Krankheit nach Kündigung?

5 Antworten

Melde dich bei ihm. Damit zeigst du Größe. Gegen deine Krankmeldung kann er nichts machen. Und ein schlechtes Arbeitszeugnis darf er dir nur ausstellen, wenn du in der Arbeit schlecht warst. Eigentlich gar nicht. Er muss ein "wohlwollendes" Zeugnis ausstellen und wenn du es zu schlecht findest, kannst du es anfechten. Meist bekommt der Arbeitnehmer da recht...

Das Zeugnis ist mir egal. Vor dem Gespräch habe ich eher sowas wie Angst. Er wird meine Krankmeldung auf sich beziehen und nicht auf MEINEN Zustand. Das macht mich dann nur wieder wütend und fassungslos. Trotzdem danke.

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Schwierig einzuschätzen. Er ist immer noch dein  Arbeitgeber. Was hat er dir denn getan, dass du krank wurdest?

Wenn ich mir deine aneren Kommentare so durchlese habe ich fast den Eindruck - mach doch was du willst. Deswegen hat es wahrscheinlich nicht so gut geklappt mit euch, da zuwenig kooperationsfähig bist. Und gekündigt hast du, weil dir dieser Job einfach nicht schmeckte. Was war es denn? Was mit Kassieren?

Ich würde trotzdem zu dem Treffen gehen - und sei es zu deinem persönlichen Erwachsenwerden. Nicht Hinzugehen aus Angst...das zieht man dann woanders weiter und bleibt in seiner Entwicklung stehen.

Ich könnte mir auch vorstellen, dass du bei Nichterscheinen fristlos von ihm gekündigt werden kannst und er dir dann gar kein Zeugnis schreiben muss.

Ein Zeugnis muss er mir schreiben, jedoch brauche ich das nicht. Ich habe bereits eine neue Arbeitsstelle an meinem neuen Wohnort. Kündigen wollte ich schon lange, habe ich jedoch nicht getan, um ihm keine Schwierigkeiten zu bereiten, da wir sehr überlastet waren. Nun ziehe ich um und habe ihm dies auch als Kündigungsgrund angegeben. Ich wollte den letzten Monat ganz normal arbeiten. Hat nun jedoch nicht geklappt. Deinen falschen Eindruck von mir kann ich leider nicht nachvollziehen, wenn du doch alles gelesen hast?

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@KiskaV

Du scheinst durchaus ein Schuldbewusstsein zu haben und Angst vor Konsequenzen. Damit alleine wendest du dich an GF, um das für dich innerlich zu verarbeiten. Aber so ganz überzeugt es dich selbst nicht.

Mein Rat - geh zu dem Mann und folge seiner Einladung. Es ist zu deinem Guten, denn du hast dann einen wichtigen Entwicklungsschritt auf deinem Lebensweg absolviert - deine Ängste zu überwinden. Das ist für deine Zukunft noch viel wichtiger als Job und Zeugnis.

Ich glaube auch nicht, dass er dir etwas Böses will. Du hast gekündigt, weil dir diese Arbeit nicht zugesagt hat - damit sind die Würfel gefallen - wenn er dir irgendwelche Vorwürfe machen will, dann braucht dich das nicht zu jucken, das wäre dann sein Problem.

Wenn du jetzt kneifst und ein ärztliches Zeugnis vorschickst, ist das eine Niederlage. Wenn du aber hingehst - sogar in deinem kranken Zustand (oje...du bist gar nicht krank....? - was machen wir denn da?) - das macht Eindruck!

Es ist noch nicht zu spät...Krank oder nicht - geh hin und ich verspreche dir - sowie du zu deiner Whg-Tür raus bist, hast du GEWONNEN. Es wird ein Sieg sein für Dich! Aber den Sprung muss DU machen - wage ihn und freue dich auf das wunderbare Gefühl hinterher - ich habe es geschafft! Wie die Besprechung verläuft, ist dabei eher nebensächlich, wobei ich nicht mal so pessimistisch bin - wenn ein Mensch sich überwindet und sich den Problemen stellt - glaube mir: das wird verstanden. Auch von deinem Chef. Irgendwelche menschlichen Qualitäten muss der haben, sonst wäre er kein Chef.

Wenn du willst, kannst du mir eine FA schicken und erzählen wie es gelaufen ist.

Lass dich von deinen Ängsten nicht besiegen! Ich drück dir die Daumen!

Und noch was: man kann auch dafür beten, dass man etwas schafft. Das wird auch gehört.

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Du stehst vor einer großen Chance - greif einfach zum Telefonhörer und ruf ihn an. Dann wird sich alles in Harmonie auflösen, weil es ihn freuen wird, dass du ihn auch als Chef ernst nimmst (trotz allem was gewesen ist). Wenn du das nicht machst, könnte dir das für lange Zeit als kleiner Schatten anhängen - stell dir auch vor, du siehst ihn irgendwann wieder. Man muss sich bemühen, die Dinge im Leben zu einem guten Ende zu führen - sonst gelingen die neuen Anfänge auch nicht. Ganz wichtig ist es, sich selbst sagen zu können: Ich habe mein Möglichstes getan. Ein gutes Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen. Das ist wahr!

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Woher weißt Du denn so genau, dass er Dich wegen Deiner Krankmeldung "anmachen" will? Vielleicht hat er ja nur eine Frage oder etwas in der Art, was mit Deinem baldigen Ausseiden aus dem Unternehmen zu tun hat...  z.B. in Bezug auf die Übergabe etwaige Arbeitsmittel oder Schlüssel...etc.

 

also ich hatte den fall mit meiner frau und es war definitiv so, dass der arbeitgeber meine frau anmachen wollte

aber er hatte mich am telefon, da hab ich ihn einfach angemacht, weil er auch so dumm war, den grund mir genau zu sagen

"er hätte von einem anderen mitarbeiter gehört, dass meine frau ihre krankmeldung faken würde"

so ein lächerlicher vorwurf, erzeugt bei einem gemobbten ganz andere gefühle als bei jemandem, der nicht in dieser situation ist

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Weil ich ihn kenne. Weil ich seine Mailbox Nachricht abgehört habe. Und weil ich weiß, dass es so bei jeder meiner Vorgängerinnen und Kolleginnen lief. Immer Stress, Geschrei und ein 4er (!) Zeugnis. LG

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@KiskaV

Na, das ist ja ein Sonnenschein!

Gegen ein etwaiges schlechtes Arbeitszeugnis würde ich vorgehen - wenn Du Zeit und "Lust" dazu hast. So einfach geht das nämlich nicht.

Wenn Du eh nichts mehr zu verlieren hast (und die Kraft dazu hast), - also ich persönlich würde wohl in die Offensive gehen. Anrufen, darum bitten, Dich gefälligst in Ruhe zu lassen, da Du krank bist und dass seine falschen Anschuldigungen ein ganz besonderes Licht auf ihn werfen würden. Du sagst, Du meldest Dich bei ihm zu gegebener Zeit. Er könne ja in der Zwischenzeit gerne Dein Arbeitszeugnis ausstellen - Du kannst ihm aber auch anbieten, das selbst zu schreiben, so dass er nur noch seinen Klaus-Wilhelm drunter setzen muss. Vielleicht (die Hoffnung stirbt zuletzt...) sparst Du Dir auf diesem Wege zusätzlichen unnötigen Ärger.

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