Krankengeldaussteuerung - Anfang?

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3 Antworten

Lege noch einmal Widerspruch ein, daß Du erst ab 09.04.13 krankgeschrieben wurdest, wie vom Arbeitgeber bescheingt. Im übrigen werden Wochenenden und Feiertage mitgerechnet, auch wenn Du an diesen Tagen nicht arbeitest.. Es geht wohl um die Aussteuerung mach 78 Wochen Bezug?

Ja, darum geht es! Sa. So mitrechnen hin oder her. Wenn ich am Freitag arbeite und dann wieder am Montag bis Donnerstag - dann erst erfolgte die eigentliche Erkrankung - wer kann mir dann unterstellen am Samstag und Sonntag krank gewesen zu sein? Die stellen sich doch (die Krankenkasse) auf die Hiterfüße. Demnächst haben die meine Kündigung im Kasten!

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Hallo,

meine Güte das klingt alles ziemlich kompliziert.

Eines vorweg: Dass du am Wochenende nicht arbeiten musst, ist vollkommen unerheblich, hier sieht die Krankenkasse das richtig. Krankgeschrieben ist krankgeschrieben und das kann jetzt im Nachhinein leider nicht mehr geändert werden.

Ich sehe dennoch einen Fehler der Krankenkasse: Nämlich die Diagnose. Du schreibst, dass du vom 05.04.13 - 08.04.13 wegen Grippe krank warst und dass diese Krankheit nichts mit der anderen Krankheit, die eine Woche später auftrat, nichts zu tun hat. Hier sehe ich eine Chance, bei der man gegen die KK vorgehen kann.

Rede mit deinem Arzt, der dich damals krankgeschrieben hat. Er soll dir bescheinigen, dass die beiden Diagnosen nichts miteinander zu tun haben. Die Bescheinigung sollte möglichst ausführlich sein (kein Zweizeiler, er muss es medizinisch begründen). Dann legst du gegen den Bescheid der KK einen Widerspruch ein und schickst die Bescheinigung vom Arzt mit.

Wichtig: Du musst dich trotzdem mit dem Bescheid über die Aussteuerung bei der Agentur für Arbeit melden, damit du weiterhin versichert und finanziell abgesichert bist.

Unterstützung kannst du dir bei der Patientenberatung, beim VdK oder natürlich auch bei einem Anwalt holen.

LG und alles Gute. Bei weiteren Fragen helfe ich dir wie immer gerne weiter.

Vielen Dank für die Antwort.

Es geht um die diagnostizierten Kopfschmerzen (R51) da stellen sie sich auf die Hinterbeine und warum der Betrieb 2 Wochen wegen einer anderen Erkrankung länger zahlen musste erschliesst sich mir nicht.. Werde deshalb nichts mehr unternehmen. Als fair kann ich dieses Verhalten der TK und meines AG, der die AU, trotz meiner Mitteilung das es sich dabei lediglich um einen 2 stündigen Abwesenheitsnachweis handelt, an die Krankenkasse weitergereicht hat, nicht bezeichnen.

Ich musste von der TK aus einen Rentenantrag stellen. Also bin ich 2 Tage später auf die Rentenstelle. Dort wurde mir kurzerhand mitgeteilt, dass innerhalb der gennanten Frist dies aus Mitarbeitermangel nicht möglich sei. Leider wurde mir kein Antragsformular übergeben. Ich solle mich an den zuständigen Herren meiner Gemeinde, einem 800 Einwohnerort, halten. Da ich mit derartigen privaten Informationen schon schlechte Erfahrungen gemacht habe, kam das für mich nicht in Frage. So ging ich zum VdK und wurde Mitglied um den Antrag fristgerecht ausgefüllt zu bekommen. Was dann auch kurz vor Fristablauf geschah. Für weitere Fragen zum Beispiel eine berufliche Wiedereingliederung und die mit dem Rentenantrag zusammenhängenden wirtschaftlichen Belange zeigte sich der Sachbearbeiter (Geschäftsstellenleiter) gar nicht kooperativ. Ich wurde damit sitzen gelassen. Statdessen tellefonierte der gewisse Herr mehrfach wegen eines Fußballtunieres das sein Verein durchführte. Da der Eintrittszeitpunkt mit Anfang Oktober so ungünstig liegt, muss ich nun für 2 Jahre Beitrag bezahlen. Den Antrag hätte ich selbst auch ausfüllen können. Den VdK meiner Heimatregion kann ich somit nicht weiterempfehlen.

