3 Antworten

Der selbständige Nebenverdienst ist nicht beitragsrelevant, wenn du weiter als hauptberuflich angestellt eingestuft wirst.

Ergo leitet sich hieraus auch kein Anspruch auf Krankengeld ab.

Du hast Anspruch auf 70% deines Bruttoverdienstes aus der Anstellung oder 90% des Nettos (was immer niedriger ist), als Bruttokrankengeldanspruch. Davon werden Beiträge zur Sozialversicherung abgeleitet.

Krankengeld ist steuerfrei unterliegt aber dem Progressionsvorbehalt, also Nachzahlung einkalkulieren.

Das höhere Einkommen aus der Selbständigkeit hätte mit einem privaten Krankentagegeld für wenige € im Monat abgesichert werden können. Hast du nicht gemacht, wie es scheint...

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Nachdem es sich deinen Aussagen zufolge um eine nebenberufliche Tätigkeit handelt, muss dies nicht gesondert mitversichert werden, du zahlst also keinen Extra Beitrag zur Krankenversicherung. (hauptberuflich Selbstständige können sich zum Beispiel freiwillig über Wahltarife in der GKV das Krankengeld mit versichern)

Dies ist ein Vorteil, doch bedeutet dies auch, dass dein Krankengeld sich strikt nach deinem Einkommen aus der Angestelltentätigkeit berechnet, wenn ich das noch richtig auf dem Schirm habe.

Es gibt jedoch auch da, glaube ich, Wahltarife, die eine extra Absicherung darüber hinaus bieten. Bei envivas z.B.

Allerdings sollte man auch noch einmal die Versorgungslücke ansprechen, die du bei Nettokrankengeldbezug zu deinem eigentlichen Netto hast. Schließbar durch eine Krankentagegeldversicherung.

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Zahlst du denn für deine Selbständigkeit auch Krankenversicherungsbeiträge? Wenn ja, mit oder ohne Krankengeldanspruch.

Wenn nein? Hat sich deine Frage hoffentlich erledigt.

Für Selbständige mit Krankentagegeldanspruch gilt eine Karenzzeit von 21 oder 28 Tagen.

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Kommentar von kevin1905
15.04.2016, 14:04

Ich kann auch ein privates KTG ab dem 4. Tag abschließen bei einigen Gesellschaften. Ist natürlich krankhaft teuer, aber prinzipiell möglich.

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Kommentar von Apolon
15.04.2016, 17:36

 Für Selbständige mit Krankentagegeldanspruch gilt eine Karenzzeit von 21 oder 28 Tagen.

Aber nicht bei der GKV - da sind es immer 42 Tage.

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