Krankenkasse > selbständig, angestellt und minijob

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hallo zoombsch, in deinem geschilderten Fall bist du als Arbeitnehmer mit 900Euro krankenversicherungspflichtig, d.h., deine Firma muss dich als Arbeitnehmer bei der Krankenkasse anmelden. Deine Selbständigkeit mit 750Euro sowie deine Nebenbeschäftigung mit 390Euro bleiben auser Ansatz, von diesen Verdiensten brauchst du auch keine Beiträge entrichten.

Grund: wenn du Selbständig und nebenbei Arbeitnehmer bist, muss mann prüfen, ob du "hauptberuflich selbständig" bist. Bist du "hauptberuflich selbständig", unterliegst du in deiner Beschäftigung als Arbeitnehmer nicht der krankenversicherungspflicht.

Hauptberuflich ist eine selbstständige Erwerbstätigkeit dann, wenn sie von der wirtschaftlichen Bedeutung und dem zeitlichen Aufwand her die übrigen Erwerbstätigkeiten zusammen deutlich übersteigt und den Mittelpunkt der Erwerbstätigkeit darstellt. In diese Beurteilung sind selbstständige Tätigkeiten als land- oder forstwirtschaftlicher Unternehmer oder als Künstler oder Publizist mit einzubeziehen.

Arbeitgeber bzw Selbständige, die mindestens 1 Arbeitnehmer mehr als geringfügig (über 400Euro Verdienst) in ihrem Betrieb beschäftigen, sind grundsätzlich hauptberuflich selbstständig tätig. Andererseits besteht bei Arbeitnehmern, die mindestens 18 Std. in der Woche arbeiten und deren monatliches Arbeitsentgelt mehr als die Hälfte der monatlichen Bezugsgröße (für das Kalenderjahr 2009 mehr als 1.242,50 EUR) beträgt, die widerlegbare Vermutung, dass für eine hauptberuflich selbstständige Tätigkeit kein Raum mehr bleibt.

In deinem Fall verdienst du zwar unter 1242Euro als Arbeitnehmer, aber von deiner Schilderung her überwiegt das Einkommen aus der Angestelltentätigkeit das Einkommen als Selbständiger mit der Folge, dass du als Arbeitnehmer zählst und dich deine Firma anmelden und Beiträge aus 900 Euro entrichten muss. Bitte beachte, dass man bei den Beträgen immer vom Brutto ausgeht, nicht vom Netto.

Ich hoffe,dass ich dir helfen konnte

Hallo - ich moechte hier meine Zweifel anmelden, dass bei Selbststaendigen KEINE Versicherungspflicht besteht! In deinem Fall,wie Peterkklein sehr gut erklaert hat, natuerlich nicht. Aber grundsaetzlich ja - wie ich aus eigener leidvoller Erfahrung weiss. Das geht seit 1.1.09 sogar soweit, dass du dich offiziell "verschuldest", wenn du deine Beitraege an die PKV nicht bezahlst (sprich, es sammelt sich ueber Monate und Jahre an, bis du Insolvenz anmelden kannst)! Und dabei ist es vollkommen egal, ob du mal eine Flaute hast oder saemtliche Auftraggeber auf einmal wegfallen, sprich, du null Einkommen hast. Die bei mir zuletzt 480E Beitrag zur PKV muessen bezahlt werden, unabhaengig vom Einkommen! Mich hat nur das Auswandern vor der totalen Pleite durch (u.a.) KK-Beitrag gerettet - das war die, laut PKV, einzig LEGALE Moeglichkeit, aus der PKV raus zu kommen. Wie gesagt - ist neu, seit 1.1.09... also aufpassen! Viele Gruesse aus Goa / Indien P.S. Ende des Jahres komme ich nach Dtl zurueck und tauche dort erst dann "offiziell" auf, wenn ich eine Festanstellung habe - nie wieder selbststaendig! Die KK- und Rentenbeitraege (als freiberufl. Dozentin z.B. die vollen 20% vom Brutto!) - das kann kein Mensch verdienen, was man da zahlen muss...

Moin, du musst NUR bei dem Vers.pflichigen Job Versichert sein.- Für Selbstständige besteht KEINE Pflicht zur KV.-- Es gibt sogar reichlich kleine Selbstständige, die gar nicht KV sind.-- Das was du da angibst ist schon die beste Lösung.- N Bekannter v. mir macht das ähnlich.- Der Macht quasi "Aushilfe" bei nem Zusteller.-- !!Wichtig!!.-- Der muss regelmäßig über 401 € Brutto haben, somit ist er versicherungspflichtig (Gleitzone) und deshalb Krankenversichert.--Der hat meistens so 450 € Brutto.-D.h. seine KK kostet komplett mit AG-Anteil keine 70 € -billiger gehts nicht.-- Die Krankenkasse nimmt selbstverständlich gerne Beiträge aus deiner selbstständigen Tätigkeit an, obwohl du dafür nicht zahlen musst.-- Die nehmen dann meist 2000 € als Bemessungsgrenze, + Pflegevers.--Dann biste bei 330 € / Mon. Man kann das auf Antrag herabsetzen.- Dann biste aber immernoch bei gut 200 €.-- Hab ich selber auch nachgefragt bei IKK u. AOK.

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