Krankmeldung beim Arbeitgeber abgeben ist das Pflicht

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8 Antworten

Jede AUB hat ein Orginal und zwei Durchschläge! Das Orginal ist dem Arbeitgeber vorzulegen! Die Durchschläge gehen an die KK und einer bleibt beim Arzt!
Ich würde hier mal einige Geschütze auffahren! Die Krankmeldungen müssen bei Arbeitern eigentlich am ersten Fehltag vorliegen! Wie kann es da zu drei Wochen Rückstand kommen? Ich denke, sie hat vor Gericht einen sehr schlechten Stand! Das Geld für die Lohnfortzahlung kann man in eurem Betrieb sinnvoller verwenden!

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Kommentar von danimaus76
16.08.2008, 00:47

Ist nicht ganz richtig. Laut Gesetzt hat Sie 3 Tage Zeit zum einreichen der Krankmeldung, höchtens es ist in ihrem Vertrag anders festgehalten.

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Was bringt Dir das, ich mein was willst beim Anwalt, das kostet doch nur Geld. Gekündigt ist sie ja schon, und es ist sicher billiger, wenn es darum geht, ihr noch den Lohn zu bezahlen! Wenn Du ihn einbehältst, marschiert sie zum Arbeitsgericht und das wir dann richtig teuer denn verlieren wirst Du auf jeden Fall!

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''1Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, dem Arbeitgeber die Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer unverzüglich mitzuteilen. 2Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als drei Kalendertage, hat der Arbeitnehmer eine ärztliche Bescheinigung über das Bestehen der Arbeitsunfähigkeit sowie deren voraussichtliche Dauer spätestens an dem darauffolgenden Arbeitstag vorzulegen. 3Der Arbeitgeber ist berechtigt, die Vorlage der ärztlichen Bescheinigung früher zu verlangen. 4Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als in der Bescheinigung angegeben, ist der Arbeitnehmer verpflichtet, eine neue ärztliche Bescheinigung vorzulegen.''

http://kuerzer.de/6PCLhq4T8

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Kommentar von bitmap
16.08.2008, 01:24

''Der Arbeitgeber ist berechtigt, die Fortzahlung des Arbeitsentgelts zu verweigern,

1 . solange der Arbeitnehmer die von ihm nach § 5 Abs. 1 vorzulegende ärztliche Bescheinigung nicht vorlegt ...''

http://kuerzer.de/2uBTvTraf

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Kommentar von Coccodrillo
16.08.2008, 12:55

genau so ist es! nicht der arbeitgeber ist zum beweis des eingangs verpflichtet, sondern der arbeitnehmer! soviele briefe können gar nicht bei der post verloren gehen. sonst frag doch bei der krankenkasse, ob die meldungen dort korrekt eingegangen sind. da scheint was faul zu sein. vielleicht ein racheakt wegen der kündigung?

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Die AN muss die Arbeitsunfähigkeit irgendwie nachweisen. Dies geschieht üblicherweise und unkompliziert mit der gelben Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung.

Besteht um die Arbeitsunfähigkeit kein Streit, sondern fehlt nur die Bescheinigung, entfällt nichtder Lohnanspruch. Der Lohn darf nur solange zurückbehalten werde, bis die Bescheinigung (oder eine Bescheinigung der KK, dass die AN dort als arbeitsunfähig attestiert wurde), vorgelegt wird.

Es kann also sein, dass die Fa sich jetzt verklagen läßt und tatsächlich im Augenblick im Recht ist, nicht zuzahlen. Wird aber im Prozess der Nachweis der Arbeitsunfäigkeitgeführt, kann es doch zu einer Verurteilung kommen.

Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung benötigt der Betrieb aber nicht zur Vorlage beim Finanzamt, bei der KK oder sonstigen Behörden. Sie dient nur für den Arbeitgeber als Nachweis für sich. Der Arbeitgeber "darf" also Entgeltfortzahlung leisten und die Zahlung wird überall als Betriebsausgabe anerkannt.

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Natürlich muss die Krankmeldung auch dem Arbeitgeber angezeigt werden.

Ich würde bei der Krankenkasse nachfragen, ob die Meldung für den Arbeitgeber ( versehentlich ) dort gelandet ist

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Also bei diesem Thema solltest Du dir unbedingt rechtlichen Rat beim Fachmann holen und nicht in einem Forum, wo man meist nur Halbwissen bekommt.
Evtl. kann dir auch die IHK oder Handwerkskammer (je nachdem wo ihr Mitglied seit) helfen. Dafür muss man ja schließlich die Zwangsbeiträge zahlen!

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Eigentlich ja, aber wenn sie schon gekündigt ist, ist es doch egal?

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Schau mal hier: http://www.juraforum.de/lexikon/Arbeitsunf%C3%A4hig%20erkrankter%20Arbeitnehmer

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