krankenschein zum ende des Arbeitsverhältnisses

7 Antworten

Einen befristeten Arbeitsvertrag kannst du nicht ordentlich vorfristig kündigen, nur "außerordentlich" mit sofortiger Wirkung, aber das nur bei Vorliegen besonderer Voraussetzungen. Ich an deiner Stelle würde ihm gedanklich das Götz-von-Berlichingen-Zitat nachwerfen und sein Arbeitszeugnis entsprechend formulieren, alles andere macht dir nur unnötige Magensäfte.... Wie man das Arbeitzeugnis "passend" formulieren kann, ohne gegen die gesetzliche Vorgabe des "wohlwollenden Arbeitszeugnisses" zu verstoßen, findest du im Internet.

also das der krank feiert könnte durchaus möglich sein, aber schwer zu beweisen .wenn du den jetzt kündigst geht der hundert pro zum anwalt und ob sich der ganze stress lohnt. klar ist das ärgerlich aber in einem monat biste den eh los.

Zur ersten Fragen: Nein - du darfst ihn nicht zu einen anderen Arzt schicken!

Zur zweiten Frage: ja, natürlich kannst du ihm mitteilen, dass sein Arbeitsverhältnis nicht verlängert wird. (Kündigen musst ihm nicht, nur mitteilen dass das Arbeitsverhältnis nicht verlängert wird - du hast ihn ja offensichtlich zur Probe eingestellt) Ob Krankheit oder nicht - das hat damit gar nichts zu tun.

Nochmal zur Konkretisierung: Die 4 Wochen seit seiner Krankschreibung und bis zum Ende seines befristeten Arbeitsvertrages: diese 4 Wochen musst du ihn und die Sozialabgaben noch bezahlen - führt kein Weg dran vorbei! Teile ihm zur Sicherheit per Einschreiben oder gegen Unterschrift oder unter Zeugen nochmal mit, dass danach Ende ist. Ist eigentlich logisch!

Wenn er aber unter Zeugen danach nochmal bei Euch in der Küche arbeitend angetroffen wird - sagen die meisten Arbeitsrichter: dann besteht das Arbeitsverhältnis fort.!

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Kündigung zum 31.12. - Weihnachtsgeld und Resturlaub?

liebe rechtsexperten, bitte helft mir ;)

ich bin seit juli in einem neuen beschäftigungsverhältnis und werde nach TV EntgO Bund bezahlt. ich möchte nächste woche zum 31.12. kündigen. ich habe noch 9 tage urlaub.

nun meine fragen:

1.) muss ich das weihnachtsgeld, welches ende november ausgezahlt wird, zurückzahlen? in meinem arbeitsvertrag steht nichts zum weihnachtsgeld oder sonstigen sonderzahlungen, kein einziger satz.

2.) habe ich das recht, meinen resturlaub im dezember noch zu nehmen? oder kann der arbeitgeber meinen urlaubsantrag ablehnen und mir eine urlaubsbescheinigung ausstellen, die ich dann mit zum nächsten arbeitgeber nehme, um den urlaub in 2015 zu nehmen? (meine chefin meinte in einem anderen zusammenhang mal, ich hätte ab beschäftigungsbeginn eine 6-monatssperre, bis ich meinen urlaub nehmen kann... arbeitsvertraglich ist dergleichen aber nichts geregelt, und mir wurden im oktober auch schon einige tage urlaub gewährt.)

3.) gilt in bezug auf die kündigungsfrist der arbeitsvertrag oder der tvöd? in meinem av steht nämlich, dass ich nach ablauf der probezeit (6 Wochen) unter einhaltung der fristen des §34.1 tvöd kündigen kann (also in meinem fall mit einer 4-wochen-frist zum monatsende). im tvöd steht aber wiederum: "Bis zum Ende des sechsten Monats seit Beginn des Arbeitsverhältnisses beträgt die Kündigungsfrist zwei Wochen zum Monatsschluss."

da ich mitte juli erst meine jetzige stelle angetreten habe, sind diese 6 monate folglich noch gar nicht um... könnte ich demnach mit einer 2-wochen-frist kündigen?

für antworten vorab vielen dank!

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Kündigung nach Krankschreibung.

Hallo liebes Ratgeberteam, ich hatte einen Arbeitsvertrag bei einer Zeitarbeitsfirma und hab durch diese einen Einsatz in einem Betrieb bekommen. Vier Wochen nach Beginn der Beschäftigung musste ich (leider) meinem Arbeitgeber einen Krankenschein wegen eines Bandscheibenvorfalles einreichen. Einen Tag später bekam ich, per Einschreiben, eine unbegründete Kündigung des Arbeitsverhältnisses durch die Zeitarbeitsfirma, wenn auch unter Berücksichtigung der im Arbeitsvertrag vereinbarten Kündigungsfrist während der Probezeit. In wie weit ist eine solche, unbegründete Kündigung rechtens? Was für Möglichkeiten habe ich?

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§13 Beendigung des Arbeitsverhältnisses.?

Hallo ich habe eine Frage, in meinem Arbeitsvertrag steht folgendes bei §13 Beendigung des Arbeitsverhältnisses.

(1) Das Arbeitsverhältnis endet mit Ablauf den Monats, in dem der Arbeitbehmer das 67. Lebensjahr vollendet, durch Erwerbsunfähigkeit oder durch Kündigung.

(2) Nach Ablauf der Probezeit kann das Arbeitsverhältnis ordentlich mit den gesetzlichen Kündigungsfristen gekündigt werden. Eine gesetzlich verlängerte Frist gilt auch für die Kündigung durch den Arbeitnehmer. Das Recht zur ausßerordentlichen Kündigung bleibt unberührt.

(3) [...] u.s.w.

Nun meine Frage. Die gesetzliche Kündigungsfrist für den Arbeitnehmer beträgt ja 4 wochen stimmts? Aber was soll das mit diesem "Eine gesetzlich verlängerte Frist gilt auch für die Kündigung durch den Arbeitnehmer" ?

Der Vertrag wurde unterschrieben am 21.06.2012, heisst das jetzt ich habe dann eine Kündigungsfrist je nach der dauer der Firmenzugehörigkeit in dem Beispiel von 2 monaten (glaube ich)?

Vielen dank im voraus für eure Antworten

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LG

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