Krankheit - Erstbescheinigung und Folgebescheinigungen Krankengeld?

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6 Antworten

Es gelten immer die 6 Wochen, auch wenn sich die Diagnose ändert. Nach den 6 Wochen muss der Arzt dir anstelle des gelben Scheines einen "Auszahlungsschein" abstempeln, den du nur der Krankenkasse zusenden musst. Diesen Auszahlungsschein erhälts du nur von der Krankenkasse, rufe dort an und fordere ihn an. Der Arbeitgeber sollte diesen Auszahlungsschein nicht bekommen, sondern ausschliesslich die Krankenkasse. Eine telefonische Weiter-Krankmeldung reicht, oder du überdeckst / schwärzt auf der Kopie die Diagnose. Der Arbeitgeber zahlt dann nicht mehr, nur die Krankenkasse (mit Abzug). 

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KKKB2605 30.09.2016, 12:19

Das ist nicht richtig !

1. kann es durchaus sein, dass der Arbeitgeber weiterzahlen muss, wenn es unterschiedliche Diagnosen sind (siehe unten, meine Antwort).

2. gibt es mittlerweile keine Auszahlungsscheine mehr, sondern wird das über die Bescheinigungen vom Arzt abgewickelt!

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dadamat 30.09.2016, 12:22
@KKKB2605

1: das stimmt so nicht, frage die Krankenkasse oder deinen Arbeitgeber. 2: kann sein, dass das gerade geändert wurde.

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KKKB2605 30.09.2016, 12:24
@dadamat

Meine Krankenkasse ist mein Arbeitgeber ! Ich denke ich bin bestens informiert.

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LouPing 30.09.2016, 12:39
@KKKB2605

Hey KKKB2605

Ich meine, der AG muss nur abermals  zahlen wenn der AN nach den 6 Wochen mind. 1 Tag wieder auf Arbeit war. Folg dann eine erneute AU fangen die 6 Wochen Wochen neu an. 

Nur eine geänderte Diagnose ändert nichts an den gesetzlich vorgeschriebenen 6 Wochen Lohnfortzahlung. Das hieße im Umkehrschluss die KK könnten sich mit Hilfe der Ärzte von der Zahlungsverpflichtung (Krankengeld) drücken, das kann ich so nicht glauben. 

Hat sich diesbezüglich etwas geändert nehme ich natürlich alles zurück. :-)

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KKKB2605 30.09.2016, 12:43
@LouPing

Dem Grunde nach ist das so schon richtig, nur wenn die neue AU einen Tag nach Ende der anderen ausgestellt ist mit einer anderen Diagnose (auch wenn du morgens zum Arzt gehst und somit nicht auf Arbeit warst) ist das zu prüfen. Wenn die Krankheiten nicht im ursächlichen Zusammenhang stehen (zb. Nierenleiden und dann brichst du dir blöderweise am Tag wo du wieder gesund bist den Fuß), bekommst du wieder 6 Wochen Entgelt vom AG.


Lt Gesetz heißt es 6 Wochen Entgeltfortzahlung für EINE Erkrankung :-)

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LouPing 30.09.2016, 21:47
@KKKB2605

Das meinte ich ja. Ist die 1. AU durch und man erscheint auf der Arbeit, stolpert über die Türschwelle und bricht sich den Fuß geht es mit den 6 Wochen von vorne los. :-) 

Bleibt man generell über 6 Wochen hinaus am Stück arbeitsunfähig muss die KK ran. Die Diagnose ist hier egal, oft handelt es sich hierbei auch um typ. Folgeerkrankungen (z.B. Grippen--> Lungenentzündung ect). 

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Was ist denn die Diagnose? Ist sie die gleiche wie vorher, ist es eigentlich eine Folgebescheinigung, da der Krankheitrsgrund dann ja ein und derselbe ist. Nach 6 Wo gibts Krankengeld.

Ist sie eine andere, ist es eine Neuerkrankung. Die 6 Wochen laufen erneut.

So weit die Theorie.

Wie das jetzt ist,w enn die erst falsch auf das eine erkannt haben, jetzt auf das richtige.. das könnte Geeier geben? Sprich der AG meldet sich,w arum.. usw.?

Das ist wirklich schon sehr speziell :-S

Am besten m,al die KK anrufen,w as die sagen. Die werden so was ja schon "öfter" gehabt haben,da es nicht immer automatisch klar ist, was jemand hat.

Mich haben auch mal alle erst in der HNO durchgekaspert bis klar wurde, das war was neurologisches.


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Diagnose hin oder her. die Ursache für die Krankmeldungen ist immer die selbe.

zudem gehe ich mal davon aus, dass die "neue" Erstbescheinigung noch vor Ablauf der letzten Folge-Krankmeldung ausgestellt wurde, oder zumindest am letzten Tag dieser letzten Folge-Krankmeldung.

selbst wenn es zwei Erkrankungen wären, die nichts miteinander zu tun hätten, gäbe es keine weiteren 6 Wochen Lohnfortzahlung, da die vermeintlich zweite Erkrankung dann als hinzugetreten gilt. dies löst keine erneute Lohnfortzahlung aus.

du fällst auf jeden Fall ins Krankengeld.

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KKKB2605 30.09.2016, 12:34

Das stimmt, nachdem sie nicht geschrieben hat ob es durchgehend ist, bin ich nicht von einem Hinzutritt ausgegangen :-)

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Klär das mit dem Arzt, vllt hat er einfach nur ein falsches Kreuz gesetzt. Damit die 6 Wochen wieder von vorne anfangen, müssen die Diagnosen komplett unterschiedlich sein und auch nicht im Zusammenhang stehen, ob das der Fall ist kann nur der Arzt entscheiden. Das ist wirklich speziell. Erstmal mit dem Arzt klären ob das mit der Erstbescheinigung Absicht war und wenn ja dann am Besten mit der Krankenkasse abklären dass das so ist und wie es weitergeht. Vermutlich wird von der Krankenkasse der medizinische Dienst befragt und wenn dieser sagt dass die beiden Krankheiten nicht im URSÄCHLICHEM Zusammenhang stehen, bekommst du weiter Geld von deinem Arbeitgeber.

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Rufst du bei deiner Kasse an, dein Arbeitgeber zahlt 1. 6 Wochen, ab 6 übernimmt die Krankenkasse aber leider nicht ganz Automatisch.

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Noch nie was ähnliches gehört,aber freu Dich ,weitere 6 Wochen Lohnfortzahlung^^

Aber ich denke mal ,Dein Arbeitgeber wird da Veto einlegen und das mit der Krankenkasse klären.

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