Krankenversicherung nach Elternzeit, wenn Ehemann PKV

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Sie kann sich freiwillig in der GKV versichern, Berechnungsgrundlage für den Beitrag ist das Einkommen des Ehemannes, gemindert um den Freibetrag fürs Kind, davon 50%. Soll sie sich von Ihrer Kasse unter Vorlage dexEinkmommensnachweises (brauchen sie eh´) ausrechnen lassen.

Hallo,

wenn sie weder Arbeitslosengeld noch Arbeitslosengeld II bezieht, gilt in der GKV folgende Beitragsberechnung:

  • die monatlichen Bruttoeinnahmen der Ehegatten (inkl. Miet- und Zinseinnahmen etc.)werden addiert.

  • pro Kind wird ein Freibetrag von 539 bzw. 898 Euro monatlich abgezogen (welcher Freibetrag gilt, ist von der einzelnen Höhe der Elterneinnahmen abhängig)

  • das Ergebnis wird durch 2 geteilt

  • Vom Ergebnis werden dann 14,9% Beitrag zur Kranken- und 2,05% zur Pflegeversicherung berechnet

  • der Mindestbeitrag beträgt 152 Euro und der Höchstbeitrag 333 Euro monatlich

Quelle: § 240 SGB V letzter Absatz

Gruß

RHW

Hallo,

hab eben die Frage gelesen und hab mich jetzt auch mal hier angemeldet ;.-).

Wenn der Mann in der PKV versichert ist hat Sie die Wahl:

  1. GKV - hier wird ab einem EInkommen des Mannes von 47.250,- Euro p.a. (Beitragsbemessungsgrenze) ein Beitrag von ca. 333,- Euro fällig. Das ist in der Regel immer dann der Fall wenn der Mann Angestellter ist. Ist er Selbstständig und verdient z.B. "nur" 30.000,- Euro p.a. wird es entsprechend weniger.

  2. PKV Macht vielleicht dann Sinn wenn die Frau noch nicht so "alt" ist, und möglicherweise die ein oder andere Zusatzversicherung schon hat. Hier kommen dann aber nicht nur die PKV Unternehmen des Mannes in Frage, sondern alle PKV Unternehmen. Es macht dann auf jeden Fall Sinn je nach Leistungswunsch den kpl. PKV Markt zu nutzen.

Was dann letzendlich mehr Sinn macht muss individuell geprüft werden.

Viele Grüße Manfred Büttgenbach

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