Krankenkasse will Einfluss auf Rente

3 Antworten

Du bist auf jeden Fall zur Mithilfe verpflichtet. Wenn du dazu nicht bereit bist, stellt die Krankenkasse ihre Leistungen ein. Dann musst du zum Sozialamt. Das will dann wieder die gleichen Voraussetzungen durchsetzen. Du kannst nicht die Kuh schlachten und trotzdem noch Milch bekommen.

Grundsätzlich hat die KK das Recht, in sämtliche Befunde Einsuícht zu nehmen und das auch von dir einzufordern. Auch die Einschränkung des Gestaltungsrechts ist gesetzlich geregelt und somit rechtens. Dass dei KK dir Bedenkzeit einräumt, ist schon kulant von ihr. Solltest du nicht zustimmen, wird sicher kein weiteres Krankengled mehr gewährt. Aber du kannst sicher sein, dass die KK das Recht zu alldem hat und es eigentlich so wie du es schilderst, der normale Gang ist Mfg

Hallo,

nach § 50 SGB V kann die Krankenkasse Mitglieder zu einem Rehaantrag auffordern. Diese Mitglieder sind dann in ihrem Gestaltungsrecht (Antragsrücknahme, Rentenart, Rentenbeginn etc.) eingeschränkt. Die Rentenversicherung kann einen Rehaantrag in einen Rentenantrag umwandeln (und umgekehrt).

http://bundesrecht.juris.de/sgb6/_116.html

Wenn das Mitglied von sich aus einen Rentenantrag stellt, kann die Krankenkasse nachträglich das Gestaltungsrecht einschränken (wenn der Krankenkasse ein entsprechendes Gutachten vorliegt). Krankenkasse und Mitglied haben in dieser Situation das gleiche Ziel: möglichst schnell die Bewilligung einer Rente zu erreichen.

Das Gutachten des MDK kann für den Widerspruch hilfreich sein (ist aber für die Rentenversicherung nicht verbindlich).

Ich würde bei der Krankenkasse einen möglichst schnellen Termin für den MDK vereinbaren und auch eine Kopie des Gutachtens bei der Krankenkasse anfordern.

Die Einschränkung des Gestaltungsrechts (auch nachträglich) ist ein übliches und rechtlich einwandfreies Verfahren bei den Krankenkassen.

lexetius.com/2008,2238 -> Nr. 25

Gruß

RHW

Wie viel Einfluss hat der MDK?

Hallo!

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Vielen Dank für eure Antworten! :-)

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wie lange und wie hoch ist mein ALG1 nach 78 Wochen Krankheit?

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berufliche reha abgelehnt, jetzt bekomme ich ALG1

Hallo Leute,

Ich habe unter Druck und Existenzangst wegen der Mitwirkungspflicht 3 Mon. vor Aussteuerung der Krankenkasse berufliche Reha beantragt. Diese wurde vom Rentenversicherer aus gesundheitlichen Gründen abgelehnt und automatisch in einen Rentenantrag umgewandelt.

Am 20.6. ausgesteuert, am 21.6. arbeitslos gemeldet. ALG1 beantragt und mittlerweile Bewilligungsbescheid bekommen (720 Tage), dann bin ich 60 Jahre + 2 Monate alt und könnte vorzeitig in Rente für behinderte Menschen mit höchstens 10,8% Abschläge. Es sei denn, das dieses durch die Reform 2012 alles anders ist!

Nach dem Bescheid durch die Rentenversicherung hatte ich zur KK + RV geschrieben; ich stelle zu diesem Zeitpunkt keinen Rentenantrag, weil ich dachte ich könnte den Rentenantrag noch abwenden.

Durch Beratungsgespräche, unter anderem vom Integrationsamt,ließ ich mich dann doch auf eine Antragstellung ein. Dieses war leider eine Fehlentscheidung. Mein Rentenberater (Versicherungsälterster) erkrankte und es kam bis zum heutigem Tage nicht zur Antragstellung. Die Kontoklärung wurde vor seiner Erkrankung noch veranlasst.

Bei der Kontoklärung fehlte mir der Lehrstellennachweis.

Bei der schriftlichen Anforderung fragte mich die Sachbearbeiterin der Rentenversicherung ob ich jetzt in Rente will oder nicht. Wenn nicht sollte ich Ihr eine Begründung geben?!

Ist die Sache durch den Rehaantrag nicht unwiederruflich verbockt?

Hab ich denn bei der Vorgeschichte eine Wahl zwischen ALG1 und Rentenantrag und das bei bewilligtem ALG1-Bescheid?

Kennt jemand die gesetzliche Grundlage dafür?

Dazu kommt, dass mich das Arbeitsamt zu Ihrem Gutachter geschickt der mich mindestens ein halbes Jahr aus dem Verkehr(AU?) ziehen will und dessen Ergebnis jedoch ist erst Ende des Monats zu erwarten ist.

Mit welcher Begründung sollte die ich Rente verneinen / absagen?

Was habe ich für gesetzliche Alternativen? Im Prinzip will ich doch ALG1-Anspruch nutzen noch mal versuchen zu arbeiten und meine Rente erhöhen! Ich habe nie was anderes gewollt.

Wenn es dann nicht klappt, kann ich ja immer noch Rente beantragen, oder nicht?

Hat jemand von Euch ähnliche Erfahrung gemacht?

Für Eure hilfreiche Antworten wäre ich sehr dankbar!

Gruß

Hele1

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