Mit der Blockfrist ist mir trotzdem noch einiges unklar. - ich erhalte also im nächsten halben Jahr kein Krankengeld (auch bei einer anderen Krankheit)? - gelten die Zeiten auch für die Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber? - wenn ich ab November wieder arbeiten würde, muß ich dafür in irgend einer Form gesund geschrieben werden? - wenn ich bis zum Ende der Blockfrist arbeite, erhalte ich trotzdem für die jetzt diagnostizierte Erkrankung kein Krankengeld? - der Dreijahreszeitraum beginnt mit 18.12.2012, ab wann kann ich frühestens wieder Krankengeld bekommen? - ich erhalte für die jetzt diagnostizierte Erkrankung nie wieder Krankengeld? - wie erfahre ich, welche Diagnose (IDC-10) die Krankenkasse heranzieht (Kopfschmerzen sind ja z.B. bei den verschiedensten Erkrankungen vorkommend)? - kann man vor Ablauf der geminderten EM-Rente einen Antrag auf volle EM-Rente stellen? Wahrscheinlich würde ich mit dem Entschluß es mit voller Arbeit zu probieren bei Nichterfolg wegen nichterbringen der Arbeitsleistung gekündigt was eine 12 wöchige ALG I Sperre zur Folge hätte und die Bewilligung einer EM-Rente würde nicht mehr gelingen - oder sehe ich das zu schwarz?

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Was willst Du eigentlich jetzt genau wissen? Ist alles ziemlich weit umschrieben. Mir ist nicht klar, warum Du arbeitest, wenn Du eine Krankmeldung hast. Dein Arbeitgeber hat vermutlich der Krankenkasse gemeldet, dass Du am Freitag und Montag gearbeitet hast, obwohl Du krankgeschrieben warst. Somit bleiben der Samstag und Sonntag noch offen. Was soll das eigentlich? Ist doch schon über ein Jahr her.

Sie haben wahrscheinlich noch nicht gehört, dass es zur 78 Wochen Krankengeld gibt. Ja, es geht um Samstag und Sonntag. Das sind für mich eigentlich freie Tage. Ich habe aber sogar am besagtem Samstag gearbeitet. Es ist ja schön, wenn sie in der Position sind an AU-Tagen nicht arbeiten zu müssen. Es gibt jedoch genügend AN bei denen der Arbeitsplatz bei AU in Gefahr ist.

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@trebla3001

Die 78 Wochen sind mir zur Genüge bekannt, musste mich deswegen schon einige Zeit mit der Kasse rumschlagen. Trotzdem versteh ich nicht, warum ich zur Arbeit soll, wenn ich krank bin. Dann muss ich ja gar nicht zum Arzt und mich krankschreiben lassen. Eine Krankmeldung ist dann völlig überflüssig.

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@elijahfan

Zum Arzt bin ich nur um ein anständiges Medikament zu bekommen! Die AU will der AG um einen Nachweis zu haben, das man beim Arzt war. Das die sie der Krankenkasse weitergeben wusste ich nicht. Vielleicht sind sie für Arbeitsausfall durch AU versichert.

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@trebla3001

Dann hättest Du Dir auch gleich eine Bescheinigung für 1 Tag geben lassen können

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@elijahfan

Hm, das hatte ich dem Arzt auch gesagt! Aber der hat gleich Mo. mit draufgeschrieben und wollte mich wiedersehen. Na, ja, in Zukunft ist es egal, da ich mit meinem Krankheitsbild, bestehen bleibende Diagnose nie wieder Krankengeld erhalten werde, ausser ich weise nach, das die neue Erkrankung nichts mit den Bestehenden (eine ist auch hinzugetreten) zu tun hat...

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