Krankengeld von der BG / Krankgeschrieben arbeiten?

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1 Antwort

Hoi.

Mit dem 20% Lohnausfall ist sicher die Differenz zwischen dem Lohn und dem Verletztengeld gemeint? Nein, diese Kosten kannst du nicht geltend machen.

Ja, die BG hat Recht. Wenn du durch das "zwischendurcharbeiten" deine Arbeitsunfähigkeitsdauer erhöhst, schadest du der BG durch längere Zahlung der Behandlungskosten und des Verletztengeldes.
Da geht es um Mitwirkungspflichten deinerseits als auch um Fürsorgepflichten seitens des Arbeitgebers. 

Ja, warum sollte das den nicht in deren Statistik auftauchen? Als Zeitarbeiter bist du ja in den Entleihbetrieb integriert. 

Der Unfall muss auch im Verbandsbuch verzeichnet werden:

"Aufzeichnung der Erste-Hilfe-Leistung
Über jede Erste-Hilfe-Leistung müssen nach §24 Abs. 6 der DGUV Vorschrift 1 „Grundsätze der Prävention“ Aufzeichnungen geführt und
fünf Jahre lang aufbewahrt werden. Die Aufzeichnungen sind vertraulich zu behandeln.

Die Angaben dienen als Nachweis, dass die Verletzung/Erkrankung bei einer versicherten Tätigkeit ein- bzw. aufgetreten ist.
Diese Aufzeichnungen können sehr wichtig sein, wenn z.B. Spätfolgen eintreten sollten.

Diese Aufzeichnungen der im Betrieb erfolgten Erste-Hilfe-Leistungen sind nicht zuletzt auch Informationsquelle für die Erfassung,
Untersuchung und Auswertung von nicht meldepflichtigen Arbeitsunfällen, die vom Betriebsarzt/Betriebsärztin und von der Fachkraft für
Arbeitssicherheit durchzuführen sind."

 

" Mir wurde gesagt das mein Einsatz während meiner Krankenzeit nicht aussreichend war. Ich würde mich im Arbeitsmarkt nicht auskennen, da wäre das Usus, gerade dann wenn man übernommen werden will."

Der Sklavenhandel wurde bereits abgeschafft - das wäre meine Antwort auf so eine Aussage. Ich bin mir sicher, dass das Unternehmen Unternehmensleitlinien, ein GMS und compliance-Vorschriften hat, die diesen Forderungen entgegenstehen. Aber Papier ist ja geduldig.....

Ciao Loki

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