Krankenversicherung bei Minijob für EU Bürger mit deutschem Wohnsitz

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5 Antworten

Es herrscht allgemeine Krankenversicherungspflicht in Deutschland. Heißt jeder der hier lebt muss irgendwie krankenversichert sein, sei es durch gesetzliche Pflichtversicherung, freiwillige Versicherung, kostenlose Familienversicherung oder private Krankenvollversicherung.

  1. Er sollte sich freiwillig gesetzlich krankenversichern für 154,- € im Monat. Oder eine Stelle mit einer Entlohnung von mind. 450,01 € annehmen (Midijob), oder dich heiraten, sofern du gesetzlich versichert bist.
  2. Er muss irgendwo krankenversichert sein, wenn er in Deutschland lebt
  3. Von der Krankenkasse oder direkt von der Deutschen Rentenversicherung.

Hallo,

durch einen Minijob wird man nie krankenversichert.

Er solte klären, ob und unter welchen Bedingungen er weiter bei der span. Krankenkasse versichert bleiben kann. Bei einer dt. Krankenkase liegt der monatliche Mindestbeitrag bei ca. 155 Euro.

Eine Sozialversicherungsnummer kann er hier beantragen:

.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Navigation/5Services/01kontaktundberatung/02beratung/01beratungvorort/01servicezentrenberatungsstellen_node.html

-> 3 mal "w" ergänzen!

Am besten gibt er dort auch sofort seine span. Sozialversicherungsnummer an.

Bei dieser staatl. Stelle gibt es gute Infos zum Problem dt. oder span. Krankenkasse:

.dvka.de/oeffentlicheSeiten/Wirueberuns/Anfahrt.htm

-> 3 mal "w" ergänzen!

Gruß

RHW

Bei einer geringfügig entlohnten Beschäftigung bis zu € 450,- im Monat besteht keine Krankenversicherung.Dein Freund müsste sich also privat versichern,kostet ca. €150,- im Monat.

Wenn Der Vertrag geringfügig höher abgeschlossen wird,also im Bereich von € 450,01 bis € 850,-im Monat,dann befindet er sich in der sogenannten Gleitzone und ist beitragspflichtig in allen Bereichen der Sozialversicherung,also auch in der gesetzlichen Krankenkasse versichert.Vielleicht ist der Arbeitgeber zu einem Arbeitsvertrag in der Gleitzone bereit.

Informieren kannst du dich auch hier: http://www.minijob-zentrale.de/DE/0_Home/01_mj_im_gewerblichen_bereich/node.html

zederbunt 29.11.2013, 11:57

Danke, das hilt mir weiter. Dann ist das so wie damals mit der 400,00 Euro Grenze.

In ein bis zwei Monaten wird er als Teilzeit übernommen und wäre somit in der Gleitzone... Bis dahin also hohe Beiträge.

LG

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lenzing42 29.11.2013, 12:29
@zederbunt

Dann ist das so wie damals mit der 400,00 Euro Grenze<

Genauso ist es.

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Als Minijobber ist man nicht automatisch krankenversichert, da viele Minijobber familienversichert sind.

Dennoch muss sich dein Freund krankenversichern. Am besten fragt ihr mal bei deiner Krankenversicherung nach wie ihr das am besten handhaben sollt. Ob er sich dort krankenversichern kann und ob sie ihm nicht anschließend eine Sozialversicherungsnummer geben können.

Wäre mein Freund dann nicht krankenversichert? Oder trägt das der Arbeitgeber?

Das muss er den Arbeitgeber fragen^^ Bisher war es nicht so, allerdings versichern inzwischen viele AG Ihre Minijobber..

Er waere dann aber erstmal natuerlich nicht krankenversichert und muesste sich selbst versichern, z.B. freiwillig pflichtversichern.

Muss sich mein Freund bei einer Krankenkasse anmelden?

Wenn er nicht versichert ist, ja das macht Sinn^^

Wenn nein, wie bekommt er eine Sozialversicherungsnummer

von der Krankenkasse^^

peace^^

zederbunt 29.11.2013, 11:44

Tja, mein Freund spricht bisher kaum Deutsch und hat Schwierigkeiten am Arbeitsplatz irgendwas zu erfragen, da die da so gestresst sind -

Danke für deine Antwort, ist aber vage wie alles was ich im inet finde -

"Geringfügige Beschäftigungen wie Mini- und befristete Aushilfsjobs sind versicherungsfrei: Der Arbeitnehmer zahlt dafür keine Beiträge zur Sozialversicherung. Lediglich bei den Minijobs besteht Versicherungspflicht in der Rentenversicherung. Für den Arbeitgeber fallen dort pauschale Beiträge für die Kranken- und Rentenversicherung an. "

http://www.tk.de/tk/versicherung-und-beitraege/besondere-personengruppen/geringfuegige-beschaeftigung/235618

also, das interpretiere ich so, als das er eben NICHT krankenversichert sein muss...

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thrombosehose 29.11.2013, 11:53
@zederbunt

also, das interpretiere ich so, als das er eben NICHT krankenversichert sein muss...

Nein, dort geht es nur darum das er fuer die Arbeit keine "extra" bzw hoehren Beitraege zahlen muss.

Verdient er zum Beispiel mehr, muessen die Beitraege angepasst werden..

peace^^

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lenzing42 29.11.2013, 11:45

allerdings versichern inzwischen viele AG Ihre Minijobber..<

Wie kommst du zu dieser Aussage?

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thrombosehose 29.11.2013, 11:57
@lenzing42

Wie kommst du zu dieser Aussage?

hat die BA in letzter Zeit oefter mal in Interviews verlauten lassen^^

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