Krankenkasse Private Pflichversicherung soll ich nachzahlen nachzahlen

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4 Antworten

habt ihr auf dem Antrag zur Familienversicherung angegeben, dass sie sich nicht mehr in einer Ausbildung befindet und auch keine Schule besucht? wenn nicht, dann würde das zumindest erklären, weshalb die Kasse zunächst eine Familienversicherung durchgeführt hat. denn wenn sich das Kind in einer schulischen Ausbildung befindet, dann ist eine Familienversicherung auch über den 23. Geburtstag hinaus möglich.

grundsätzlich ist aber meinen Vorredner nicht viel hinzuzufügen. die Beiträge sind nachträglich zu entrichten. ggf. in Raten, wenn es nicht anders möglich ist, da in Deutschland Versicherungspflicht gilt. ein Wechsel in eine andere Kasse bringt nicht wirklich was, da per Gesetz bei aktuellem nicht bestehendem Versicherungsschutz die letztmalige Krankenkasse dafür zuständig ist. idR fordern die Kassen auch Bescheinigungen über Mitgliedszeiten bei anderen Kassen ein bzw. eine Kündigungsbestätigung der alten Kasse. dies kann die Tochter alles nicht vorweisen.

hat die Krankenkasse in dem Schreiben denn einen Grund mitgeteilt, was der Fehler war? idR tun die Kassen das.

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Kommentar von MrFOX
04.12.2013, 16:56

Sie war ja vorher in einer Ausbildung, und ich habe geschrieben das sie sich Ausbildungs- und Arbeitssuchend gemeldet hat. Als Grund hat die KK angegeben das sie schon das 23 Lebensjahr beendet hat und deshalb eine Familienversicherung nicht in frage kommt. War ja auch erstmal erstaunt das man mit dem 23. Geburtstag das 23 Lebensjahr beendet hat. War etwas verwirrend aber ist logisch.

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Ist leider so, es gibt die gesetzliche Versicherungspflicht. Du hast sie angemeldet, auch wenn man nun festgestellt hat, unrechtmäßig. Bedenke, die Verzugszinsen sind sehr hoch.

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Man müsste erst mal nachvollziehen, wie es zu dem Fehler gekommen ist. Ggf. sind hier fehlerhafte Angaben beim Antrag die Ursache, denn ohne Weiteres versichert man eine 24jährige Person nicht über die Eltern.

Mit einer Nachversicherung wird Deine Tochter bei jeder KK konfrontiert. Da wird auch ein Wechsel nichts bringen, denn stets wird nach der Vorversicherung gefragt. Sie wird m.E. die Nachzahlung nicht vermeiden können.

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Kommentar von MrFOX
03.12.2013, 23:34

auf antrag war alles i.o. Der am Telefon hat sogar noch gesagt das die Karte garnicht hätte rausgehen dürfen.

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Hallo,

hier gibt es oft gute Beratungen:

.unabhaengige-patientenberatung.de/startseite.html

Zwei mögliche Ansätze:

  • evtl. Vertrauensschutz nach § 45 SGB X

ODER

  • Berufung auf den Beitragserlass seit 1.8.2013

.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2013/04/2013-04-10-beitragsueberschuldung-krankenkassen.html

Die Entscheidung, welcher Ansatz erfolgversprechender ist, ist nicht einfach zu treffen.

Gruß

RHW

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