Krankenkassebeitrag Honorarkraft

2 Antworten

Die Beiträge zur freiwilligen Versicherung richten sich je nach Versicherung an den Basissatz. Bei meiner Versicherung BKK ist es z. B. 1900€/mon. Die interessiert es auch nicht, dass ich nur 950€ in Wirklichkeit habe. Man muß ja da nicht versichert sein heißt es dann. Privat ist aber noch teuer (vor allem im Alter).

Waren Sie bisher denn auch gesetzlich versichert?

Nach der Mitgliedschaft in der Privaten ist der Wechsel nicht ganz so einfach.

Fragen Sie doch mal bei verschiedenen Kassen nach dem Basissatz und entscheiden sich dann.

Hallo,

als Honororkraft zählt man für die Krankenkasse zu den Selbständigen. Beitragspflichtig sind die Einkünfte aus der Tätigkeit (betriebliche Einnahmen abzüglich der betrieblichen Kosten). Die Einkünfte sind auch immer im Steuerbescheid aufgeführt. Das zu versteuernde Einkommen ist ohne Bedeutung. § 15 SGB IV

Weitere Einnahmen (Miete, Zinbsen, Unterhaltszahlungen ...) sind ebenfalls beitragspflichtig (auch wenn sie nicht steuerpflichtig sind). Zahlungen für Kinder gehören nicht zu den Einnahmen des Mitgliedes.

Bei Selbständigen gibt es in der Krankenversicherung große Unterschiede zwischen nebenberuflich und hauptberuflich. Entscheidung sind hier: wöchentliche Arbeitszeit, Einnahmen aus Selbständigkeit und sonstigen Quellen,  werden eigene Arbeitnehmer beschäftigt?

Wenn nebenberuflich Selbständige ein (steuerliches) Einkommen unter 365 Euro monatlich haben, können sie ggf. über den Ehegatten kostenlos versichert sein. Bei höherem Einkommen gilt eine Mindesteinnahme von 851 Euro.

Bei hauptberuflich Selbständigen gilt eine Mindesteinnahme von 1916 Euro (Mindestbeitrag 322 Euro). Bei Existenzgründern mit staatlicher Förderung gilt eine Mindesteinnahme von 1277 Euro. (Mindestbeitrag 215 Euro) . Wenn man weniger als 1916 Euro monatlich als Einnahme hat, kein Vermögen besitzt und dies auch für den Partner zutrifft, kann man auch ohne staatliche Förderung die Einstufung als Existenzgründer beantragen.  

Absatz 4 -> http://bundesrecht.juris.de/sgb_5/__240.html

Ein persönliches Gespräch mit der Krankenkasse ist sehr sinnvoll. Die besonderen Einstufungen sind nur auf Antrag und meist nur für die Zukunft möglich. Sonst gilt für Selbständige die Beitragsbemessungsgrenze als Einnahme und der Beitrag beträgt 625 Euro monatlich. Man sollte sich Gedanken machen, ob eine Absicherung bei Arbeitsunfähigkeit durch eine Krankengeldversicherung sinnvoll ist (kostet 0,6% der Einnahmen).

Gruß

RHW

Abfindung und Progressionsvorbehalt?

In 2018 werde ich voraussichtlich ganzjährig Arbeitslosengeld beziehen und kein normales Arbeitnehmereinkommen haben. Ich erhalte zusätzlich eine Abfindung meines früheren Arbeitgebers. Das AL-Geld unterliegt bekanntlich dem Progressionsvorbehalt (ansonsten keine Einkünfte vorhanden!). Frage: wird die Fünftelregelung meiner Abfindung von einem ohne P-vorbehalt vorhandenen zu versteuernden Einkommen von 0 € berechnet oder wird die Fünftelregelung "on top" auf die EST nach dem P-vorbehalt berechnet. Im Beispiel: AL-Geld T€ 24, Abfindung T€ 150. Berechnung EST auf Basis zvE T€ 54 (T€ 24 zuzügl. 1/5 v. T€ 150) oder auf Basis T€ 30. Mir ist bekannt, dass der EST-Betrag nach der auf welcher zvE-Basis auch immer erfolgenden Abfindungsberechnung nach Abzug der EST w. P-vorbehalt mit 5 multipliziert wird und die EST aus dem P- vorbehalt dann noch addiert wird. Auf den Punkt gebracht geht es um die Frage des zvE-Ausgangswertes der Abfindung. Habe ich mich verständlich ausgedrückt? Danke für das feedback

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Kann selbstständige auch gesetzliche Krankenkasse kaufen?

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Krankenversicherung - freiwllig in GKV - Mieteinnahmen Ehepartner

Hallo,

nachdem ich nicht mehr berufstätig bin und auch noch nicht Rentnerin, musste ich mich in der (meiner bisherigen) gesetzlichen KV "freiwillig" versichern. Mein Mann, geht in ca. einem Jahr in Rente, ist privat versichert und ein Wechsel in die GKV, inkl. Familienversicherung, lohnt sich nicht (mehr). Umgekehrt ist/war die PKV keine Option für mich (Alter, kleine Vorerkrankungen).

