Krankenschein in Teilzeitbeschäftigung weniger Stunden als vereinbart

2 Antworten

Wurde der neue Dienstplan nicht vom BR abgesegnet? Hat der BR evtl. Widerspruch gegen den neuen Plan eingelegt und ihn abgelehnt? Sind im neuen Dienstplan ungenehmigte Überstunden eingeplant gewesen? Wurde der neue Dienstplan von den anderen AN erfüllt?

Meiner Meinung nach muss nach dem neuen Dienstplan bezahlt werden, wenn der BR ihn akzeptiert hat. Sollte das nicht der Fall sein und es wurde nach dem alten, genehmigten Dienstplan gearbeitet, sind die 20 Stunden in Ordnung. Galt der neue Plan, muss auch der arbeitsunfähige AN nach diesem bezahlt werden (Entgeltfortzahlungsprinzip: Der AN muss so bezahlt werden als hätte er gearbeitet)

Der neue Dienstplan wurde und wird nie vom Betriebsrat genehmigt. Dem AN wurde der Dienstplan neu erstellt. Die Änderungen ergeben sich des öfteren (es werden keine Mehrstunden etc eingeplant hier also alles Rechtens)

So müsse doch der zuletzt zu Grund liegende Dienstplan an dem sich der AN richten soll maßgeblich für die Bezahlung und der Krankschreibung sein?

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@ichderumlaut

Wie gesagt, wenn der neue Dienstplan Gültigkeit hatte, muss der AN nach dem Entgeltausfallprinzip so bezahlt werden als hätte er gearbeitet. In diesem Fall müssen also für die zwei Wochen in denen 60 Stunden geplant waren auch 60 Stunden bezahlt werden.

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Es gilt grds. das Lohnausfallprinzip, wenn ein Tarifvertrag keine vom EntgFG abweichenden Regelungen getroffen hat. Also wären die 60 Std. zu vergüten.

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