Krankenkasse verweigert Krankengeld was tun

6 Antworten

Ist denn nach Ablauf der 78 Wochen die Aussteuerung durch die KK erfolgt wie angekündigt (i.d.R. 2 Monate vor Aussteuerung)? In diesem Fall hat die Kasse recht, weil Du damit gar nicht mehr versichert warst. Du hättest Dich freiwillig gesetzlich versichern müssen, sofern nicht durch Aufnahme einer SV-pflichtigen Beschäftigung wieder eine Pflichtmitgliedschaft neu gegründet wurde.

Zunächst hatten sie dann Lohnfortzahlungsanspruch gegen den Arbeitgeber, wenn der endet bzw. dem Ende zugeht, prüft die Kasse, ob ein Anspruch auf Krankengeld besteht. Leider haben sie nicht angegeben wegen welcher Diagnose sie ausgesteuert wurden und welches die neue ist. Manchmal denkt man nur es ist eine neue und in Wirklichkeit hängen die beiden kausal zusammen, dann gibt es Geld erst, wenn die 3- Jahres- Frist abgelaufen ist, erneut.

Hallo,

für die Krankenkasse ist entscheidend, wann die Arbeitsunfähigkeit aufgrund der damaligen Krankheit endete. Für eine Krankenkasse ist es immer sehr ungewöhnlich, wenn man 78 Wochen arbeitsunfähig gewesen ist und dann mit Ende des Krankengeldes plötzlich eine "spontane" Genesung eintritt. Wenn man diesen Punkt plausibel und nachvollziehbar klären kann, gegen die Ablehnung des Krankengeldantrages Widerspruch einlegen.

Sonst ggf. bei Bedürftigkeit beim Jobcenter nach Leistungen erkundigen.

Gruß

RHW

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