Krankenhausaufenthalt nach Sprunggelenks-OP?

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4 Antworten

Wie wäre es, über all das mit dem Arzt zu sprechen. Das wäre m. E. die kompetenteste Person in dieser Angelegenheit.

Es könnte natürlich auch die Gefahr sich entwickelnder Thrombosen bestehen. Bin jedoch kein Arzt.

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Kommentar von akaFuchs
01.09.2016, 23:54

Darauf habe ich A bereits angesprochen, und sie wird auch mit einem Arzt sprechen, es zumindest versuchen. Es ist nur leider so, dass der Arzt nur mit einer Schar Studenten hineinschaut, die Schwellung begutachtet, und ohne viele Worte nach 30 Sekunden weiterzieht, dass es wirklich nicht einfach ist jemanden mal wenigstens zwei Fragen zu stellen. Bis zum nächsten Tag lässt sich dann niemand blicken.

Über das Thema Thrombose sind wir informiert. Es wird auch dahingehen medikamentiert. Es wäre auch kein Problem das Mittel zu Hause weiterzuspritzen, das würde ja sowieso nach der Entlassung nötig sein

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Ich war ehrlich gesagt dermaßen froh nach meiner dreifach-gebrochenen SGF im Klin. zu bleiben, das hätte ich zuhause im Leben nicht haben wollen. Von den Schmerzen mal abgesehen hätte ich bei einer zu frühen Entlassung Angst gehabt durch einen weiteren Sturz (man muss ja wenigstens aufs Klo oder sich mal waschen, bzw. sich was zu Essen/Trinken holen können, nur mit Krücken war das schon ne Katastrophe) alles noch komplizierter zu machen. 

Die Nächte waren dank schnarchender 90jähriger Bettnachbarin, die auch noch dauernd gefurzt und vor sich hin gebrabbelt hat echt nicht schön, aber wenn's um meine Beine geht, die mich noch für's restliche Leben vernünftig tragen sollen, gehe ich kein Risiko ein. Nach der OP durfte ich am 4. Tag heim. 

Deine Bekannte soll sich, wenn sie wirklich vorher heim will, unbedingt von einem Physiotherapeuten zeigen lassen, wie sie sich sicher von A nach B bewegt, es tut echt saumäßig weh. 

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Nach einer OP gibt es, je nach Krankheitsbild, Bestimmungen über Mindesverweilzeiten im Krankenhaus, die eingehalten werden müssen.

Wenn der Patient das Krankenhaus nach der Mindestverweildauer aber gegen den Rat und nach Aufklärung der Ärzte über die Risiken verlässt, hat er bei eintretenden Komplikationen oder gesundheitlichen Schäden aufgrund der frühzeitigen Entlassung keinen Haftungsanspruch gegen den Arzt oder das Krankenhaus.

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Kommentar von akaFuchs
02.09.2016, 00:12

Okay, danke für den Hinweis!
Das ist A soweit ich weiß nicht wichtig, aber dennoch gut zu wissen.
Sollte etwas passieren, würde A trotz der frühzeitigen Heimfahrt weiterbehandelt werden, denke ich ja mal? Auch wenn es das alles komplizierter machen würde.

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Der Arzt darf niemandem zwingen zu bleiben, das wäre gegen das Menschenrecht...! Man darf das Krankenhaus egal wann verlassen, muss aber ein Blatt unterschreiben das man dies gegen Ärztlichen rat macht.
Die Aufenthaltszeiten sind sowieso überall ganz anders, vorallem von Deutschland zur Schweiz.
Bei einer Hüfte bleibt man in DE gut eine Woche
Bei uns darf man meistens am nächsten Tag nach Hause.
Bei einem Fussbruch darf man bei uns eigentlich sofort nach der OP wenn man sicher wach ist heim, war zumindestens in etwa 10 Fällen so die ich kenne

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