Krankenversicherung beim Pferd kosten?

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7 Antworten

Ich bin bei der Ülzener und habe eine OP Versicherung, weil ich von der OP Versicherung überzeugt bin. Ich bezahle rud. 350 Euro im Jahr, bei mir ist Standnaht, Zahnextraktion und OCD mit versichert. (Ist nicht in jedem Vertrag so.)

Meiner Meinung nach lohnt sich eine Krankenversicherung absolut nicht. Ich spare jeden Monat 250 Euro für meine 2 Pferde an. Wenn nichts ist, wird das ein ganz schönes Sümmchen mit der Zeit.

Bei deinem Pferd wäre das dann rd. 125 Euro die du ansparen solltest.

Jedes Jahr kommen so 1500 Euro zusammen, die alles außer OP Kosten ganz gut abdecken. (In der Hoffnung man hat nicht jedes Jahr einen Sonderfall).

Sollte man das Geld brauchen, ist es da und sollte man es nicht brauchen, dann kann man eine große Party damit feiern.☺

Wie du schon schreibst, bleiben die vorbeugenden Medis und normalen Behandlungen zu lasten deines Geldbeutels. Unsere Pferde sind nun mal alle Privatpatienten.

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Ja, so ist das, OP-Versicherung ist nur für OPs ... UND "die alles außer festgelegte Dinge bezahlt, und übernimmt dann auch vollständig die Kosten, falls mein Pferd mal in die Klinik muss und operiert wird." ... verabschiede Dich vom Gedanken der vollständigen Kostenübernahme. Meist geht da mehr als ein Diagnosetag voran, weil man Pferde nicht gleich operiert, sondern erst alle anderen Behandlungsmethosen ausschöpft. Es wird aber nur ein Tag vorher Diagnose bezahlt, wie ich es im Kopf habe. Nachsorgetage werden meines Wissens bis zu 5 bezahlt ... ja, nur 5 Nachsorgetage sind nur bei Standard-OPs der Fall. Mein Pferd war ohne OP mehrere Wochen in der Klinik, ich habe keinen Cent von der Versicherung gesehen und musste die mehreren tausend Euro aus eigener Tasche zahlen. Dafür hätt ich das Geld gut brauchen können, das jährlich die Versicherung bekommt. Ich überlege mir, sie zu kündigen.

Du musst grade auch die Versicherungsbedingungen durchlesen, WELCHE Behandlungen versichert sind, sowohl bei der OP Versicherung als auch bei der Krankenversicherung. Denn oft sehe ich Pferdebesitzer schwer enttäuscht von ihrer Versicherung, weil sie zusätzlich die Krankenversicherung abgeschlossen haben, ihr Pferd allerdings blöderweise an etwas Unversichertem erkrankt ist. Die Versicherungen achten schon drauf, dass sie nicht draufzahlen.

Krankenversicherungen schließen die Versicherer aber nur bis zu einem Pferdealter von 11 Jahren ab, weil die Pferde da schon die nomale Lebenserwartung aller versicherten Tiere überschritten haben (Wahnsinn, woran heutzutage Pferde früh sterben, der Mensch müsste dringend für bessere Kenntnisweitergabe sorgen, dass sie länger leben) und ältere Pferde somit "riskanter" für die Versicherungen sind. Da wollen sie die nicht erst aufnehmen, sondern sie wollen sie immer auch ein paar Jahre lang haben, wo praktisch keine Kosten anfallen.

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basiswissen 03.01.2016, 18:35

Liebe Expertin: ich kann mir wirklich nicht vorstellen das ein normaler Verbraucher in der Lage ist ein Bedingungswerk zu lesen, es mit anderen Bedingungswerken zu vergleichen und dann auch noch vollständig in seiner gesamten Tragweite zu verstehen. Es soll ja Menschen geben die den Beruf eines Versicherungsfachsfachwirtes extra studieren damit sie das können. Auch Versicherungskaufleute oder Versicherungsbetriebswirte können so etwas sicherlich. Also am besten schickt man doch jemanden mit so einer umfangreichen Frage zum Menschen die das beruflich machen, oder?

