Krankenversicherung für Neugeborenes bei welchem Elternteil?

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8 Antworten

Es geht theoretisch bei beiden Privaten Versicherungen über die Kindernachversicherung. Voraussetzung ist die Versicherung innerhalb von 2 Monaten ab Geburt, damit keine Gesundheitsfragen beantwortet werden müssen und Kosten ab Geburt bereits getragen werden.

Die fehlende Heirat dürfte kein Hindernis sein, wenn die Versicherung über den Vater erfolgen sollte - zur Sicherheit, wenn gewünscht, vorher klären.

Ob Vater oder Mutter sollte zunächst abhängig davon sein, wer den besseren Versicherungsschutz hat.

Ansonsten ist die Versicherung über Mutter, als Beihilfeberechtigte, sicherlich günstiger. 80% der Kosten deckt die Beihilfe, lediglich 20% müssen noch über die Private Restkostenversicherung gedeckt werden. Auch nach einer evtl. Heirat muss sich an dieser Konstellation nichts ändern, der Anspruch auf Beihilfe bleibt bestehen, egal wieviel oder was der Vater macht.

Ein grober Anhaltspunkt: Ein sehr guter Restkostentarif liegt bei ca. 70€, vergleichbarer Vollkrankentarif geht ab 150€ los.

Alles Gute den werdenden Eltern.

danke für eine mal wirklich hilfreiche Antwort!

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Hallo,

bei den beiden Versicherungen nachfragen, welche Tarife für Kinder angeboten werden.

Bei den Leistungen würde ich besonders auf Reha/Kuren, Psychotherapie, Kieferorthopädie und Hilfsmittel (offenes Verzeichnis statt abschließender Aufzählung) achten.

Zum Vergleich Hilfsmittel in der gesetzlichen Krankenversicherung: http://db1.rehadat.de/gkv2/Gkv.KHS

Für die Voraussetzungen und die Frist für die Versicherung des Neugeborenen gelten die Regelungen der vereinbarten Versicherungsbedingungen. Meistens ähneln sie § 2 Absatz 2 der Musterbedingungen:

pkv.de/recht/musterbedingungen/mbkk2009.pdf

Teilweise gibt es Überraschungen, wer die Kosten für ein gesundes Neugeborenes im Krankenhaus trägt. Am besten vorher schriftlich bei den beiden Versicherungen klären.

Ggf. kann es Probleme geben, wenn auf der Geburtsurkunde der Vater (noch) nicht eingetragen ist. Am besten frühzeitig vorher informieren, welche Behörden welche Unterlagen brauchen (persönliches Erscheinen erforderlich?).

Ein Wechsel in eine gesetzliche Krankenkasse ist für das Kind erst bei Beginn einer betrieblichen Berufsausbildung oder eines Studiums möglich. Die Entscheidung, welche Versicherung man wählt, hat also langfristige Auswirkungen.

Alles Gute für die restliche Schwangerschaft und die Geburt!

Gruß

RHW

Ich weiß jetzt nicht, ob Du im öffentlichen Dienst für das (uneheliche) Kind beihilfeberechtigt bist. Erkundige Dich mal in der Personalabteilung. Was die Versicherung für das Kind betrifft, so hat man meines Wissens 1 Monat Zeit eine Versicherung abzuschließen. Das müßte aber auch in Deinen Versicherungsbedingungen stehen.

Wenn ihr nicht verheiratet seid, muss das Kind über dich versichert werden. Seid ihr verheiratet, dann über den, der mehr verdient. So war's zumindest bei mir: Junior war zunächst über mich pflichtversichert, nach der Heirat mit seinem Vater musste er dann über diesen privat versichert werden.

Ja, in allen mir bekannten Fällen (nachlesen in den Versicherungsbedingungen!)zahlt sie, da ein Neugeborenes ab Geburt versichert ist- bei der Mutter.In der Regel werden nicht mal Zuschläge gefordert, selbst wenn das Kind Geburtsschäden oder ähnliches hat.Hoffe das wird bei Euch nicht so sein und freue mich über jeden neuen Erdenbürger.

Fragt doch einfach bei den entsprechenden Kassen nach. Das haben Bekannte von mir gemacht. Das beste Angebot haben sie dann angenommen bzw. dieser Kasse den erwarteten Zuwachs gemeldet.

Wenn ihr dafür ggf. keine Zeit mehr habt (weil der Wurm beschlossen hat sofort zu kommen ;) ) ist das Kind vorerst mit den Mutter abgesichert.

DAS ist wieder eine Frage, die mit dem Telefon-Jocker lösen könnte. Einfach bei den Kassen anrufen oder sie vor Ort besuchen und fragen - DAS gibt dir Sicherheit.

Paps, so er alleine arbeitet ( Ehe )

Mum, so beide arbeiten...

oder eben da, wo man es mit anmeldet.

Offenbar sprichst Du über GKV.Hier geht es um PKV.

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@hattu53

Bei unverheirateten, wie in diesem Fall: über die Mutter. Bei Verheirateten: über den, der mehr verdient. Klingt komisch, ist aber so.

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@hattu53

Uppps... habs nicht gelesen...

P = in erster Linie der ARBEITENDE.... Der, der es später auch bleibt...

Die Geburt läuft NOCH auf das Konto von Mum, so nicht schon verheiratet und ohnehin gleiche Kasse^^

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