krankenversicherung minijob jobcenter

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2 Antworten

Wenn kein Leistungsanspruch mehr besteht,hat euch das Jobcenter das in einem schriftlichen Aufhebungsbescheid mitzuteilen und darin auch die Folgen anzugeben,die sich daraus resultieren !

Das bedeutet zum Beispiel,das du dann dadurch nicht mehr Krankenversichert bist,wenn kein Leistungsanspruch mehr besteht.

Du musst deine Beiträge aus deinem Einkommen selber zahlen,das sind monatlich um die 160 €.

Ist das Einkommen der Freundin wirklich so hoch,das selbst nach der evtl. Zahlung deiner KK - Beiträge und dem Abzug der Freibeträge auf Erwerbseinkommen nach § 11 b SGB - ll und dem Abzug eures Bedarfs nach dem SGB - ll,kein Leistungsanspruch mehr besteht.

Dein Einkommen muss natürlich auch noch dazu addiert werden,nach dem du auch deine Freibeträge auf dein Erwerbseinkommen nach § 11 b SGB - ll abgezogen hast.

Das ganze würde ich also mal nachrechnen inkl.der KK - Beiträge von ca. 160 €,die müsst ihr auf eure damals erhaltene ALG - 2 Leistung dazu addieren,das würde dann euer derzeitiger Bedarf sein.

Dann könnte erneut ein Anspruch vorliegen.

Die Regelung dazu mal von einer Krankenkasse erklärt

http://www.tk.de/tk/bei-der-tk-versichert/als-arbeitnehmer/minijobs/345760

aber warum hab ich heute ein brief von der aok bekommen wo drin steht das ich seit dem 30.04.2014 nicht mehr versichert bin?

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@bastekpl

Du musst für den Minijob keine Krankenversicherungsbeiträge zahlen.

Du musst dich aber krankenversichern ( durch den Ehegatten oder eventuell durch die Eltern, wenn du unter 25 bist ). Wenn du also ledig und mindestens 25 Jahre alt bist , musst dich selber versichern.

Über ALGII geht das bei dir nicht, wenn deine Bedarfsgemeinschaft nicht bedürftig ist. Es gibt aber Grenzfälle ( Partner verdient ein paar Euro zuviel, Krankenkasse würde aber 150 Euro kosten ), lass dich beraten!

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