Krankhaft Aufmerksamkeit?

9 Antworten

dass man sich depression einreden kann, ist quatsch.

du hast gedanken, nicht mehr, aber auch nicht weniger.

der kopf funktioniert weit weniger unter willentlicher kontrolle, als wir glauben. vieles sind automatische reaktionen.

ich denke, dass es in deinem leben irgendeine art von stress/belastung gibt. muss nicht viel sein- manchmal ist der akku eben leer und man kommt dann auch mit kleinigkeiten nicht mehr klar.

du reagierst darauf, indem du nach auswegen suchst- ausweg ist für viele der tod. damit ist keine absicht gemeint, sich wirklich etwas anzutun. damit ist gemeint, dass der gedanke an den tod oftmals automatisch in den kopf fällt, da wir alle wissen, dass der tod alles (auch leid und sorgen) beendet.

oft ist es dann so, dass auf diesen ersten gedanken "ich will nicht mehr leben" mit einem korrigierenden gedanken reagiert wird. das ist sozusagen die stimme die vernunft, die dann gründe anführt, wieso der erste gedanke falsch ist.

die hoffnung auf eine krankheit könnte ein passiver sterbewunsch sein (ich habe es so verstanden, dass es eine tödliche krankheit ist?) oder eben der wunsch nach aufmerksamkeit von der umgebung - du hast ja vorhin eine frage gestellt, in der es gerade darum ging.

du hattest geschrieben, dass du die aufmerksamkeit der anderen magst. ich hatte geschrieben, dass du dir langfristig mehr probleme machst, und dass du deinen hausarzt um rat fragen sollst.

nun magst du nicht zum arzt- das klingt mir nach "wasch mich, aber mach mich nicht nass". du musst schon ein bißchen aus deiner komfort-zone herauskommen und etwas tun, was dir unangenehm ist, um hilfe zu bekommen.

Also habe ich gar nichts?

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@wftftw

wieso fragst du? DU hattest geschrieben, du würdest dir die depression nur einreden.

ICH habe geschrieben, dass du deinen hausarzt fragen sollt- das würde ich nicht raten, wenn ich denken würde, dass du nichts hast. du hast nach meiner meinung sehr wohl etwas und zwar nichts eingeredetes.

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Achso.. Vielen Dank!

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Du könntest doch mit einem Arzt oder Psychologen genau darüber reden, dass du nicht mehr weißt, was du wirklich empfindest oder dir mit der Zeit eingeredet hast, wie lange dich das schon beschäftigt und womit es angefangen haben könnte. Dafür sind diese Leute da, sie helfen dir, dich zu sortieren und die Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Es kann hilfreich sein mit einer außenstehenden (objektiven) Person über seine Gedanken und Gefühle zu sprechen, um eine andere Sichtweise zu erlangen.

Übrigens ist es nicht ungewöhnlich mal hin- und hergerissen zu sein, gegensätzliche Gefühle hat jeder mal, der eine mehr und der andere weniger. Das nennt sich Ambivalenz, es kommt hier wie bei so vielem auf das Maß an und wie man damit umgeht bzw. umgehen kann. Sollte dies zu Beeinträchtigungen führen, kann es ein Symptom einer psychischen Erkrankung sein.
Ich finde es nur verwunderlich, dass du, wo du doch selbst vorgibst, vermehrt nach Aufmerksamkeit zu suchen, an diesem Punkt nicht bereit bist, dich wichtig genug zu nehmen und dich mit deinem Problem an einen Facharzt zu wenden.

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Warum soll ich mich an einen Arzt wenden wenn ich nichts habe?

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Vllt mit deinen Eltern oder einer Vertrauensperson darüber reden ? Eine Leher/in..? 

Es gibt auch eine Telefon Seelsorge ..vllt ist es ein bisschen unangenehm aber es kann dir vielleicht auch weiter helfen.. 

Alles Gute!! 

Was soll ich denen denn erzählen? Dass die Symptome die ich die ganze Zeit habe vllt. nur gespielt sind!?

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Ja, genau. Und das du zwanghaft Aufmerksamkeit brauchst und deswegen Hilfe benötigst, bevor du deswegen noch was dummes machst.

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