Krankheit - Erstbescheinigung und Folgebescheinigungen Krankengeld?

6 Antworten

Es gelten immer die 6 Wochen, auch wenn sich die Diagnose ändert. Nach den 6 Wochen muss der Arzt dir anstelle des gelben Scheines einen "Auszahlungsschein" abstempeln, den du nur der Krankenkasse zusenden musst. Diesen Auszahlungsschein erhälts du nur von der Krankenkasse, rufe dort an und fordere ihn an. Der Arbeitgeber sollte diesen Auszahlungsschein nicht bekommen, sondern ausschliesslich die Krankenkasse. Eine telefonische Weiter-Krankmeldung reicht, oder du überdeckst / schwärzt auf der Kopie die Diagnose. Der Arbeitgeber zahlt dann nicht mehr, nur die Krankenkasse (mit Abzug). 

Das ist nicht richtig !

1. kann es durchaus sein, dass der Arbeitgeber weiterzahlen muss, wenn es unterschiedliche Diagnosen sind (siehe unten, meine Antwort).

2. gibt es mittlerweile keine Auszahlungsscheine mehr, sondern wird das über die Bescheinigungen vom Arzt abgewickelt!

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@KKKB2605

1: das stimmt so nicht, frage die Krankenkasse oder deinen Arbeitgeber. 2: kann sein, dass das gerade geändert wurde.

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@Curasanus

Meine Krankenkasse ist mein Arbeitgeber ! Ich denke ich bin bestens informiert.

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@KKKB2605

Hey KKKB2605

Ich meine, der AG muss nur abermals  zahlen wenn der AN nach den 6 Wochen mind. 1 Tag wieder auf Arbeit war. Folg dann eine erneute AU fangen die 6 Wochen Wochen neu an. 

Nur eine geänderte Diagnose ändert nichts an den gesetzlich vorgeschriebenen 6 Wochen Lohnfortzahlung. Das hieße im Umkehrschluss die KK könnten sich mit Hilfe der Ärzte von der Zahlungsverpflichtung (Krankengeld) drücken, das kann ich so nicht glauben. 

Hat sich diesbezüglich etwas geändert nehme ich natürlich alles zurück. :-)

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@LouPing

Dem Grunde nach ist das so schon richtig, nur wenn die neue AU einen Tag nach Ende der anderen ausgestellt ist mit einer anderen Diagnose (auch wenn du morgens zum Arzt gehst und somit nicht auf Arbeit warst) ist das zu prüfen. Wenn die Krankheiten nicht im ursächlichen Zusammenhang stehen (zb. Nierenleiden und dann brichst du dir blöderweise am Tag wo du wieder gesund bist den Fuß), bekommst du wieder 6 Wochen Entgelt vom AG.


Lt Gesetz heißt es 6 Wochen Entgeltfortzahlung für EINE Erkrankung :-)

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@KKKB2605

Das meinte ich ja. Ist die 1. AU durch und man erscheint auf der Arbeit, stolpert über die Türschwelle und bricht sich den Fuß geht es mit den 6 Wochen von vorne los. :-) 

Bleibt man generell über 6 Wochen hinaus am Stück arbeitsunfähig muss die KK ran. Die Diagnose ist hier egal, oft handelt es sich hierbei auch um typ. Folgeerkrankungen (z.B. Grippen--> Lungenentzündung ect). 

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Was ist denn die Diagnose? Ist sie die gleiche wie vorher, ist es eigentlich eine Folgebescheinigung, da der Krankheitrsgrund dann ja ein und derselbe ist. Nach 6 Wo gibts Krankengeld.

Ist sie eine andere, ist es eine Neuerkrankung. Die 6 Wochen laufen erneut.

So weit die Theorie.

Wie das jetzt ist,w enn die erst falsch auf das eine erkannt haben, jetzt auf das richtige.. das könnte Geeier geben? Sprich der AG meldet sich,w arum.. usw.?

Das ist wirklich schon sehr speziell :-S

Am besten m,al die KK anrufen,w as die sagen. Die werden so was ja schon "öfter" gehabt haben,da es nicht immer automatisch klar ist, was jemand hat.

Mich haben auch mal alle erst in der HNO durchgekaspert bis klar wurde, das war was neurologisches.


Diagnose hin oder her. die Ursache für die Krankmeldungen ist immer die selbe.

zudem gehe ich mal davon aus, dass die "neue" Erstbescheinigung noch vor Ablauf der letzten Folge-Krankmeldung ausgestellt wurde, oder zumindest am letzten Tag dieser letzten Folge-Krankmeldung.

selbst wenn es zwei Erkrankungen wären, die nichts miteinander zu tun hätten, gäbe es keine weiteren 6 Wochen Lohnfortzahlung, da die vermeintlich zweite Erkrankung dann als hinzugetreten gilt. dies löst keine erneute Lohnfortzahlung aus.

du fällst auf jeden Fall ins Krankengeld.

Das stimmt, nachdem sie nicht geschrieben hat ob es durchgehend ist, bin ich nicht von einem Hinzutritt ausgegangen :-)

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Krankengeld oder Lohnfortzahlung (Achtung: kompliziert)?

Hallo,

ich bin diese Woche die 5. Woche (23.-27.6.) krankgeschrieben!

Vom 26.05.-20.06. (4 Wochen) wegen erheblichen Magenproblemen! (Mit Spiegelung, Krankenhausaufenthalt und allem Drum und Dran!

Und ab gestern ERSTMAL (!) bis 27.06. Wird aber länger sein, da ich eine Verletzung am Fußgelenk habe und fast nicht gehen kann! Wird sich hinziehen :-( Und erstmal ist so schnell keine Heilung in Sicht!

Hier mal der Verlauf! Es spielen 3 Ärzte eine Rolle: Dr. W. (Hausarzt) Dr. S. (Allgemeinmedizin) Dr. H. (Orthopäde)

Mo 26.05. - Mi. 28.05. ERSTBESCHEINIGUNG Dr. W. (Magen)

Do. 29.05. - Fr. 30.05. Feiertag / Brückentag (AM BRÜCKENTAG HATTEN MEINE FIRMA ZU, DARUM HABE ICH FÜR DIESEN TAG KEINE KRANKMELDUNG)

Mo. 02.06. - Fr. 20.06. ERSTBESCHEINIGUNG Dr. S. (Magen)

Mo. 23.06. - Fr. 27.06. (Erstmal) ERSTBESCHEINIGUNG Dr. W. (Fuß)

Also die Bescheinigungen überschneiden sich NICHT mit den vorangegangenen, knüpfen aber zeitlich betrachtet daran an. Aber die Diagnose ist eine völlig andere.

Bekomme ich in meinem Fall weiterhin Gehalt, oder demnächst Krankengeld!

Ich habe keine Ahnung! Ich kann ja auch nichts dafür, aber von was leben muss ich ja trotzdem! :-(

Danke im Voraus!

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