Krankenversicherung der Frau bei Beendigung befristeter Beschäftigung über den Ehemann privat?

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7 Antworten

Die Situation sollte so oder so unproblematisch sein.

Bei Entbindung vor Ende der befristeten Tätigkeit ist sie für 1 Jahr ab Entbindung automatisch und ohne Beitragszahlung versichert.

Sollte die Entbindung nach Beendigung der Tätigkeit sein, so wäre sie ja arbeitslos gemeldet und bis zur Entbindung auch ohne Beitragszahlung versichert. Ab Entbindung kommt dann wieder das obligatorische Jahr.

Sollte sie länger als 1 Jahr zuhause bleiben wollen, so müssen Beiträge entrichtet werden. Diese sollten bei der Krankenversicherung angefragt werden.

Theoretisch könnte man deine Frau natürlich auch privat versichern, aus vielfältigen Gründen rate ich jedoch davon ab. Dies wäre zum einen verbunden mit der Beantwortung von Gesundheitsfragen, und bedingt durch die Schwangerschaft können Ausschlüsse entstehen. Ganz abgesehen davon müsste natürlich auch der Beitrag gezahlt werden und sie müsste erst mal grundsätzlich die Gesundheitsfragten "bestehen" und aufgenommen werden.

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Wenn du privat versichert bist kann deine Frau meines Wissens nicht über dich mitversichert werden,sie bzw.du müssen dann ggf. die Beiträge für ihre bisherige KV - selber zahlen,da kommen min. 160 € pro Monat auf euch zu !

Sie sollte sich rechtzeitig bei ihrer KK - erkundigen.

Sollte dein Einkommen nach Abzug von Freibeträgen und unter Berücksichtigung des zu zahlenden KK - Beitrags euren Bedarf nach dem SGB - ll ( ALG - 2 ) nicht decken,dann könnte ein Antrag auf ALG - 2 beim Jobcenter gestellt werden.

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Bei mir war es das gleiche.
Im märz bekam ich einBaby, im Mai endete mein Arbeitsvertrag.
Meine Krankenkasse sagte, dass ich solange wie ich Elterngeld bekomme selbst versichert bin.
Danach dann Familienversicherung über Mann, allerdings ist der auch hesetzlich versichert.
Wie das bei privaten Kassen läuft weiss ich nicht.

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sofern sie nicht aufgrund ihres Einkommens freiwillig, sondern pflichtig versichert ist und die Zahlung des Elterngeld vor Beendigung der Beschäftigung beginnt, ist sie wegen Zahlung des Elterngeldes beitragsfrei auch solange weiterversichert.

sobald die Zahlung des Elterngeldes endet, ist sie nicht mehr beitragsfrei weiterversichert.

da du als Gatte in der PKV bist, gibt es zwei Varianten der Weiterversicherung (vorausgesetzt sie erhält kein ALG1).

Variante 1: sie wird als Selbstzahler bei der GKV weiterversichert. da du PKV bist, wird dein Einkommen bei der Beitragserhebung angerechnet (Ehegatteneinstufung).

Variante 2: sie kann sich in einer PKV selbst versichern. unterliegt hier allerdings Gesundheitsfragen, die den Beitrag entsprechend teuer machen können.

bitte berücksichtige, dass das Kind auf jeden Fall mit dir in der PKV versichert werden muss, da du das höhrere Einkommen hast. eine kostenfreie Familienversicherung über deine Frau ist nicht möglich.

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Kommentar von Kunterbunt23
08.11.2016, 19:16

Kleine Korrektur:

bitte berücksichtige, dass das Kind auf jeden Fall mit dir in der PKV versichert werden muss, da du das höhrere Einkommen hast. eine kostenfreie Familienversicherung über deine Frau ist nicht möglich.

Wenn der PKV-Versicherte unter BBG verdient, ist die kostenlose FV des Kindes über die GKV der Mutter möglich- auch wenn er mehr als sie verdient.

Nur wenn der PKV-Versicherte über BBG verdient und der GKV-Versicherte nicht noch mehr hat, ist die kostenlose FV des Kindes ausgeschlossen.

Quelle: §10 Absatz 3 SGB X


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Kommentar von FranzN
08.11.2016, 19:36

Danke für die Antwort.

Meine Frau erhält kein ALG1 und sie bevorzugt es in der GKV zu bleiben. Von daher werden wir wohl Variante 1 wählen.

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Muss meine Frau von ihrer gesetztlichen Krankenversicherung in meine private Versicherung wechseln und wenn ja, wann?

Niemand muss jemals in die private KV wechseln und die private KV will auch nicht jeden.

Mutterschutz/Elternzeit behält den Versicherungsstatus bei, der unmittelbar davor bestand.

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Nach Ende der Elternzeit ist sie bei der gesetzl. nicht mehr versichert. Du könntest sie dann in deiner pkv mitversichern und das kostet extra.

Sie könnte sich jedoch auch in der GKV freiwillig weiterversichern, dann müsstet ihr, wenn sie keine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit hat, den mind. Beitrag zur GKV auch privat bezahlen.

Klärt das bitte mit der Krankenkasse deiner Frau ab.

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Solange sie Elterngeld bekommt ist sie beitragsfrei versichert und das 3 Jahre, wegen der Elternzeit und nachher kann sie ja erstmal stempeln. aber fragt vorher bei der Kasse nach!

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