Krankenversicherung, selbstständig?

8 Antworten

Selbstständig? Wie willst du das erste Jahr überstehen wenn nicht mal ausreichend liquide Mittel für die Krankenversicherung bestehen? Dir steht eine Durststrecke von 3 bis 5 Jahren bevor wenn Du dich in die Selbstständigkteit begibst. Hast du einen Steuerberater oder Unternehmensberater zur Seite? was sagt der professionell erstellte Geschäftsplan? Besteht überhaupt ein tragfähiges Konzept? Wenn Du von Tuten und Blasen keine Ahnung hast, empfehle ich Dir dringend deine Chancen am Arbeitsmarkt zu suchen und die Selsbständigkeit zu vergessen. Sonst hast Du in einem Jahr nichts mehr und wegen der vielen schlaflosen Nächte leidet die Gesundheit ebnfalls enorm.

Zu Deiner Frage:

Wenn du jung und Gesund bist, wäre die Private eine Alternative. Dein Geburtsjahr 1991? zudem noch ledig ohne zu versichernde Kinder? Dann bist du sicher in einer vernünftigen PKV für rund 200 € mtl. versicherbar. Der Preisvorteil ist allerdings trügerisch und erfordert eine ehrliche verantwortungsvolle Beratung. Wenn man eine private Krankenversicherung richtig macht ist sie ein Leben lang sehr viel preisgünstiger als die GKV und das bei wesentlich besseren Leistungen, aber eben nur, wenn man bei Abschluss schon an die Altersbeiträge denkt und entsprechende Vorsorge trifft. Du hast doch sicher bereits eine Betriebshaftplichtversicherung, der Berater könnte der erste Ansprechpartner auch für die Private sein. Allerdings kann dich nicht jeder der eine Versicherung verkaufen darf auch adäquat zur PKV bzw. Gesellschafter- / Geschäftsführerversorgung beraten.

Die Aussage, dass die PKV "ein Leben lang sehr viel preisgünstiger" trifft nur in einigen Fällen zu, vor allem für Gutverdiener und Menschen, die für das Alter gut vorgesorgt haben. Der Durchschnittsbeitrag ist höher als in der GKV - das sagt allerdings nicht viel aus, weil jeder Fall individuell betrachtet werden muss.

Dein Rat mit der gründlichen Beratung sollte deshalb unbedingt erfolgen.

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@okieh56
Die Aussage, dass die PKV "ein Leben lang sehr viel preisgünstiger" trifft nur in einigen Fällen zu,

falsch, das trifft für jeden unter 40 Jährigen, alleinversicherten, Selbstständigen zu der sich monatlich ab ca. 2.000 Euro Bruttoeinkommen genehmigen kann. Der würde in der gesetzlichen bereits mtl. rund 300 € zzgl Krankentagegeld bezahlen, zu dem Beitrag lässt es sich bereits komfortabel in der PKV incl. Krankentagegeld und Beitragsreduzierung im Alter versichern. Und welcher halbwegs gescheite Selbstständige trägt das Risiko der Selbstständigkeit für 2.000 € brutto im Monat?

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Den Existenzgründer der kein Einkommen hat wird eine PKV aber gar nicht erst aufnehmen. Und wenn doch, dann nur die Gesellschaften in den Tarifen in denen ihm in den nächsten Jahren die Prämie um die Ohren fliegen wird.

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@NamenSindSchwer
Und wenn doch, dann nur die Gesellschaften in den Tarifen in denen ihm in den nächsten Jahren die Prämie um die Ohren fliegt.

Danke das Du es ansprichst, ein Thema das viele, viele Gründer ignorieren und wenn ihnen ein Licht aufgeht, aus gesundheitlichen oder anderen Gründen nicht mehr in einen vernüftigen Tarif wechseln können.
Beispiel Central, die haben die Gründer vor eineigen jahren mit dumpingpreisen gelockt. Jährliche Beitragsanhebung im 2 Stelligen Prozentbereich. Die Versicherten zahlen heute ca. 10 Jahre später ein vielfaches von dem, mit dem sie gelockt wurden.

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Wenn du Existenzgründerzuschuss erhältst oder deine Situation einen Härtefall darstellt, beläuft sich die Mindestprämie nur auf ~270€ pro Monat. Wenn du dir selbst das nicht leisten kannst, solltest du den Plan mit deiner "Selbstständigkeit" nochmal überdenken, denn da passt was hinten und vorne nicht.

Eine Private wird dich gar nicht aufnehmen und unter den 270€ was zu finden wird da sowieso schwer.

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