Krankenversicherung bei Aufenthalt in GB

3 Antworten

Grundsätzlich ist die medizinische Versorgung in GB für alle Bürger und somit auch alle EU-Bürger kostenlos möglich (NHS). Allerdings ist es dort - wie auch in den USA - ratsam, sich zusätzlich privat abzusichern, da man sonst auch nur öffentliche Medizindienste (GPs oder KKH) in Anspruch nehmen kann. Und die Wartezeiten in englischen Krankenhäusern des NHS sind legendär. Deine deutsche KV solltest Du ruhen lassen bzw. auf freiwilliger Mitgliedschaft weiterlaufen lassen, dann entstehen Dir in keinem Fall Nachteile bei der Rückkehr. Hierzu berät die jeweilige Krankenkasse; gleiches gilt für eine private Zusatzversicherung (entweder bei der eigenen KK oder bei einer beliebigen anderen, begrenzt auf den Auslandsaufenthalt).

Der NHS ist auch nicht schlechter als die Gesetzlichen in D und unter Labour sind die Wartezeiten maechtig zurueckgegangen

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@Berndmitd

Die Leistungen in den Krankenhäusern des NHS sind teilweise so grottenschlecht, dass man in jedem Dritte-Welt-Land bessere Versorgung erhält (das ist die Einschätzung von guten Freunden aus GB, die beide GPs sind). Die Allgemeinversorgung via Arztpraxis ist in der Tat ordentlich und funktioniert tadellos, das ist wahr. Nichtsdestotrotz fahren noch immer jedes Jahr Tausende von Patienten aus GB nach D, weil sie dort nicht 2 - 3 Monate auf einen OP-Termin warten müssen.

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Wenn die Versorgung in UK kostenlos sein soll, dann muss aber in D weiterhin Krankenkassenbeiträge gezahlt werden, das will sie aber nicht. Also irgendwo muss man schon versichert sein, um Leistungen in Anspruch nehmen zu können.

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@nenee

Mich hat in den letzten 20 Jahren noch keiner nach einer deutschen KV gefragt, selbst als ich noch nicht gearbeitet hatte. Wenn du keine Beitraege zahlst, kriegste eben keine Rente, aber behandelt wirst du. Man kann sich daher auch freiwillig versichern, class 5 oder 1 oder gar 2, ich weiss nicht mehr genau welche die freiwillige ist

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Jede Arbeit in UK ist sozialversicherungpflichtig - auch dein Arbeiten gegen Unterkunft und Verpflegung. Du musst eine Sozialversicherungsnummer beantragen, dann kannst du dich in deinem Gesundheitszentrum registrieren und die Dienste in Anspruch nehmen. Hauptwohnsitz kann Deutschland nicht mehr sein, denn dein Lebensmittelpunkt ist dann UK.

Stimmt fast, nur es gibt eine Low Earnings Exemption, liegt so bei £4500-5000.

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Falls sich nicht wieder alles geandert hat, brauchst du fuer GB keine deutsche Krankenversicherung, musst dich aber bei einem GP (General Practitioner, also Doc) bzw Health Centre registrieren. Wenn du aber nach D zurueckkehrst, so kannst du dich nach altem Stand nicht freiwillig versichern, wenn du die Krankenversicherung nicht weiterbezahlt hast. Abmelden kannst du deinen Hauptwohnsitz nur dann, wenn du einen neuen in GB angeben kannst. So war's bei mir und dann hab ich an den Goetz von Berlechingen gedacht, zwei Jahre spaeter wurde ich dann zwangsabgemeldet. Also entweder behaelst du den Hauptwohnsitz oder melde ihn eben als Nebenwohnsitz an, wenn das geht. Freue dich, wenn du erstmal in UK bist, dann hat die Buierokratie mehr Mass und Ziel.

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