die eindeutig belegbar sind, mit Befunden und OP etc, sind wohl nicht haltbar.

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petrapetra64 28.08.2013, 16:57
@Nuano

Verstehe ich jetzt nicht so ganz! Belegbares Recht und Skepsis sind nicht haltbar? Was soll das denn nun bedeuten? Ist es nicht eher so, dass eine gesunde Skepsis immer gerechtfertigt ist und Teil eines gesunden Menschenverstandes, egal, ob der Umstand nun belegbar ist oder nicht. Zuerst muss er nun mal belegt werden. Also wenn ich skeptisch bin, dann frage ich noch mal nach, um meine Skepsis zu widerlegen und rufe bei der Krankenkasse an als AG. Wenn sich die Verdachtsmomente dann als unhaltbar erweisen, dann ist es doch gut und allen ist geholfen, oder? Oder ich verlange noch mal eindeutige Bescheinigungen. Auch dann ist am Ende doch alles klar. Aber der Arbeitgeber muss nicht alles einfach so hinnehmen und glauben und daher auch nicht alles einfach so anerkennen, wenn er gewisse Zweifel hat.

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Nuano 28.08.2013, 17:17
@petrapetra64

OK ich habe mich vielleicht unklar ausgedrückt.

Skepsis ist das eine ok, aber er darf dadurch nicht einfach die Fortzahlung verweigern des Lohnes, 2 Unabhängige Krankheiten bedeuten ja das jeweils 6 Wochen Lohnfortzahlung zu zahlen sind.

Also Skepsis und Recht ist nun ein Unterschied, ich hätte gern gewusst, ist es Rechtens, das er die Umdatierte Krankmeldung nicht an nimmt!

Skepsis ist dabei total egal, da das Recht, wenn es geregelt ist vorrang hat in jeder hinsicht.

Ich verstehe also nicht ganz was die Antworten versuchen daran rum zu Doktern ;-) vielleicht ist es aber nun wesentlich ersichtlicher :-)

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