Krankenkassenbeitrag in Elternzeit, wenn freiwillig versichert

3 Antworten

wer freiwillig versichert ist und während der Elternzeit kein Einkommen hat und ein fiktiver Anspruch auf Familienversicherung bestünde, ist während der Elternzeit beitragsfrei weiterversichert.

ihr seid beide gesetzlich versichert, also bestünde für dich auch ein fiktiver Anspruch auf Familienversicherung. damit bist du weiterhin selbst Mitglied, aber beitragsfrei.

wichtig ist, dass der Krankenkasse die Elternzeit vom Arbeitgeber bescheinigt wird und du während der Elternzeit auch kein Einkommen erzielst (Elterngeld zählt da nicht mit).

Die Familienversicherung geht in dem Fall nicht, da die Versicherung keine Abmeldung von dir vorliegen hat, sondern eine Unterbrechungsmeldung. Sie wissen also, dass das Arbeitsverhältnis noch besteht, aber gerade ruht. Das führt zu eigener Versicherungspflicht.

Hallo,

Pflichtversicherte sind beitragsfrei, solange Elterngeld bezogen wird oder die Elternzeit (also das Arbeitsverhältnis) noch besteht.

Bei freiwllig versicherten Arbeitnehmern kommt noch eine zusätzliche Voraussetzung hinzu: es muss ein grundsätzlicher Anspruch auf Familienversicherung bestehen (§ 10 SGB V). Wenn die Einkünfte mehr als 385 Euro monatlich (bei Minijob: 450 Euro) betragen oder z.B. bei Scheidung, sind sofort Beiträge zu zahlen (mindestens 152 Euro monatlich).

Gruß

RHW

Elterngeld + Krankenversicherung nach Elternzeit, Geburt Mutterschutz Beamter

Meine Frau ist im Moment in der Elternzeit (1. Kind) und gesetzlich versichert (GKV bei AOK). Sie ist jetzt aber schon wieder schwanger und bevor Elternzeit endet ist sie in Mutterschutz (2. Kind). Die GKV sagt, dass, da ich Beamter und dadurch in der Privaten (PKV) bin, sie sich freiwillig versichern muss. Dabei zählt scheinbar mein Bruttogehalt, ein ominöser Kinderfreibetrag und sonst scheinbar nichts. Das Kind müssten wir laut der GKV auch selbst freiwillig versichern, was, wenn ich es richtig verstanden habe zusammen im Monat 465,30€ kosten würde. Kann das schon sein? Ich verdiene fast 4200€ brutto, netto sind das 3725,43€. Wie sieht es nach der Geburt aus? Bekommt sie dann wieder Elterngeld und ist davon dann wieder der GKV-Beitrag zu berechnen? Ist es sinnvoll, beide in die PKV aufzunehmen? Gibt es da günstigere Möglichkeiten?

...zur Frage

Elterngeld, KV-Gebühren wenn beide freiwillig gesetzlich Versichert

Hallo zusammen,

ich bin freiwillg gesetzlich versichert und möchte für ein Jahr Elterngeld beziehen. Mein Mann ist ebenfalls freiwillig gesetzlich versichert, allerdings bei einer anderen Krankenkasse. Kann ich mich jetzt für das Jahr bei ihm beitragsfrei mit Familienversichern? Oder muss ich Beiträge zahlen.

Ich möchte nach dem Jahr wieder in Teilzeit arbeiten und würde dann sowieso unter die Bemessensgrenze rutschen und damit in der Pflichtversicherung landen. Würde ich, wenn ich während des Bezugs von Elterngeld zahlen müsste, dann Rückerstattungen bekommen?

Vielen Dank und Grüße Heike

...zur Frage

Wie kann sich meine Frau krankenversichern?

Hallo zusammen, Meine Frau und ich planen in diesem Jahr Nachwuchs. Sie ist berufstätig als Angestellte, ich bin Beamter. Sie ist in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert, ich bin privat versichert. Wie ist meine Frau krankenversichert, wenn das Kind da ist? Sie soll / will dann vorerst nicht arbeiten. Ich hab mal was davon gehört, dass man in der Elternzeit beitragsfrei versichert ist, bin mir aber nicht mehr sicher. Klar, alternativ kann sie sich freiwillig versichern und das Kind dann familienversichern, aber wenn's beitragsfrei geht, nehmen wir natürlich lieber die beitragsfreie Variante ;-)

...zur Frage

Ich will zurück in die GKV. Das gelingt mir ab 1.7.2017, durch 3 Monate Elternzeit? Darf mich die GKV danach wieder rausschmeißen?

Ich bin 52 und seit 15 Jahren privat versichert und verheiratet. Wir haben 4 Kinder, die wir jetzt freiwillig versichern müssen, weil meine Frau aufgrund fam. Bedingungen jetzt weniger verdient als ich. Die Kinder waren vorher alle bei ihr beitragsfrei gesetzlich versichert. Jetzt veringert sich das Familieneinkommen und plötzlich müssen wir an die GKV meiner frau 700€ monatlich für die Kids abdrücken. Ruinös. Ich habe noch Anspruch auf Elternzeit. Die nehme ich ab 1.7. und rutsche unter die Jährlich Beitragbemessunggrenze. Ich kann zurück in die GKV. Dürfen die mich nach den 3 Monaten wieder rausschmeißen?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?