Krankenkasse - Rückzahlung bis zu welchem Monat?

3 Antworten

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Hallo,

in § 10 Absatz 1 SGB V ist vom regelmäßigen Gesamteinkommen die Rede. Kurzfristige Überschreitungen von 2 Monaten sind für die Familienversicherung unschädlich. Wenn aber von vornherein absehbar eine längere Überschreitung eintreten wird, endet die Familienversicherung sofort bei Bekanntwerden. Weitere Überschreitungen als 2 Monate sind in der kostenlosen Familienversicherung nicht möglich.

Grundlage für die Krankenkasse:

http://www.vdek.com/content/vdeksite/vertragspartner/mitgliedschaftsrecht_beitragsrecht/familienversicherung/_jcr_content/par/download/file.res/gr_gesamteinkommen.pdf

Gruß

RHW

Nagut, dann bin ich wohl leider leider leider im Unrecht. Wenigstens weiß ich es nun sicher.

Ich danke euch allen =)

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@RHWWW

Danke für den Stern!

PS: Es gibt in der dt. Sprache große Unterschiede zwischen den Wörtern "Nachzahlung" und "Rückzahlung". Es geht hier um eine Nachzahlung (von Beiträgen).

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Du wirfst du zwei Tatbestände durcheinander. Du kannst zwar bis zu 450 € sozialversicherungsfrei verdienen aber nur, wenn der Arbeitgeber die Pauschalen zahlt.

Als selbständiger bist du aber grundsätzlich freiwillig versichert. Dann zählt das gesamte Einkommen als Bemessungsgrundlage für die Krankenkasse.

Ich glaube es ist nicht richtig rüber gekommen. Ich darf quasi 2 mal im Jahr mehr als 450€ verdienen, ohne das ich aus der Familienversicherung fliege.

Deshalb muss ich QUASI erst ab März 2013 in die Studentische Versicherung...

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Eine Familienersicherung besteht dann, wenn man nicht hauptberuflich selbständig ist und wenn das Einkommen die Grenze von 385€ bzw. 450€ (bei Minijob) im Monat nicht regelmäßig übersteigt.

"Nicht regelmäßig" heißt, wenn man nicht mehr als 2x diese Grenzen überschreitet. Du überschreitest seit Januar und zwar regelmäßig diese Grenzen, da mehr als an 2 Monaten mehr Einkommen bestand und zwar in Folge.

Daher endet Deine Familienersicherung wegen regelmäßigen Überschreitens der Einkommensgrenze ab Beginn Januar.

Die Familienversicherung könnte jedoch schon eher enden, wenn man Dir hauptberufliche Selbständigkeit in der Vergangenheit nachweisen könnte.

Insofern ist es korrekt, wenn Deine Familienversicherung zum 31.12.12 endet, da Du ab Januar regelmäßig über die Einkommensgrenzen kommst.

Rechtsquelle: http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__10.html

Deine studentische Versicherung beginnt rückwirkend ab 01.01.13, ebenfalls die Beitragszahlung.

Kindesvater zahlt weniger Unterhalt als er soll . Was kann ich tun?

hallo

und zwar hat das Jugendamt meinen ex überprüft Einkommen ect.

Das Jugendamt hat 203€ berechnet diese sind seid Januar 2018 zu leisten . Bescheid darüber habe ich .

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Januar, Februar und März kann ich immer nur 150€ nachweisen (Kontoauszug) ich bekomme auch kein UVG mehr .

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Derzeit bekomme ich Leistungen vom Jobcenter da ich gerade aus der Elternzeit heraus bin .

Wo hole ich mir nun die 3 Monats Rückstände .

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Wie hier steht:

"Ab 2014 bekommen die betroffenen Menschen neu entstehende Beitragsschulden nicht erlassen. Für den Nacherhebungszeitraum – Zeitraum zwischen Eintritt der Versicherungspflicht und Anzeige der Versicherung bei der Krankenkasse – werden die nachzuzahlenden Beiträge ermäßigt. Für die Berechnung der ermäßigten Beiträge wird eine fiktive beitragspflichtige Einnahme in Höhe von zehn Prozent der monatlichen Bezugsgröße nach § 18 SGB IV für den Kalendermonat zugrunde gelegt. Das entspricht – nach den für das Jahr 2013 geltenden Bezugsgrößen – einem monatlichen Krankenversicherungsbeitrag in Höhe von 41,77 Euro. Die auf die Beitragsforderungen entfallenden Säumniszuschläge werden erlassen (§ 256a Abs. 1 SGB V i. V. m. § 1 EGBfÜB)."

Sorry für mein Deutsch :-(... Vielen Dank im Voraus!

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