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Baroque 03.01.2016, 19:28
@basiswissen

Also ich bin Ingenieurin und kann eine Liste dessen lesen, was
versichert ist und wenn da steht "1 Tag Vorsorge, 5 Tage Nachsorge",
dann sagt mir das irgendwas. Mir sagt auch der Rest was.

Versicherungsbedingungen, die ich nicht 100% verstehe, würde ich niemals unterschreiben. Und bei Versicherungskaufleuten hatte ich bisher immer das Problem, dass mir die das "blaue vom Himmel" versprochen haben, um ihren Abschluss und damit ihre Provision zu bekommen und ich hab mir zum Glück immer alle Unterlagen vor Unterzeichnung geben lassen, sodass ich zuhause immer festgestellt hab, der hat entweder nie gelesen, was er da genau verkauft oder es interessiert ihn nicht. Was ich an deren Leistung interessant finde, ist dass sie oftmals wissen, welcher Versicherer überhaupt was anbietet und einem alles so vorlegen kann, dass man nur noch Bedingungen ansehen und unterschreiben muss.

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Ihr könnt auch eine Krankenvollversicherung abschließen. Diese ist natürlich erheblich teurer. Da kann man dann wiederum mit verschieden Selbstbehaltsstufen wählen. Die Prämie ist dann entsprechend reduziert.

Natürlich wird eine solche Versicherung nur angeboten, so lange das Tier noch vollkommen gesund ist.

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Zunächst einmal muss man unterscheiden zwischen einer Krankenversicherung und einer OP-Versicherung. Beides hat vom Leistungsumfang erhebliche Unterschiede und kostet natürlich auch unterschiedlich viel Beitrag. Auch gibt es nicht nur die Uelzen als Anbieter sondern noch 34 andere Versicherer die ebenfalls Tierversicherungen bieten, speziell im Bereich der OP-Versicherung und Tierkrankenversicherung.

Ich kann derweil so einer komplexen Frage nur dringend raten einen spezialisierten Versicherungsmakler aufzusuchen der im Bereich der Tierversicherungen zu Hause ist. Du bekommst dort Rat und Hilfe und natürlich auch gezeigt welche der verschiedenen Versicherungsgesellschaften für deine Zwecke und zu deinem Budget am besten passt.

Viel Erfolg

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Ich bin bei Google gleich fündig geworden - hier der Link:

http://goo.gl/HQwOXF

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Marzenia 03.01.2016, 10:20

Die Versicherung gilt aber nicht für Operationen oder?

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BarbaraAndree 03.01.2016, 10:24
@Marzenia

Das steht gleich zu Anfang:

- einziger Versicherer ohne Schadenshöchstgrenze
- ambulante und stationäre Kosten sowie Operationskosten
- keine Selbstbeteiligung
- Lebensversicherung kombinierbar
  und viele weitere Vorteil

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Marzenia 03.01.2016, 10:23

Oke danke habs gefunden!:)

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friesennarr 03.01.2016, 11:02

Die zahlen aber nur 60 % des einmaligen Satzes der GOT.

Bei einer Op von 5000 Euro (einfacher Satz) muß man mit 10 000 Euro zweifacher Satz rechnen.

Die Versicherung hier bezahlt nur 60 % des 1 fachen Satzes:

Das wären dann 3000 Euro von 10 000 - auf 7000 Euro bleibst du sitzen und mußt selber zahlen.

Bei einer Monatlichen Zahlung von ca.72 Euro macht das im Jahr 864 Euro. Wenn du alle 4 Jahre einen solchen Fall hättest würde es sich mehr lohnen, diese 864 Euro jährlich zu sparen.

Sorry, aber die ist viel zu teuer im gegensatz zu ihren Leistungen.

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Genau so ist das. Letztendlich ist das ja eine Kostenfrage. Es gibt womöglich andere Versicherungsanbieter die auch ambulante Behandlung des Pferdes bezahlen würden, das aber nicht zu dem Preis wie die von Dir ausgesuchte Versicherung.

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Ja das ist korrekt so!

Kranken-Vollversicherung: ¼-Jahresbeitrag: 197,84 €

OP-Schutz: die Hälfte davon


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friesennarr 03.01.2016, 11:13

Wo und welche Krankenversicherung zahlt voll?

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