Krankenhauskeime-MRSA, wer ist auch betroffen? WIe wurdet ihr behandelt?

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Nachdem ab den 70-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts die Ärzte jeden noch so harmlosen Schnupfen mit Penicillinen behandelt haben, mußte etwas geschehen. Durch 30 Jahre Selbstüberschätzung sind die Folgen unserer Überheblichkeit nicht mehr aus der Welt zu diskutieren. Die Anzahl der Krankenhausinfektionen (sogen. nosokomiale Infektionen) stieg in dieser Zeit von 0,4 auf über 30 % der Fälle. Der Anteil von resistenten MRSA aus Infektionen in Krankenhäusern ist nicht nur in Deutschland explosionsartig gestiegen. Natürlich tritt unser Überlebenskünstler nicht nur in Form von Lungenentzündungen in Erscheinung; auch nette Augeninfektionen, Entzündungen des Knochenmarkes, Wundinfektionen nach OP´s, Herzbeutelentzündungen, Abszesse an inneren Organen, Sepsis, Brustentzündungen oder die leichtere Form von Entzündungen, Furunkeln in der Haut, hat der Schlingel im Repertoir. Aber nicht das man denkt, dass sich auf Grund von im Krankenhaus erworbener Infektionen die Liegezeit der betroffenen Patienten dort im entsprechenden Umfang verlängert worden ist, - nein, weit gefehlt! - immer häufiger werden diese Patienten klammheimlich nach Hause entlassen, ohne behandelnde Ärzte oder Pflegeeinrichtungen von diesen Infektionen überhaupt in Kenntnis zu setzen. Woran das liegt? Die Behandlung eines Patienten kostet zwischen 7.000 – 16.000 € . Drängt sich vielleicht der Verdacht auf, dass einzig der schnöde Mammon für diese Verhaltensweise den Anstoß gibt? Doch wie es auch immer sei, werden alle Vorschriften, die sich aus dem Infektionschutzgesetzt (IfSG), der Infektionshygieneordnung, der Desinfektionsempfehlung des Robert-Koch-Instituts, der Abfallentsorgungsrichtline für Gesundheitsdienste, dem Hygieneplan und dem Hygienestandard erfüllt, hätten wir dieses Problem nicht!

„Leicht“ zu behandeln ist eine deartige Infektion nicht, aber das 40.000 Patienten jährlich daran versterben, halte ich für eine übertriebene statistische Hochrechnung. Ist aber auch völlig egal, jeder einzelne ist einer zuviel! Die richtige Therapie erfolgt über Abstrich, selektiver Antibiose bis zur dreimaligen nachweisfreien Kontrolle, danach kann jeder ehemals Infizierte wieder ganz normal am Leben teilnehmen.

MRSA hatte ich meines Wissens selber noch nicht, kann es aber nicht ausschließen, weil er bei gesunden Menschen oftmals nicht auffällt. Es ist ein typischer Krankenhauskeim. Das Gemeine ist, daß er kaum zu behandeln ist. Er ist auf zahlreiche Antibiotika resistent. Das einzige, was man dagegen groß tun kann man muß die Verbreitung vermeiden. Deshalb zieht man sich, wenn man solche Patienten behandelt, einen Extra Kittel an, den man auch nicht aus diesen Raum mit rausnimmt. Trägt einen Mundschutz und selbstverständlich auch Handschuhe. Vor dem Verlassen des Zimmers auch gründlich die Hände desinfizieren usw. Keine geräte erst an MRSA-Patienten verwenden und dann wieder rausnehmen und auch keine Leute, die nicht am selben MRSA-Stamm erkrankt sind, zu solchen aufs Zimmer legen. Mehr kann man nicht groß tun.

hallo meine oma hat auch diesen keim bekommen im jahr 2009 sie hat deshalb 22 opes hinter sich und wäre fast gestorben und dies ist alles nur weil die klinik nich richtig vorgegangen ist und deshalb musste sie sogar verlegt werden weil diese klinik nicht mehr weiter wusste und so musste jetzt eine andere klinik den scheiß der anderen ausbügeln suche noch betroffene würde mich über nachrichten mit den erfahrungen freuen

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