Krankenkasse fordert von mir 13000Euro schon mit Mahnung.Beträge von 2014 bis 2016.Was kann ich tun?

6 Antworten

Ja klär die Sache persönlich in einer Dienststelle/Filiale.

Deine Verdienst- oder Lohnbescheinigungen sowie eventuell Kontoauszüge belegen, dass Du unter dem Pfändungsfreibetrag liegt. Die können Dir gar nichts nehmen.

Aber Du solltest zumindest symbolisch eine Einigung erzielen. Die werden einsehen, dass nichts zu holen ist und froh sein, wenn Du freiwillig etwas zahlst. Symbolische 5 EUR bis 10 EUR im Monat wären schon extrem viel bei einem Minijob.

An Deiner Stelle würde ich aber schon mal ein P-Konto beantragen. Sonst können die MOFUs Dir das ganze verdammte Konto freezen und Du kannst nicht mal Cash abheben. Mit P-Konto kannst Du wenigstens noch Deinen Freibeitrag verwenden. Und die Untergrenze ab der überhaupt irgendetwas pfändbar ist, wirst Du mit einem Minijob ohnehin nie erreichen.

Die Schuld wird aber nicht weniger. Sofern es die gesetzliche Krankenkasse ist, kommen jeden Monat Säumniszuschläge drauf. D.h. Du wirst Dein Leben lang die "Schuld" abbezahlen müssen egal wie diese "Schuld" entstand.

Schimpf nicht mit mir, ich muss nun auch bis 2020 jeden Monat Raten zahlen, weil die KK durch einen bürokratischen Fehler (wie auch durch meinen persönlichen Fehler oder Unwissenheit) über einen gewissen Zeitraum Monat für Monat den Höchstbetrag von ca. 700 EUR angenommen hatte.

Ich finde das System ja nicht in Ordnung und der einzige Grund wieso ich mich auf solche Deals einlasse ist meine eigene Zukunft und der Fakt, dass sie ja es irgendwie doch finanzierten als meine Großmutter im Krankenhaus lag bevor sie starb. Also gerade was Krankenkassen angeht, so hat die Schuldeintreibung doch einen starken sozialen Aspekt.

Nur dass man selbst bei einer Umsatzsperre ohne Cash für Essen da steht, geht den Eintreibern wohl eher nicht durch den Kopf.

Also zeig (belege) denen, wie wenig Du hast und bekommst und dann musst Du nicht zahlen. Erstmal nicht. Das Problem ist, dass die Schuld weiter anwächst. 

Also solltest Du Dir schnellsten überlegen wie Du das insgesamt ändern kannst. Z.B. dreifaches Einkommen und davon Schritt für Schritt abbezahlen.

D.h. es kann sein, dass Du momentan noch der Forderung widersprechen kannst. Da musst Du die Schreiben ganz genau lesen - niemand kann Dir da genaues sagen ohne die Dokumente zu kennen.

> Nur komisch das die neue KK Karte zu mir geschickt wurde

Das ist ja eine ganz andere Abteilung. Da weiß der Popo nicht, was die Hand macht.

Wenn in den Jahren 2014 bis zum heutigen Tag keine Versicherungsbeiträge gezahlt wurden, ist die Kasse erstmal im Recht, diese nachträglich einzufordern.

Da ich davon ausgehe, dass Du nicht einfach 13.000,-- Euro zahlen kannst, würde ich an Deiner Stelle mit Deinen ganzen Verdienstnachweisen und dem Schreiben der KK zum Sozialamt gehen.

Alles Gute. lg Lilo

Es gibt eine Pfändungsgrenze, unterhalb derer du nicht belangt werden kannst. Liegste drüber, kannste ne Ratenzahlung mit der K.Kasse vereinbaren. Ist dein Einkommen indes gering, macht es Sinn eine Schuldnerberatung aufzusuchen.

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