Krankenkasse zwischen Ende des Studiums und Aufnahme der Erwerbstätigkeit?

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4 Antworten

Hallo,

Anspruch auf Arbeitslosengeld von der Agentur für Arbeit besteht nur, wenn entsprechende Arbeitslosenversicherungsbeiträge gezahlt wurden.

Bei Bedürftigkeit besteht ggf. Anspruch auf Arbeitslosengeld II vom Jobcenter. Bei einer Bewilligung zahlt das Jobcenter auch die Krankenversicherungsbeiträge.

Sonst sind für eine freiwillige Krankenversicherung ca. 160 bis 170 Euro monatlich zu zahlen. Die Kündigungsfrist beträgt dann 2 volle Kalendermonate.

Gruß

RHW

 

Du solltest dich über Beamtenanwärtertarife der privaten Krankenversicherung informieren.

Da zahlst du bei "berufsständischen" Versicherern weit weniger als 150,00 €

DolphinPB 24.09.2015, 10:38

Das geht aber erst ab 01.11., und es geht um den Monat vorher !

Und was sind denn bitte "berufsständische Versicherer" ? Restkostentarife für Beamtenanwärter bieten alle PKVs an.

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Wenn du keinen Anspruch auf ALGI hast, musst du eben HartzIV beantragen. Auch damit wärst du gesetzlich krankenversichert. Ist zwar ein ziemlich langwieriger und oft entwürdigender Papierkrieg, aber du sparst die 150€. Allerdings musst du dann auch damit rechnen, für den einen Monat in die Zeitarbeit "vermittelt" zu werden. Oder du suchst dir gleich selber einen sozialversicherungspflichtigen Job. Oder du meldest dich NICHT arbeitslos und zahlst die Versicherung selber. Liegt ganz bei dir!

Das Referendariat ist Beamtentätigkeit?

Bis jetzt bist du studentisch krankenversichert?

corleone85 23.09.2015, 17:02

Ja, als Referendar bin ich Beamter auf Widerruf und bis zum 30.09. noch studentisch krankenversichert.

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kevin1905 23.09.2015, 18:39
@corleone85

Dann hast du für den Oktober keinen nachwirkenden Versicherungsschutz aus der GKV. Also freiwillige Mitgliedschaft.

Ab 01.11. kannst du dann in die PKV wechseln in einen Anwärtertarif (Vorsicht: Kein Kontrahierungszwang für Anwärter).

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