Wie gesagt, habe ich selbst kein Einkommen mehr und so wurde vom Einkommen meines Mannes die Hälfte als Berechnungsgrundlage für meinen Krankenversicherungsbeitrag zugrunde gelegt.

Von meiner Krankenkasse wurde mir erklärt, dass sich dies wieder ändert, sobald ich selbst eine Rente beziehe; dann ist meine Rente die Basis für die Berechnung. Dies dauert allerdings noch einige Jahre.

Frage:

Sind Mieteinnahmen für ein Haus meines Mannes (er steht alleine als Eigentümer im Grundbuch und ist der Vermieter) für die Berechnung meines KV-Beitrages mit anzugeben?

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krankenkassen- Tarif für freiwillig Versicherte - Minimal- Tarif wie bei privaten verfügbar?

Vor etwa 4 Jahren war ein Vertreter einer privaten Krankenkasse bei uns, bei dieser Kasse haben wir nur eine Hausrat, er sprach jedoch von den seit einigen Jahren eingeführten " Minimum "- Tarifen, die private Kassen anbieten müssten ( und sagte auch, dass man es Interessenten so schwer wie möglich machen werde, da ran zu kommen... )

Meine Frage ist nun, wie nennt sich dieser Tarif korrekt und bieten die gesetzlichen so etwa auch an ( wenn man den ca. 170 € Tarif für freiwillig Versicherte, also Privatiers bis 1000 € Einkommen, Studenten über 30 etc. zugrunde legt ) ? Kann man hier sparen ?

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Wie berechnen Sich im ersten Jahr die Krankenkassenbeiträge bei Selbstständigen? (Berufsbetreuern)

Hallo zusammen!

Wenn ich richtig informiert bin, dann wird mein Krankenkassenbeitrag an meinem jährlichen Gewinn berechnet. Ich gehe hier von einer selbstständigen Tätigkeit und einer freiwilligen gesetzlichen Krankenversicherung aus.

Also: Jährlicher Gewinn "X" : 12 = monatlicher Gewinn "Y". ("Y" x 0,153) = monatlicher Krankenkassenbeitrag... so in etwa.

Um meinen tatsächlichen Gewinn zu ermitteln mache ich ja meine Einkommenssteuererklärung. Hierbei werden Krankenkassenbeiträge ja, soweit ich richtig informiert bin, von dem Bruttoeinkommen abgezogen. Also errechnet sich mich tatsächlicher Gewinn in etwa.. Bruttoeinkommen-Krankenversicherungsbeiträge = zu Versteuerndes Einkommen. zu versteuerndes Einkommen-Steuern= Gewinn !!!

Also wie läuft es im ersten Jahr der Selbstständigkeit wo ich mein Einkommen nur schätze und danach meine Krankenkassenbeiträge ermittelt werden. Ich kann ja bei der Einkommensteuererklärung nicht sagen ich habe 600€ monatlich in die Krankenkasse gezahlt, wenn ich nach einreichen der Steuererklärung feststelle oh ich hätte nur 500€ zahlen müssen.. bekomme also 1200€ zurück. Und bei der Krankenkasse können ohen richtigen Einkommenssteuerbescheid meine tatsächlichen Beiträge nicht berechnet werden....

Bekomme ich zu viel gezahlte Beiträge wieder und nehme diese als Gewinn/Einkommen einfach mit in das nächste Steuerjahr ??? Oder habe ich grundsätzlich was nicht verstanden???

Wäre schön, wenn mir jemand in verständlicher Weise sagen kann wie es geht :D

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Selbstständig mit geringem Einkommen und freiwillig versichert - Mindestbemessungsgrundlage

Für selbstständige gibt es Beitrags- bzw. Mindestbemessungsgrundlagen, die unterschiedlich sind. Im Normalfall

1.916,25 € oder 3.712,50 €

Für "Existenzgründer" gilt eine niedrigere Mindestbemessungsgrundlage von

1.277,50 €

Nun bin ich geringverdienender Selbstständiger. In diesem Fall gilt ebenfalls die niedrigere Mindestbemessungsgrundlage von 1.277,50 €. Angenommen, ich verdiene 1.200,00 € monatlich. Dann wird 1.277,50 € als Grundlage genommen. Was ist nun aber, wenn ich 1.500,00 € verdiene? Wird dann 1.277,50 € oder 1.916,25 € als Grundlage genommen? Was passiert in dieser "Gleitzone"? Wird dann 14,9 % des tatsächlichen Einkommens anhand des letzten Einkommensteuerbescheids berechnet?

Vielen Dank im Voraus für eure Mühe und eure Auskünfte.

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